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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 19:41 
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Kurvenjunkie

Registriert: 4. Juli 2012 16:34
Beiträge: 1905
Wohnort: SN
NFP seit: Juni '12
Einen Fachartikel kenne ich nicht, aber diese Tabelle finde ich auch sehr aufschlussreich. Selbst in den frühen Schwangerschaftswochen kann also anhand der Größe schon eine Schwankungsbreite von fast zwei Wochen auftreten. Wird beispielsweise anhand der Größe des Embryos auf 7+0 datiert, könnte er genauso gut schon 7+6 sein, also fast eine Woche "älter" als auch 6+1, also fast eine Woche "jünger". Und beide "Fehldatierungen" können im Falle des Falles richtig blöd sein. Ist der Embryo eigentlich jünger, wird ggf. zu früh eingeleitet (oder zumindest der Frau damit "gedroht" und Stress gemacht), im anderen Fall kann es bei Extrem-Frühchen soweit kommen, dass (noch) nicht eingegriffen wird, weil der Embryo ja zu jung sei (obwohl er das gar nicht ist).

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Was dir an Vollkommenheit fehlt, ersetze durch Demut. [Thomas von Kempen]
Tabs (7/90) liebt und lebt mit Ehemann (3/87)
Sohn E. (9/16), Tochter K. (6/21), Tochter S. (11/24) sowie ★★ (7/15)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 22:00 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. Februar 2015 17:43
Beiträge: 312
NFP seit: 02/2015
Bess hat geschrieben:
Ganz am Anfang ist die Messgenauigkeit noch relativ gut. Da sieht man noch den ganzen Embryo und verklickt sich mal um ein paar Millimeter.

Naja, aber gerade bei den ganz jungen Embryos sind doch so 1-2 mm Abweichung schon enorme Unterschiede.

_________________
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag. B. Brecht ---- freut sich mit kleinem Hobbit 10/18 und Frühlingssternchen 04/21 * über das Frühlingskäferchen 04/22 und sucht aktuell Wildling Federn Fuchsia in Gr.33
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 22:11 
Stimmt auch wieder.

Wie man es dreht und wendet: Mit NFP weiß man besser Bescheid, wann eine Schwangerschaft zustande gekommen ist, als mit Ultraschall. Oder bei einer künstlichen Befruchtung, da gibt es auch kein Vertun.

Bei mir war der Unterschied zwischen dem vET nach letzter Periode und dem nach STM sehr klein, gerade mal ein Tag.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 22:21 
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NFP-Gräfin

Registriert: 2. Dezember 2009 22:59
Beiträge: 4347
Wohnort: The Back of Beyond
NFP seit: 12. November 2009
Selbst bei ehM an Tag 15 was dann ja auch mit nach mensbeginn datieren passt passieren noch bekloppte Sachen. Da ist eine forine nach US um sieben Tage vordatiert worden. Und der Arzt ließ nicht mit sich reden.

_________________
WichtelCat with BigKitty 01/07 and LittleKitty 12/08 + 2 FurryKitties. *MiniKitty 09/13 10.SSW, *WitchCrumb 12/15 12.SSW, *WonderWitchie 06/18 5.SSW. Zyklus 215
Escape from reality, come with me - I'll fulfill all your fantasies, follow me - Let's run away from the world, shh - Don't you love the sound of silence? It's all we need...
(Bang Chan, Hyunjin: Escape)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Februar 2017 22:22 
Ach herrje :shock:

Bei mir wäre das verheerend gewesen, meine Kleine kam an 40+6 und da wäre ich wohl schon eingeleitet worden bei einer Vordatierung um eine Woche *nein*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 4. Februar 2017 00:44 
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Kurvenjunkie

Registriert: 13. Dezember 2006 19:41
Beiträge: 1775
Wohnort: BW
NFP seit: 2007-2009, 8/2014
diewoelfin hat geschrieben:
Ich hab das vorhin gemacht und gefragt, warum sie sämtliche symptothermalen Methoden unerwähnt lassen und ob es nicht auch in ihrem Interesse wäre, den Forschungsstand nach 1959 darzustellen. Habe auch explizit Sensiplan und den PI erwähnt.

Gerade den Text aus dem Audioguide, den Dora zitiert hat, finde ich furchbar. "Es gibt keine sicheren natürlichen Methoden, darum find dich mit Hormonen ab", so klingt das für mich :-(

Edit: Aber wenn noch mehr Leute dahinschreiben, schadet es bestimmt auch nicht. Wenn ich in der Nähe wohnen würde, würde ich mir das auch mal angucken und nach dem Rundgang wahrscheinlich einige kritische Fragen stellen und ganz viel meckern *motz*

*daumenhoch* Sehr gut! Berichte mal, falls Du eine Antwort bekommen solltest.

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Dora hat mit 128 Zyklen ausgekurvt Bild
Geliebt wirst du einzig, wo schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren -Adorno-


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 4. Februar 2017 12:26 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Bess hat geschrieben:
Ach herrje :shock:

Bei mir wäre das verheerend gewesen, meine Kleine kam an 40+6 und da wäre ich wohl schon eingeleitet worden bei einer Vordatierung um eine Woche *nein*


Eine Einleitung braucht deine Zustimmung. Wenn du sagst, der Termin stimmt nicht, dann muss der überprüft werden, soweit das noch möglich ist. Bzw. das sollte er vor einer Einleitung ganz grundsätzlich, sonst macht der Arzt seine Arbeit nicht ordentlich. Und dann kann man auch noch die Versorgung des Babys überprüfen, Zustand der Plazenta, Fruchtwasserindex etc.
Eine Einleitung allein nach einem nicht passenden Termin, ja das gibt es, aber du bist doch gut informiert, dir könnte das nciht so leicht passieren.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 4. Februar 2017 12:29 
Alana, da hast Du Recht, ich hätte das so schnell nicht zugelassen. Wobei es schon an den Nerven gezehrt hat, über Termin zu gehen... Wer weiß, ob ich mich nicht irgendwann hätte bequatschen lassen.

Zurück zum Thema: Mir ist schon wieder der Irrglaube begegnet, dass jedem Mann die Standardkondome aus der Drogerie passen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 4. Februar 2017 12:36 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Bess hat geschrieben:
Zurück zum Thema: Mir ist schon wieder der Irrglaube begegnet, dass jedem Mann die Standardkondome aus der Drogerie passen.



Naja, wenn das sogar die AIDShilfe so erzählt.. :roll: Wenn ich das richtig im Kopf habe ist die Standardgröße ca. 1/5 aller Männer zu groß, rutscht also leichter ab. Beim Rest müssten sie passen oder recht eng sitzen und ggf. entsprechend unangenehm sein.
Was m.E. der Grund ist, warum so viele Männer Kondome nicht mögen. Ein Kondom unter Spannung kann einfach sehr störend sein.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 4. Februar 2017 15:04 
Aus der Antwort von Herrn Fiala werde ich nicht schlau. Kein Wort zu NFP, nur die Frage, ob ich als Privatperson frage oder als Person mit einem Gesundheitsberuf. Und dass Empfängnis ein rein religiöser Begriff sei, kein biologischer *hä*

Hä? Hä? Irgenwie sehe ich keine Zusammenhang zwischen "Warum wird NFp, insb. Sensiplan mit Pi 0,4 in Ihrem Museum nicht berücksichtigt?" und der Antwort...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 4. Februar 2017 15:33 
Schräge Antwort *ko*

Ich finde es aber wirklich toll, dass Du hin geschrieben hast!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 4. Februar 2017 15:39 
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NFP-Gräfin

Registriert: 2. Dezember 2009 22:59
Beiträge: 4347
Wohnort: The Back of Beyond
NFP seit: 12. November 2009
Ich vermute er versucht dich zu verunsichern und zu diskreditieren und damit seine eigene Position in den Vordergrund zu rücken, ohne inhaltlich zu argumentieren, was er möglicherweise nicht kann oder will.

Ich finde auch gut, dass du hingeschrieben hast

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 13. Februar 2017 21:56 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 116
Wohnort: Hamburg
NFP seit: 1/2015
Guildenstern hat geschrieben:
Jeans90 hat geschrieben:
Darf ich nochmal auf die Schwangerschaftswochen-Kiste zurück kommen.
Guildenstern hat geschrieben:
Ich ergänze: es wird ja mit dem unsäglichen "der ES ist an ZT 14" gerechnet, das ja nach wie vor in vielen Lehrbüchern steht und das wohl noch viele Mediziner für mehr oder minder gegeben halten. Dann geht die Rechnung auch "perfekt" auf.

Was ich bei dem Ganzen nicht so recht verstehe ist: wenn ich doch eh davon ausgehe, dass Frau nun mal einen 28 Tage Zyklus hat und der ES immer an Tag 14 ist, wieso addier ich dann bei der Rechnung nicht einfach 2 Wochen auf den 1. Zyklustag drauf und nehme das dann als Tag 1 der Schwangerschaft? Dann wärs ja immer noch einheitlich *kopfkratz*
Ich mein, letztlich ist es (mir) ja wurscht aber so ganz verstehe ich die Logik dahinter nicht...


Bezüglich dieser Berechnungen könnte ich mir vorstellen, dass man früher ja noch nicht soviel über den Zyklus und den Eisprung wusste (wie früher auch immer das gewesen sein mag...). Da kannte mensch ja im Prinzip nur letzte Blutung, ohne viel Ahnung was danach im Uterus passiert, und ca. 40 Wochen/9 Monate/10 Mondzyklen später Geburt. Vielleicht sind diese Zahlen schöner und besser in Schemata zu pressen als zwei Wochen weniger. Ist aber reine Spekulation.

Dachte man nicht früher sogar, der Eisprung findet während der Menstruation statt? Das würde die Rechnung erklären.

Und es taugt schon fast wieder zum Verhütungsmythos, denn dann bräuchte ein Paar den GV ja "nur" auf möglichst weit weg von der Mens zu verlegen. Also auf ZT 14! ;-)

Edit:

@diewoelfin
Cool, dass Du dahingeschrieben hast. Die Antwort ist wirklich etwas komisch! Wenn er gefragt hätte, ob Du als Privatperson oder Journalistin fragst, hätte es für mich mehr Sinn gemacht. Wenn Du noch weiterschreiben willst, könntest Du fragen, welchen Unterschied es macht. Vielleicht hat er ja tatsächlich einen Grund (z.B. "Wieviel Fachchinesisch darf es denn sein?") *nixweiss*

_________________
Mangold kurvt in Zyklus Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 13. Februar 2017 22:04 
Bisher habe ich noch nicht den Kopf gehabt, da zu antworten, aber wenn ichs mache (und dann noch etwas zurückkommt), werde ich Bescheid sagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 14. Februar 2017 15:11 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 14. Oktober 2010 12:46
Beiträge: 60
Wohnort: Rheinland
NFP seit: 29.08.13
Kein wirklicher Mythos, aber wieder eine Story über "natürliches verhüten"
Artikel über Natural Cycles

Eine App, wo nur die Temperatur dokumentiert wird.
Im ersten Moment dachte ich, das ist wieder so ein hetz-Artikel über natürliche Verhütung. Bin jedoch von dem Kommentar des Experten wiederum positiv gestimmt, zumal er nicht die Methode sondern die App als solche infrage stellt.

Zitat aus obigem Link.
„Bei völlig regelmäßigem Tag-Nacht-Rhythmus ohne Abweichungen und ohne Stresssituationen, am besten ohne Alkoholkonsum, ohne Reisen, ohne wechselnde sportliche Aktivität und Anstrengung, gibt die Temperaturmessung morgens vor dem Aufstehen eine sehr gute Auskunft darüber, wann der Eisprung stattgefunden hat. Zur Auswertung braucht es allerdings keine App, sondern es reichen Stift und Papier“, so Dr. Albring.

aber für die meisten bleibt vermutlich leider das Fazit, natürlich kann man einfach nicht verhüten. Schade.

_________________
Es gibt kein zufälliges Treffen. Jeder Mensch in unserem Leben ist entweder ein Test, eine Strafe oder ein Geschenk. unbekannter Autor
Bild Mein kleines Reich


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