Da ich heute auf meiner Seite darum gebeten wurde mal den Artikel zusammenzufassen für diejenigen, die des englischen nicht so bewandert sind, werde ich meine Erläuterung einfach mal hier her kopieren, damit alle, die hier gucken auch was davon haben:
Zitat:
In dem Artikel geht es darum, dass eine einfache Frau vor 40 Jahren dafür gekämpft hat, dass Verhütungsmittel in Irland benutzt werden dürfen. Der Artikel würdigt ihr Durchhaltevermögen und zeigt einige der Kommentare, die sich hat über sich ergehen lassen müssen im Gerichtssaal, wie zum Beispiel
"Könnt ihr nicht einfach wie Bruder und Schwester zusammen leben?"
Und ich fand den Artikel auch gut, da er Verhütung als partnerschaftliches Problem gezeigt hat. Also den Effekt einmal auf die Frau von der Gesundheit und der psychischen Belastung mit so vielen Kindern, dann den Effekt auf den Mann, der die alle ernähren soll, und dann den Effekt auf die Partnerschaft, wo ein Mann seine Frau liebt und seine Frau liebt ihn auch, aber wegen SS-Angst ist seit 4 Monaten nix mehr gelaufen, dann schwabt das Fass über und sie tuns aber dann verbringen sie den Rest ihres Zyklusses damit sich vor einer SS zu fürchten.
Der Artikel ist auch daher interessant, da ja gerade Abtreibung hier per Gesetz geregelt wird. Auf Seite 3 des Artikels wird darauf eingegangen. Der Fall Savita, von dem dort berichtet wird, handelt von einer Frau, die vor wenigen Monaten gestorben ist, da ihr eine Abtreibung eines lebensunfähigen Fötuses verwehrt wurde, da es keine Gesetze gibt, die Abtreibung regeln. Der behandelnde Arzt wäre im Gefängnis gelandet hätte er den Fötus entfernt. Die Frau ist an den Folgen der darauffolgenden Blutvergiftung gestorben. Ihr Ehemann verklagt den irischen Staat. Jetzt wird es hoffentlich bald ein Gesetz geben, dass auch oder vor allem für Ärzte Klarheit schafft.
Seit 20 Jahren, seit dem sogenannten 'x case', also Fall X (einer 14 Jähirgen wurde nach einer Vergewaltigung die Ausreise nach GB versagt um dort eine Abtreibung machen zu lassen), dass im Falle einer Gesundheitsgefärdung der Mutter eine Abtreibung erlaubt sein sollte (bzw die Ausreise zu dem Zweck). Aber seitdem hat sich jede Regierung geweigert ein entsprechendes Gesetz zu erlassen. Bis jetzt der Ehemann der verstorbenen Frau den irischen Staat verklagt hat.
Interessant daran ist, dass die Gegner des Abtreibungsgesetzes genau die gleichen Argumente benutzen wie damals die Gegner der Verhütung.
Mich hat der Artikel mit einer tiefen Dankbarkeit ergriffen, dass ich Verhütung und die damit verbundenen Freiheiten als selbstverständlich begreife.