Ich weiß zwar nicht wie genau die Gesetzlage in Deutschland aussieht, aber normalerweise: solange man nicht das Unternehmen, die Marke oder Sonstiges direkt in Zusammenhang mit schlechten Erfahrungen stellt, ist das Meinungsäußerung und nicht Verleumdung. Vor allem wenn die Meinung wahr ist und durch glaubwürdige Quellen (bei dieser Seite dann eben wissenschaftliche...) belegt werden kann, was wollen sie einklagen??
Ich fände so eine neutral gehaltene Seite toll, denn sie muss nicht zu 100% NFP-ist-das-einzig-Wahre aufgebaut werden, sondern lediglich Verhütungsmethoden vergleichen, Testberichte erlauben und wissenschaftliche Daten und Zusammenhänge erfassen. Somit wäre sie dann sowieso wieder
Will man allerdings wirklich was erreichen, kommt man mit einer einzelnen Seite nicht weit. Selbst wenn sie im Sinne des SEM bzw. SEO total optimiert ist. Es gehört mehr dazu, etwas publik zu machen. Integrierte Kommunikation wäre z.B. hilfreich... Das heißt, es müsste sich auch jemand darum kümmern, die anderen Medien einzubeziehen. Mit Leserbriefen, Artikeln und Studien, die an die Massenmedien gesandt werden und so optimiert sind, dass sie zu einer Zeit, wo diese Hände ringend nach einer neuen Skandalgeschichte suchen, auch ankommt und verwertet werden kann. Eine Geschichte muss gut sein und polarisieren, muss Diskussionen auslösen und eventuell eine große Verschwörung oder einen großen Misstand aufdecken, damit sie in die traditionellen Medien kommt. Hierfür gäbe es Ansatzpunkte genug... Die schlechte Aufklärung der Kinder an den Schulen, die an unwilligen oder desinformierten Lehrern liegt. Die gynäkologische Ausbildung der Frauenärzte, die teilweise 20-50 Jahre alte Erkenntnisse und Wissenstände umfasst, aber nicht DEN Ansprechpartner für den weiblichen Zyklus richtig schult. Aus- und Weiterbildungen, die von Pharmaunternehmen finanziert werden und demnach auch nur gewollte Informationen enthalten. Apotheker, die als Handlanger und Nicht-Experten für Gesundheit abgestempelt werden, weil sie ja sonst Ärzte wären - aber dass Ärzte eben Ursachen und Krankheiten diagnostizieren und die Pharmazie für Wirkstoffe auf den Körper und daher für die Beurteilung einer Behandlung oder andersweitigen Einnahme von jedweden Tabletten da sind, das wird ausgeblendet. Allein der Aufschrei in Österreich zu dem Gesetz, dass Ärzte nur mehr Wirkstoffe verordnen sollen und Apotheker das richtig dosierte und geeignete Medikament für die individuelle Person ausgeben werden, war immens! Klar, fällt doch eine große Erlösquelle für die Ärzte weg... Die vermarkten das dann wieder als Eingriff in ihren Beruf und dass dadurch die Patienten leiden (wieso ist mir bis heute nicht klar gemacht worden).
Das war jetzt etwas viel, aber ich hab mich gerade sehr aufgeregt über diese Seiten und deren Darstellung von NFP bzw. STM...
