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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 20:23 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 20:45
Beiträge: 202
NFP seit: 02/2011
Bei der Mirena ist es doch auch so, dass sie ähnlich wie eine Minipille wirkt und man deshalb auch zumindest zu Anfang noch Blutungen hat (ich glaube, bei den meisten hören die dann aber irgendwann auf). Abbruchblutungen sind das ja nicht, die Hormonabgabe ist ja kontinuierlich. Also doch so eine Art Mens?

Ich meinte übrigens oben nicht, dass der Progesteronspiegel immer weiter ansteigt - also weder in einem natürlichen Zyklus noch unter künstlichen Hormonen -, sondern dass obwohl das Level in einer echten oder künstlichen Hochlage weitgehend gleich bleibt, die Aus- bzw. Nebenwirkungen trotzdem mit der Zeit stärker spürbar werden (warum auch immer). Wie das dann im Langzeitzyklus ist ... keine Ahnung, vielleicht gewöhnt sich der Körper dran und die Unannehmlichkeiten pegeln sich irgendwie ein?

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Trotz Jahrtausenden der Forschung ist nur ein Haushaltsgerät rundum perfekt! Nur ein Gerät näht, wäscht, schält Kartoffeln, versorgt die Kinder und lächelt ihren Mann an: die Frau! (arte-Doku "Die Herrschaft der Männer")
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18 Jahre erfolgreiche Verhütung mit Kondomen und 5 Jahre Fruchtbarkeitsbestimmung mit NFP: Bild.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 20:36 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Die Mirena ist wieder etwas ganz anderes - das schließe ich jetzt mal für mich komplett aus, weil ich noch nie mit einer Frau gesprochen habe, die die Mirena verwendet. Unter der Mirena hat man wohl noch Eisprünge und daher im Grunde einen natürlichen Zyklus.

Mirja, ich hab die Pille immer durchgenommen und mich nach 4 Monaten Durchnahme nicht anders gefühlt als nach 2 Wochen, kann das daher selbst nicht bestätigen.
Im natürlichen Zyklus verendet der Gelbkörper ja allmählich, kann es damit zu tun haben, dass Beschwerden zur Mens hin zunehmen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 20:41 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. März 2008 20:37
Beiträge: 3605
Wohnort: Niedersachsen
Estreya hat geschrieben:
Es gibt Minipillen, die den Eisprung nicht unterdrücken. Die werden aber heutzutage praktisch nicht mehr verschrieben, weil sie einfach nicht besonders sicher sind und die Einnahme kompliziert ist (auf 2-3 Stunden genau). Deswegen gehe ich mal gleich davon aus, dass so etwas nicht genommen wird.

Es gibt auch bei Micropillen gelegentlich Durchbruchsovulationen. Daher auch der Methoden-PI der Pille, der ja auch nicht bei 0 liegt.

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Marit hat einen Mann und 4 Kinder zwischen 27 und 17 sowie ein Enkelkind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 20:50 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Estreya hat geschrieben:
Und warum schlechte Laune bei der Blutung, wo doch das Gestagen wegfällt? Warum schlechte Laune im natürlchen Zyklus bei der echten Periode? Wegen des Testosteron-Peaks am 1. Zyklustag?


Es muss da einen Unterschied zwischen Abbruchblutung und normaler Mens geben. Bei der Abbruchblutung unter dem Nuvaring war ich immer am Rand der Verzweiflung, wegen Kleinigkeiten am heulen.. so ging es mir auch wenn der Hormonspiegel durch andere Medikamente gesenkt wurde. Z.B. als ich durch ein Antibiotikum eine Durchbruchsblutung hatte, war ich emotional auch total neben der Spur.

Im natürlichen Zyklus empfinde ich die Mens aber immer als Erleichterung. Körperlich wie psychisch. Ich habe während der Mens nur körperliche Beschwerden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 21:02 
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alte Häsin

Registriert: 14. Februar 2012 18:35
Beiträge: 1388
NFP seit: Jänner 2012
Alana hat geschrieben:
Es muss da einen Unterschied zwischen Abbruchblutung und normaler Mens geben. Bei der Abbruchblutung unter dem Nuvaring war ich immer am Rand der Verzweiflung, wegen Kleinigkeiten am heulen.. so ging es mir auch wenn der Hormonspiegel durch andere Medikamente gesenkt wurde. Z.B. als ich durch ein Antibiotikum eine Durchbruchsblutung hatte, war ich emotional auch total neben der Spur
Mir ging es da ähnlich. *zustimm*
Zwar empfinde ich es jetzt ohne Pille nicht, wie Alana, als Erleichterung, aber zumindest nicht mehr so übel wie mit Pille.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 21:16 
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Inventar

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Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Ich empfinde die Mens auch als Erleichterung. Wie spannend, dass es euch auch so geht.
Was die Mirena angeht, kann ich mir vorstellen, dass es nur zu Durchbruchsblutungen kommt, wenn ein ES stattfand. Später, wenn auch das ausbleibt, gibt es dann natürlich auch keine Blutungen mehr. Meine Mirena-Freundin hatte seit drei Jahren keine Blutung mehr.
Über den Wirkmechanismus der Mirena muss ich mich allerdings nochmal informieren. Mir ist das schleierhaft, wie es am Anfang noch zu Eisprüngen kommen kann und dann später nicht mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 21:21 
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alte Häsin

Registriert: 14. Februar 2012 18:35
Beiträge: 1388
NFP seit: Jänner 2012
Ach übrigens, was mir jetzt auf Meghanns post noch einfällt:
Eine Bekannte von mir (ist übrigens Ärztin), meinte neulich, dass sie die Spirale deshalb so toll findest, weil man dann keine Regelblutung mehr bekommt. Jetzt weiß ich aber von meiner Freundin, die die Kupferspirale hat, dass man sehr wohl eine Monatsblutung hat. Von was hat die jetzt da gesprochen? Oder gibts da Unterschiede zur Hormonspirale?!? *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 21:25 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
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WuMi, einmal Nachsitzen im Verhütungsforum bitte. ;-) ;-) Deine Bekannte sprach von der Hormonspirale. Die anderen Spiralen wirken nicht in den natürlichen Zyklus ein, sondern haben den Ruf, die Blutung sogar zu verstärken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 21:45 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Meghann, ich kann mir vorstellen, dass die geringe Menge Progesteron, die die Mirena abgibt, einfach den Zyklus massiv stören kann und daher die Eisprünge ausbleiben lässt. Zwar wird angegeben, dass man weiter Eisprünge hat, es wird aber auch angegeben, dass sie nur lokal wirkt, was wir ja wissen, dass es nicht stimmt. Manche Frauen bluten dann gar nicht mehr, andere haben Schmierblutungen, weil der Körper ja trotzdem Gebärmutterschleimhaut aufbauen kann, die sich irgendwann ablöst.

Dieses Erleicherungsgefühl kann ich bestätigen, das geht mir auch so. Zwar geht es mir davor auch nicht schlecht, aber mit der Mens dann doch besser. Und unter der Pille kann ich mich nicht an signifikante Veränderungen erinnern, aber ich habe mich außer auf meine sexuelle Unlust auch nicht darauf konzentriert. Wenn man durch NFP darauf achtet, merkt man ja auch automatisch mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 23:02 
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alte Häsin

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Meghann hat geschrieben:
WuMi, einmal Nachsitzen im Verhütungsforum bitte. Deine Bekannte sprach von der Hormonspirale. Die anderen Spiralen wirken nicht in den natürlichen Zyklus ein, sondern haben den Ruf, die Blutung sogar zu verstärken.
Hach, danke, hab mich Spiralentechnisch absolut gar nicht informiert, weil das für mich auch absolut gar nie ein Thema war....danke jedenfalls *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 23:32 
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NFP-Gräfin

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Na ja, auf der Mirena-Homepage steht, dass die Frau ihren natürlichen Zyklus meist behält.
http://mirena.info/mirena-mein-korper/der-zyklus-mit-mirena?lang=de

aber das hier ist :shock: http://mirena.info/mirena-mein-korper/fruchtbarkeit-nach-mirena-2?lang=de
ist das wahr??

Ich fühle mich bei der Mens auch immer gut, da verschwindet einfach Überflüssiges wie Wasser und alte Schleimhaut, also schon eine Erleichterung *zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 23:47 
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NFP-Prinzessin

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Miriam, wir könnten ja mal eine Umfrage machen. Ich frage mich das - da ja schon Mönchspfeffer dazu führen kann, dass Eisprünge ausbleiben kann ich mir fast nicht vorstellen, dass die Hormone sich so gut wie nie auswirken. Dann wären vermutlich auch keine Nebenwirkungen möglich, über die viele Anwenderinnen so sehr klagen. Und wenn die Blutung häufig nicht mehr stattfindet bedeutet das ja im Umkehrschluss auch, dass da keine Eisprünge stattfinden?

Ja, ich denke schon, dass es wahr ist. Die Pille beeinflusst die Fruchtbarkeit ja auch nicht. Es kann nur bis zu 9 Zyklen dauern, bis sich alles wieder eingependelt hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 23:47 
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alte Häsin

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Miriam1984 hat geschrieben:
Na ja, auf der Mirena-Homepage steht, dass die Frau ihren natürlichen Zyklus meist behält.
http://mirena.info/mirena-mein-korper/d ... na?lang=de
Ok, dann war meine Frage aber doch nicht soooo doof, oder?!? :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 23:59 
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NFP-Gräfin

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Im 2. Link steht auch, dass es keinen Unterschied im Vergleich zu nicht-hormonellen Methoden gibt und zwar sofort nach dem Absetzen.

Zitat:
Nach dem Entfernen besteht die gleiche Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, wie wenn Sie keine hormonelle Verhütung angewendet hätten. So werden Frauen z.B. nach einer Kupfer-Spirale verglichen mit Frauen nach Mirena® gleich oft und gleich schnell schwanger.


Das mit den Eisprüngen ist in der Erklärung alles ein bisschen wischi-waschi.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 4. Januar 2013 12:55 
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alte Häsin

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Naja, vielleicht ist das jetzt speziell nur bei der Mirena so und bei anderen Hormonspiralen wieder anders?! *kopfkratz* Glaub nämlich schon, dass meine Freundin da wusste von was sie redet, zumal sie zum Thema Östrogene und dem Einfluss von Hormonen auf Brustkrebs (oder so ähnlich) ihre Diplomarbeit geschrieben hat. Ich kenn mich ja auch wie gesagt bei dem Thema null aus, aber du hast recht, das auf der Homepage wirkt irgendwie halt doch ein wenig seltsam *hä*

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