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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 13. August 2009 11:09 
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neu hier

Registriert: 7. Juli 2009 08:27
Beiträge: 14
Die Nachkontrolle ist im Preis enthalten, aber wenn es nicht vollständig gelungen ist war's das, da kann man nicht mehr nachbessern und Geld zurück gibt's dann auch nicht. Dann muß man sich überlegen ob man vielleicht doch eine Bauchspiegelung haben will, die muß man dann zusätzlich bezahlen ( vielleicht gibt es einen Preisnachlass aber glaube ich nicht). OT: meine Schwester ist Krankenschwester, die meint ich soll mich nicht so anstellen und die Bauchspiegelung machen lassen, wäre ja auch billiger *hä* .

_________________
Seit 11.07.2009 nfp zur Beobachtung und Verhütung

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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 14. August 2009 14:23 
Aber eine Bauchspiegelung birgt eben auch Risiken:
-Blutgefäße und andere Organe können verletzt werden
-es können sich Verwachsungen bilden, die dann bei später notwendigen Bauch-OPs zum Risiko werden können
-es ist ein paar Tage fies schmerzhaft
-es bleiben Narben
-es kann eine Funktionsstörung der Eierstöcke auftreten, wenn versehentlich Blutgefäße erwischt werden, die sie versorgen
dies kann zu vorzeitigen Wechseljahren führen
-es ist zwingend eine Vollnarkose nötig

Riskant ist eine Steri per Bauchspiegelung vor allem, wenn Vor-OPs da waren (Kaiserschnitt, Blinddarm-OP etc) oder man übergewichtig ist

Diese Risiken hat man bei einem hysteroskopischen Verfahren, wie Essure oder Adiana oder Ovabloc eben nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 14. August 2009 14:45 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
WerWieWas hat geschrieben:
Diese Risiken hat man bei einem hysteroskopischen Verfahren, wie Essure oder Adiana oder Ovabloc eben nicht.

Dafür hast Du von den neuen Methoden keine Langzeitstudien, das wäre etwas, was mich richtig abschrecken würde!

-Blutgefäße und andere Organe können verletzt werden
-es können sich Verwachsungen bilden, die dann bei später notwendigen Bauch-OPs zum Risiko werden können
beides könnte passieren - es könnte aber auch sein, dass Du gleich umknickst und Dir nen Bänderriss holst ;-)
OP ist nun mal OP, und ob es nicht durch den anderen Kram ggf. zu Vaginalverletzungen kommen kann ist ja aufgrund der Neuheit der Methoden noch nicht langfristig und im ausreichenden Maße erforscht

-es ist ein paar Tage fies schmerzhaft
nicht wirklich; die ersten beiden Tage sind zwar sehr, sehr unangenehm wegen dem Gas im Bauchraum, aber dann ist es vorbei; die beiden klitzekleinen Einschnitte sind nicht der Rede wert

-es bleiben Narben
wo denn? ich bräuchte für meine eine Lupe; die im Bauchnabel kann ich sowieso nicht sehen und die an der Schamhaargrenze ist sowas von ein klitzekleiner Punkt, dass es auch ein Pickelchen sein könnte

-es kann eine Funktionsstörung der Eierstöcke auftreten, wenn versehentlich Blutgefäße erwischt werden, die sie versorgen
dies kann zu vorzeitigen Wechseljahren führen
das ist das Einzige, wo ich zustimmen kann - aber das ist wohl ziemlich selten; meine Zyklen sind jedenfalls wie vorher ebenso unkaputtbar und von Wechseljahren ist bei mir weit und breit nichts zu merken

-es ist zwingend eine Vollnarkose nötig
logisch, aber ich hätte es als weitaus unangenehmer empfunden, das Einspritzen von Silikon in meinen Körper live mitzuerleben
meine Vollnarkose hat übrigens keine 20 Minuten gedauert und im Anschluss habe mir gleich einen ordentlichen Pott Kaffee und zwei Brötchen reingezogen, es war also ebenfalls nicht der Rede wert

Aber jede wie sie mag ... Ich wundere mich nur, dass Ihr Euch lieber als Versuchskaninchen benutzen lassen wollt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 14. August 2009 14:51 
Bei mir kämen eigentlich nur noch hysteroskopische Verfahren in Frage.
Ich hatte nämlich schon 2 Kaiserschnitte, 1 Blinddarm-OP und 1 Bauchspiegelung früher.
Beim zweiten Kaiserschnitt hat der Arzt vor lauter Verwachsungen kaum das Kind rausbekommen! :shock:
Es wäre bei mir russisch Roulette blind am Bauchnabel reinzustechen, weil meine Anatomie im Inneren völlig unklar ist durch die Verwachsungen. Das Risiko von Organ- oder Blutgefäßverletzungen wäre deshalb bei mir sehr groß. *ko*
Und von den hysteroskopischen Verfahren geht bei mir Essure nicht, weil ich eine nachgewiesene Nickelallergie habe.
Blieben also wohl nur noch Ovabloc oder Adiana.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 14. August 2009 14:58 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Na gut, das ist tatsächlich ein Argument.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 14. August 2009 15:04 
Nur den Preis von Adiana finde ich nach wie vor zum *kotz*
Und Amsterdam ist von uns leider auch sehr weit weg...
Für die Kontrolle nach 3 Monaten müsste man dann ja auch schon wieder dahin fahren.
Zudem hätte ich Sorge, dass sich rausstellt, dass es doch nicht richtig dicht ist und man dann trotzdem weitere Verhütungsmittel bräuchte und 1800 EUR in den Wind geschossen hätte. *ko*
Ich warte ohnehin noch auf erste Erfahrungsberichte über Adiana.
Bisher sind ja leider noch nicht allzuviel Infos vorhanden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 14. August 2009 19:57 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Das mit den Narben kann ich bestätigen,meine unterhalb vom Bauchnabel (die Einzige) sieht man sehr gut,da ein Teil der Wunde nicht richtig angewachsen ist,weil der Arzt da "ein bisschen" geschlampt hat-da braucht man nichtmal ne Lupe um die Narbe gut sehen zu können. Aber Essure und Adiana find ich beides halt auch blöd,weils halt die Möglichkeit gibt,dass es nicht 100% dicht ist und dann muss man weiterverhüten und zwar sehr gut,weil ja sonst das Risiko einer Eileiter-SS besteht....


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 14. August 2009 20:12 
Ja, das ist eben das Problem, dass es evtl. doch nicht dicht sein könnte.
Aber immerhin sieht man das dann auf dem HSG.
Bei einer herkömmlichen Steri ist es aber genauso möglich wie bei Adiana oder Essure, dass es zu einer Eileiter-SS kommt.
Dann müsste man da doch auch eigentlich konsequent "dazuverhüten", oder? *kopfkratz*
Mein Mann meinte vorhin übrigens auch, dass er die Preisgestaltung absolut nicht nachvollziehen kann.
Also dass der Preis von Essure und Adiana einfach nur unverschämt hoch ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 14. August 2009 20:25 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 28. April 2009 19:35
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WerWieWas hat geschrieben:
Mein Mann meinte vorhin übrigens auch, dass er die Preisgestaltung absolut nicht nachvollziehen kann.
Also dass der Preis von Essure und Adiana einfach nur unverschämt hoch ist.

Kostet eine "normale" Sterilisation nicht auch um die 1500 Euro?

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Liebe Grüße von Zaubermaus
mit 3 großen Mäusekindern (18, 16, 13) und nicht mehr ganz so kleinem Mäuschen *23.08.2010


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 14. August 2009 20:29 
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NFP-Kaiserin

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Meine hat ambulant 430 Euro gekostet, dazu war ich insgesamt ca. 3 Stunden im Krankenhaus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 14. August 2009 20:31 
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NFP-Gräfin

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Meine hat 680€ gekostet und ich war ca. 5h ambulant in ner Klinik,die sich auf ambulante Eingriffe spezialisiert hat


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 15. August 2009 11:19 
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Kurven-Rätslerin

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Aah, das wußte ich nicht! Ist ja vergleichsweise günstig (wenn man bedenkt, daß die Mirena für 5 Jahre auch über 300 Euro kostet und beknackte Nebenwirkungen hat :-x )

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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 15. August 2009 17:21 
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NFP-Gräfin

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Joa..die Mirena wurde mir auch von beiden Ärzten,die ich für die OP zur Auswahl hatte angeboten....
Da wird ja geworben mit "keine OP notwendig und keine Periode mehr"-is ja wohl klar,wofür die meisten -die ja sowieso nicht über deren Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt werden-sich dann entscheiden :twisted:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 15. August 2009 18:03 
@Püppi und Mondscheinkind:
Wie wurde Eure Steri denn gemacht, mit Strom oder Hitze oder mit Clips?
Und in welcher Stadt habt Ihr das machen lassen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ambulante Sterilisationsmethoden
BeitragVerfasst: 15. August 2009 20:47 
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Kurven-Rätslerin

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Mondscheinkind hat geschrieben:
Joa..die Mirena wurde mir auch von beiden Ärzten,die ich für die OP zur Auswahl hatte angeboten....
Da wird ja geworben mit "keine OP notwendig und keine Periode mehr"-is ja wohl klar,wofür die meisten -die ja sowieso nicht über deren Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt werden-sich dann entscheiden :twisted:

Ich hab auch zu den Doofen gehört, die das geglaubt haben (wollte Sterilisation - wenn schon nicht gleich (war erst 30 damals), dann nach den 5 Jahren Mirena. Aber genau das kam dann auch: das werden Sie nicht wollen, wenn man erst mal 5 Jahre keine Periode hatte, das ist ja soooo praktisch! *kopfWand*
Tjaaa, da hat sie falsch gedacht, die Frauenärztin.
Ich freu mich momentan über jede Mens *zustimm*

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