dieSanfte hat geschrieben:
Das Problem ist genau hierbei, dass manche Menschen ohne Sex
ualvorkenntnisse in die Ehe gehen (wenn man wirklich streng gläubig ist). Da hat man eben noch kaum eine Ahnung, was man will und was nicht - vieles entwickelt sich eben, Vorlieben können kommen, die anfangs noch nicht ausgeprägt waren etc.
Wie soll man also seinem Partner sagen, was man mal will, wenn man es selbst noch nicht weiß?
Das Problem ist genau hierbei, dass manche Menschen ohne Sex
ualvorkenntnisse in die Ehe gehen (wenn man wirklich streng gläubig ist). Da hat man eben noch kaum eine Ahnung, was man will und was nicht - vieles entwickelt sich eben, Vorlieben können kommen, die anfangs noch nicht ausgeprägt waren etc.
Wie soll man also seinem Partner sagen, was man mal will, wenn man es selbst noch nicht weiß?
Es kann sich immer etwas ändern. Dafür gibt es jakeine Sicherheit

, daß alles immer so bleibt, wie es ist . Ich habeviele Beziehungen jetzt beobachtet. So ein Auseinanderdriften habe ich nur da erlebt, wo die Beziehung insgesamt nicht so gut war, sondern es an Liebe fehlte. Da mag es sich am Sexellen dann zeigen, was nicht stimmt. Ist man bereit, miteinander zu gehen, wird man immer den Weg suchen müssen, der eben noch gemeinsam geht. in einer beziehung kann man sich nicht so indiviuell entwickeln,wie allein. Da ist der Partner einfach zu berücksichtigen. Es ist ja auch eine Frage der Abwägung, was nun wichtiger ist, eine bestimmte Sexualvariante ausleben zu können,oder die Familie, vielleicht noch Haus und anderer Besitz?
Es ist manchmal einfach so, daß ein kleiner Verzicht nötig ist, um einen großen Verzicht zu vermeiden.
Ist die Beziehung gut, denke ich, kann man sehr weit gehen, und so bestimmte Vorlieben, die ich mir nicht abverlangen würde, wie S/M, Fetischismus usf, die entwickeln sich m.M nicht einfach irgendwann, die sind schon da, und man spürt das auch(hatteschon mehrfach Berührung damit)
Zitat:
Als alleiniges Kriterium sicher nicht, aber es könnte bei mir ein Trennungsgrund sein, wenn ich meine wichtigen Vorlieben nicht ausleben könnte bzw. der Partner gewisse Sachen nicht (mehr) machen möchte - kommt auch vor.
Das Problem ist genau hierbei, dass manche Menschen ohne Sex
ualvorkenntnisse in die Ehe gehen (wenn man wirklich streng gläubig ist). Da hat man eben noch kaum eine Ahnung, was man will und was nicht - vieles entwickelt sich eben, Vorlieben können kommen, die anfangs noch nicht ausgeprägt waren etc.
Wie soll man also seinem Partner sagen, was man mal will, wenn man es selbst noch nicht weiß?
Zitat:
Daher: es können auch Beziehungen zu Bruch gehen, wo der Sex nicht mehr passt

Vor allem deshalb, weil oft genug ein Partner dieses Fehlen kompensieren möchte und dann fremdgeht ...
Da scheint es mir eher an Liebe zu fehlen, wenn es zum Fremdgehen kommt. Ich spreche aus eigener Erfahrung, bin vor Zeiten selber fremd gegangen, und habe diesen Grund vorgeschoben. Der Sex paßt auch nicht, wenn man nicht liebt, allerdings muß man erst mal herausfinden, daß es in desem Falle den Hauptgrund in einem selber hat, wenn man die Liebe zum Partner aufgegeben hat, was es für äußere Gründe auch geben mag.
Zitat:
Und er ist auch nur wirklich gut bei seelischer Übereinstimmung, um die zu spüren braucht man keinen Sex.
Zitat:
Auf mich trifft es immerhin zu


, Sanfte, ich glaube dir, daß du ihn liebst, das spürt man bei allem, was du schreibst.

Zitat:
Du kannst doch deine Meinung neben meiner haben, Sanfte!!!
Du hast sicher für dich gesehen Recht!
Zitat:
Ja natürlich, wir diskutieren ja auch nur - wir wollen einander ja nicht die Meinung aufdrängen. Ich wollte nur klarstellen, dass es eben auch anders gehen kann und ich persönlich es eben für bedenklich halte, wenn man bei Beziehungsstart davon ausgeht, dass sich die Sexualvorlieben schon aneinander anpassen lassen und man das vorab klären kann. Das muss man eben auch ausprobieren

Siehst du, das ist eben der kleine Unterschied zwischen uns beiden.. Du meinst, man müsse es ausprobieren, ich meine, man kann es ausprobieren, mit entsprechenden Risiken und man kann es auch so machen, daß man es nicht ausprobiert, auch mit entsprechenden Risiken.
Das ist einfach eine Sache der Abwägung, aber beide Wege sind möglich.
mir persönlich scheint eben letzterer Weg besser, da er längerfristig Herzeleid vermeidet.
Ich wollte ihn einfach aufzeigen, da darüber wenig geredet wird und wenn, dann in eher religiösem Umfeld als Dogma. Für mich ist das nicht so, ich fühle mich an nichts gebunden, habe es nur aus meinen Erfahrungen so gelernt.
Im Grunde sind wir uns doch einig, Sanfte

. Das Ziel ist gleich nur die Wege sind verschieden.
Und du hast doch gleich den richtigen Partner getroffen! Das finde ich toll, habe ich damals leider nicht geschafft, aber nun doch noch.
LG, Anne
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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25