Frau_G. hat geschrieben:
Doch kann man. Aber man weiß nicht, wie groß die tatsächliche Präejakulat-Menge ist. Die Probanden sollten ihre Eichel ja lediglich einmal am Objektträger abstreifen. Darum wurde die Menge auch auf einen ml hochgerechnet (es war meist viel weniger Präejakulat auf dem Objektträger - das steht in der Tabelle auch drin) - man muss dann die Zahl (z.B. 20 oder 40) noch mit der Zahl in der Klammer multiplizieren (x10^6) ... was das ml^-1 mathematisch jetzt genau aussagt, kann ich dir aber nicht sagen. Ich bin leider nicht ausgebildet in sowas.
Jedenfalls ergibt sich daraus nicht, wieviele Spermien gesamt in allem Präejakulat enthalten sind, was während eines Aktes aus dem Penis kommt.
mL^-1 (mL hoch minus eins) ist 1/mL, also "pro mL". In der einen Spalte steht die gezählte Spermienzahl pro Tropfen, dann das Volumen des jeweiligen Tropfens (ein paar zehntel mL) und daraus wird dann die Spermienkonzentration (Spermien pro mL) berechnet, da die Tropfengröße auf der Petrischale ja schwankt.
thoe hat geschrieben:
Cool vielen Dank…
Also nur, dass ich das richtig verstehe: da kann man jetzt nicht so richtig ablesen, wieviel Spermien so in Prä-Ejakulat drin sind?! Oder kann man da jetzt ablesen, dass da 20 Spermien drin waren (bei meinem ausgewählten Beispiel oben).
Von Lune hab ich irgendwo gelesen, dass die Anzahl der Spermien, die nötig sind, ein Ei zu befruchten, bei 500-1000 liegt. Da kommt man ja mit 20 nicht weit?!
ich bin jetzt auch

Man kann es abschätzen: Die Spermienzahlen sind alle x 10^6, also in Millionen angegeben. Es sind also nicht 20 Spermien, sondern 20 Millionen Spermien

. In der Einleitung wird außerdem noch gesagt, dass bis zu 4 mL Präejakulat abgegeben werden können (das schwankt aber sicher stark mit Dauer, Erregung Tagesform... sag ich jetzt mal so aus Erfahrung

). Im Worst Case sind damit also mal locker 100 Mio Spermien am Start.
Die 2.5% zeugungsfähikeit sind auch anders zu verstehen: Von allen Männern, die eine solche Spermienkonzentration im richtigen Ejakulat haben wie die Männer dieser Studie im Präejakulat (also etwa 1/10 von dem was normal ist), konnten 2.5% im Laufe eines Jahres ihrere Partnerin schwängern. Das ist also nur eine Vergleichshausnummer, was mit der Spermienkonzentration machbar ist.
Aber warum schreibe ich eigentlich hier? Mein

hat null (!) Präejakulat (ist euch das schonmal untergekommen?

) und sowieso ist CI unfassbar unromantisch...
