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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 14:46 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Wachstum um jeden Preis kann und sollte aber nicht das Mittel der Wahl sein. Zumal wir in einer Welt mit begrenzten Ressourcen leben und längst nicht jeder Erdenbürger auch nur annähernd einen menschenwürdigen Lebensstandard hat.

Merke grade, dass wir hier super offtopic geraten.

Wenn jedenfalls hinter Verhütungsmittelangebot nicht direkte finanzielle Interessen stehen würden, wäre dass sicherlich auf lange Sicht 'günstiger', da man eben versteckte Kosten mitschleppt (Verunreinigung des Grundwassers durch künstliche Horme beispielsweise).

Um mal wieder auf Kurs zu kommen: Mir hat jemand erzählt, dass ihre Gyn dazu rät, 'während des Eisprungs zusätzlich zur Kupferspirale ein Kondom zu nutzen' - wie das festzustellen und praktisch umzusetzen sei, wurde allerdings nicht verraten. *kopfkratz*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 14:51 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 12. September 2007 13:15
Beiträge: 866
Wohnort: im schönen Bayern
NFP seit: 11/07
Frau_G. hat geschrieben:
edit: @ La_Caninchen: Eigentlich (also laut gesetzlicher Bestimmung) steht dir bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres zu, ein Verhütungsmittel deiner Wahl als Kassenleistung zu bekommen. Da steht nix von Pille o.Ä. ... auch wenn das gerne (von Arztseite aus) so interpretiert wird...


Gibts da einen Nachweis dazu? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zB Kondome auf Rezept gbt *kopfkratz* oder gilt das nur für Medikamente?

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♪ ...denn alle wirklich großen Schätze erobert man nicht unbeschwert. Sie liegen ganz da hinten, hinterm Horizont. Da, wo der Mut aufhört.♪ (Sarah Lesch)
Wiesel(01/85) in offener Ehe, mit großem Sommerbub (*16.06.2013) und dem kleinen Frühlingsjungen (*14.04.2017) sterilisiert seit 05/2020, ohne GM seit 11/23


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 14:53 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
"Während des Eisprungs" ist ja an sich schon Quatsch.. wenn dann müsste das schon Tage vorher gelten, und eine exakte Bestimmung ist nur mit täglicher Ultraschallkontrolle möglich. Andere Methoden können sich gut nanähern (wie unsere NFP).


Toll auch, dass viele Ärzte noch fragen "spüren sie ihen Eisprung?"

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 14:57 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 1. März 2012 11:03
Beiträge: 144
Ich denke eher dass ja auch der Staat genauso wie eine Krankenkasse Gelder sinnvoll verwalten muss - und auch ein Interesse an Kosteneinsparung hat. Dazu dann noch die Lobbyarbeit der Pharmaindustrie, die solche Stellen ja dann auch gern in engem Kontakt hat... Würde mir also auch da keine wirklich unabhängige Beratung erhoffen. Die Frage wäre dann wer wirklich unabhängig beraten kann - und das ist in meinen Augen meistens nur da der Fall, wo der Informationsfluss vom Geldfluss weitestgehend getrennt ist. Aber wie will man das anstellen? Man kann den Firmen ja nicht verbieten, Werbung zu machen (muss ja noch nicht mal Sponsoring an der Uni sein), denn eine Firma macht die Verhütungsmittel ja nicht weil die so nett sind, sondern weil die finanzielle Interessen haben. Und dagegen geht jede "Werbung" von so kleinen Splittergruppen wie NFP naturgemäß unter. Sobald man eine staatliche Beratungsstelle mit dem Verschreiben und Informieren zur Verhütung betraut und das den FÄs wegnimmt werden sich wahrscheinlich die Pharmakonzerne wie die Heuschrecken drauf stürzen. Klingt vielleicht arg negativ, aber die relativ neutrale Beratung von Profamilia ist vielleicht nur möglich, weil sie zu wenig Einfluss haben um gegen die Massenpropaganda bei den FÄs anzustinken.

Frau G., Mensch, dass Du _das_ nicht weißt... der Eisprung ist doch an ZT14, was gibt es denn da zu bestimmen? *lach*

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Mit Frosch (07/13) und Maus (05/17)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 15:09 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 2. Mai 2011 15:09
Beiträge: 914
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Estreya hat geschrieben:
Ich hab neulich die Nidationshemmung erklärt, das wusste keine der Pillennehmerinnen, dass die Pille sowas "macht".

Naja, das wurde ja auch bis heute in keiner Studie eindeutig nachgewiesen. ;-) Aufgrund der Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut ist so eine Wirkung zwar denkbar bis wahrscheinlich, aber halt nicht belegt...da kann ich schon verstehen, wenn da kein Arzt drüber aufklärt (es sei denn, jemand sagt explizit, nidationshemmende Verhütung komme nicht in Frage, dann sollte trotz des fehlenden Nachweises darauf hingewiesen werden, dass es zumindest theoretisch möglich ist, finde ich).

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Du wirst ein Schnittchenschmierer sein, mein Freund, wenn ich mal nicht mehr da bin. (Element of Crime)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 16:28 
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NFP-Guru

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Estreya hat geschrieben:
Wenn sie Kassenpatientin ist, bekommt sie die Pille wahrscheinlich von der Krankenkasse bezahlt (wegen der Geldfrage).

Bei uns in Österreich wird da zum Glück nichts bezahlt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 16:49 
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NFP-Guru

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Zu den Auswirkungen einer möglichen Kostenübernahme in Österreich kann man hier einiges nachlesen:

Klick

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 16:57 
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Ja liebe Krankenkassen in Ö, unterstützt doch endlich mal eure Pharmaindustrie!!! // Ironie Ende

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Liebe Grüße von Lena Sophia (Jg. 88), die sich in Zyklus Bild befindet mit PCOS Mama seit 2016, Hundemama seit 2023.
Nach 2,5 Jahren letzte Pille am 10. Oktober 2012 ~ "Wer will, findet Möglichkeiten, wer nicht will, findet Gründe." ~ mit Forumspatinnen vom Vanillekipferl-Mädchen 10/16 Allamera und Eumelchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 16:59 
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alte Häsin

Registriert: 14. Februar 2012 18:35
Beiträge: 1388
NFP seit: Jänner 2012
Ich kann mich noch erinnern, dass das doch mal ursprünglich auch in Ö von der Kassa bezahlt wurde?!?
Jedenfalls finde ich das gut so wie es jetzt ist, wenn selbst bezahlt wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 17:08 
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Alana hat geschrieben:
Zu den Auswirkungen einer möglichen Kostenübernahme in Österreich kann man hier einiges nachlesen:
Klick


Von meinem kurzen Überfliegen konnte ich hauptsächlich herauslesen, dass die meisten, die natürlich/gar nicht verhüten auf hormonelle Mittel umsteigen würden *kopfkratz* .

Ich finde es gut, dass wir unsere Verhütungsmethoden selbst bezahlen. Kondome würden z.B. immer etwas kosten und so würden viele, die mit Kondom verhüten, sich gezwungen sehen, hormonelle Mittel zu verwenden (wenn die gratis wären).
Außerdem würden sonst noch mehr junge Singlemädchen die Pille nehmen, weil es alle machen :roll:.
Und höchstwahrscheinlich würden die Kassen wenn, dann ohnehin nur einige bestimmte Methoden finanzieren, was wiederum viele Menschen zwingen würde, solche Methoden zu wählen, die nichts kosten.

Ich bin auch in einem deutschen Jugendforum registriert und da lese ich immer wieder, dass 14-Jährige heimlich ohne Verhütungsbedarf die Pille nehmen (was in Ö wegen den Kosten eher unüblich ist), dass ein Mädchen über NW der Pille jammert und Kondome wegen der Kosten keine Alternative sind (andere Methoden sind ja soo unsicher/ungeeignet/kennt sie nicht :roll: ) oder dass eine 18-Jährige weiterhin die Pille nimmt, weil sie sich die heiß ersehnte Gynefix nicht leisten kann..

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 17:20 
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Die Gynefix wäre aber nach Genehmigung durch die Krankenkasse durchaus eine Möglichkeit. Zumindest in Deutschland zugelassene Spiralen können auch übernommen werden. Der Arzt muss aber eine Genehmigung bei der Krankenkasse beantragen. Das ist ein großer Nachteil gegenüber der Pille. Bei der Pille muss niemand anfragen ob die Kosten übernommen werden.


Prnzipiell kommen alle verschreibungspflichtigen Methoden infrage. Also Implantat, Hormonspirale, Kupferspirale.
Die Barrieremethoden müssen selbst gezahlt werden.

In den USA würde das bei gleicher Regelung anders aussehen. Lea oder Diaphragma bekommt man zumindest in manchen Staaten nur auf Rezept.

Ich finde alle bestehenden Regelungen, die ich kenne, nicht ideal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 17:25 
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Alana hat geschrieben:
Ich finde alle bestehenden Regelungen, die ich kenne, nicht ideal.

Sehe ich genauso. Aber ich finde, dass wenn, dann alle Verhütungsmethoden bezahlt werden sollten und nicht bloß bestimmte. Und dass ist aber in der Praxis schwer umsetzbar. Wie sollte das z.B. denn geregelt werden, dass myNFP ect. bezahlt wird? :mrgreen:
Mal abgesehen davon, sind ohnehin alle Staaten/Kassen schwer verschuldet :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 17:26 
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Ich hab damals bei der KK nachgefragt wegen der Gyni, war ja noch Studentin. Aber auch da hätten sie sie mir nicht übernommen oder was dazubezahlt. *nixweiss*

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10 Jahre Gynefix (09-19), nun NFP mit Ovy-App im Zyklus 198. Mit Mann und 2 Katern das Leben genießend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 17:31 
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NFP-Guru

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Neytiri hat geschrieben:
Ich hab damals bei der KK nachgefragt wegen der Gyni, war ja noch Studentin. Aber auch da hätten sie sie mir nicht übernommen oder was dazubezahlt. *nixweiss*


Wie alt warst du? Du warst in Österreich versichert, oder?

Ich bezog mich auch die deutschen KK.

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 Betreff des Beitrags: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 12. Februar 2013 17:34 
Wie sieht das denn aus, schreiben sie mir dann ein Rezept für Kondome? Geben die mir welche mit? Höre ich zu ersten mal. Und wenn das wirklich so ist bin ich echt traurig dass niemand davon weiß..


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