Anne86 hat geschrieben:
@mondscheinkind: Kann gut sein, bin allerdings froh das ich nun überhaupt einen Zyklus habe. Vor nicht mal 2 Jahren sah das ja unter Opipramol noch ganz anders aus, da hatte ich ja gar keine Menstruation. Jetzt unter Venlafaxin hab ich wenigstens meine Periode, wenn auch ohne eindeutige Temperaturkurve. Meine jetzige Ärztin spricht ja total gegen eine Steri, weil sie meint dass ich ja irgendwann mal gesund werden würde und dann leibliche Kinder haben wolle. Aber ehrlich: Ich denke das liegt dann wohl doch eher in meiner Verantwortung, auch wenn ich ihre Bedenken als erfahrene Ärztin sehr schätze.
Ich frage jetzt einfach mal: Wie wäre es denn wenn du wüsstest eine Schwangerschaft wäre ohne einen Rückfall möglich? Würdest du dann immer noch keine eigenen Kinder wollen?
Schwangere oder Frauen mit Kinderwunsch kann man auch umstellen statt sie ganz ohne Medikamente auskommen zu lassen.
Wenn du unsicher bist kannst du oder deine Ärztin sich auch an Embryotox wenden. Die machen auch Einzellfallberatungen insbesondere zu Schwangerschaft und psychischen Erkrankungen.
Nicht dass du es mal bereust nur weil du nicht alle Möglichkeiten kanntest so entschieden zu haben.
Eine Sterilisation ist ziemlich endgültig. Nichts das man hinterher mal eben anders entscheiden kann, wenn die Dinge anders aussehen.
Thema Adoption: Man muss sich da diversen psychologischen Gutachten aussetzen und selbst dann können recht lange Wartezeiten auf einen zukommen, oder man bekommt z.B. nur ein älteres Kind.
Natürlich sollst du für dich entscheiden und nicht einfach auf jemanden hören. Aber informiere dich bitte erst umfassend, bevor du eine Entscheidung trifft, die du nicht rückgängig machen kannst.