Auch wenn du dich ja nun entschieden zu haben scheinst, möchte ich gern noch meine Gedanken zum ganzen Thema hier ablegen, weil es bei mir eben doch etwas ähnlich ist...
Kurz gesagt: Verhütung IMMER mit Kondom, weil mein Freund es so will/braucht. Ich würde sie gerne in der freien Zeit weglassen, am allerliebsten würde ich halt gar nicht verhüten, weil mein KiWU zur Zeit immer größer wird... Trotzdem sagt mein Freund, dass er keine Angst häte, ich könnte zu früh freigeben oder so, das Vertrauen zu mir ist schon da. Das Vertrauen zur Methode auch, aber bei ihm ist es genauso:
dasBlatt hat geschrieben:
Also die Kondome wird er nicht weglassen Er hat schon mehr vertrauen gewonnen aber vom Kopf her findet er es schwer. Er braucht die Kondome einfach noch um sich vom Kopf her sicvher zu fühlen. Er weiß selbst das es schwachsinn ist, denn so kurz vor der Mens kann einfach nichts mehr passieren, aber er möchte es einfach nicht. Und überreden möchte ich ihn dazu nicht.
Es macht mir manchmal doch sehr zu schaffen mit den Kondomen, ich kann dich da völlig verstehen

Ich respektiere seinen Wunsch zu verhüten, deshalb kann ich in der fruchtbaren Zeit mit ihnen leben, aber wenn er auch während sicheren Zeit zu den Dingern greift, vergeht mir teilweise echt die Lust und das nervt so sehr
Es fiel mir erst schwer, ihn da zu verstehen, fand es auch doof, dass er sich immer noch nicht wirklich auskennt mit NFP (Weil ich denke, wenn er die Regeln beherrscht/den weiblichen Zyklus verstanden hat, dann weiß er doch, dass ich zu bestimmten Zeiten einfach nicht ss werden KANN! Hätte mir halt gewünscht, dass er sich das Wissen selbst "erarbeitet", damit es objektiver ist als wenn ich es ihm erzähle und er so eher davon zu überzeugen wäre, die Kondome weglassen zu können.) Mittlerweile habe ich aber endgültig verstanden, dass es nicht mit der Methode zusammenhängt. Egal, welche Verhütungsmethode ich wählen würde, er würde IMMER zusätzlich Kondome verwenden. Bzw. nicht zusätzlich, sondern momentan eben ausschließlich. Wobei ich ihn da wiederum nicht ganz verstehe, da Kondome ja nun nicht die sicherste Methode darstellen
Kondome sind nun mal wirklich das einzige, was man selbst in der Hand hat (wortwörtlich

). Auch wenn ein ausgewerteter Zyklus einem frei gibt - reingucken kann man in den Körper ja trotzdem nicht.
In unserem Fall hat sein Verhalten auf jeden Fall mit unserer ungeplanten SS im letzten Jahr zu tun. Das hat unser Vertrauen in die Pille einfach zerstört (da mir bis heute partout kein Anwendungsfehler einfallen will!!). Denn so schnell ich mich damals gefreut habe und so traurig ich war als ich dann die FG hatte, zuerst war ich total geschockt, und einer meiner ersten Gedanken war "Nie wieder Sex!" Mein Freund hat aus dem Ganzen eben die Konsequenz gezogen, nicht mehr auf Kondome zu verzichten. Vermutlich könnten wir beide sterilisiert sein, es würd nix ändern
Die Kette würd mir also gar nix bringen, sie käme aber sowieso für mich persönlich nicht in Frage. Aber dein Freund könnte sich allein auf die Gynefix verlassen, das ist nun sicher? Fänd ich mal interessant zu hören, denn dann ist euer Fall ja doch anders gelagert als unsrer... (Wobei: Als du die Pille genommen hast, habt ihr auch nur mit ihr verhütet, oder wie war das?)
Verhütung ist zur Zeit bei mir/uns auch ein schwieriges Thema, denn obwohl ich ihn verstehen kann, sowohl was seinen Nicht-KiWu als auch seine Kondomsucht betrifft, bin ich auf Dauer nicht zufrieden mit unserem Weg, das merke ich nun nach mehr als zehn Monaten doch deutlich

Mein KiWu trägt da natürlich auch ne Menge zu bei...
Soo, jetzt hab ich meinen Roman hier mal abgelegt, kann zwar nix Neues dazu beitragen, aber wollte dir noch mal sagen, dass du nicht allein bist mit so nem Kondom-Papst an deiner Seite

(Nur dass wir bis jetzt zum Glück nicht so einen Ärger miteinander hatten deswegen...)
Ich wünsch dir, dass die Kette sich als der richtige Weg für euch erweisen wird udn du dich damit wohlfühlst. Bin gespannt, ob deine Theorie bezüglich deines KiWus zutreffen wird - berichte mal, ja?