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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 18. Juli 2015 21:49 
Würde mich nicht wundern, wenn das eine oder ein Gyn gesagt hätte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 18. Juli 2015 22:53 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 24. März 2011 21:55
Beiträge: 984
Wohnort: Südlich des Weißwurstäquators
NFP seit: länger als die Pille \o/
*zustimm* Jep, das stammt vom Gyn.
Ja, Bess, so ähnlich hatte ich das schon vermutet, dass zumindest ein bisschen Wahres an der Aussage zum AHM dran ist. Aber der Gesamtkontext und das Zusammenspiel der anderen Werte wurde eben gar nicht aufgezeigt.

Ach so, und was mich in dem Zusammenhang noch aufregte, war die pauschale Aussage, dass bei meinem Alter noch üüüberhaupt kein Grund zur Sorge in Richtung frühzeitige WJ bestehe und dass man da frühestens guckt, wenn ne 3 am Anfang steht, trotz meines sehr deutlichen Hinweises in Richtung meiner in letzter Zeit zahlreichen subfertilen Hochlagen. Es muss ja nicht mal was mit WJ zu tun haben, es kann ja auch ne andere Fruchtbarkeitsstörung sein, aber dieses sorglose Abtun und der (nicht zum ersten Mal gegebene) Tipp, doch einfach zu Möpf zu greifen, regen mich einfach auf *teufel*

_________________
Happiness in intelligent people is the rarest thing I know. (Ernest Hemingway)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 18. Juli 2015 22:59 
Schade, dass der Arzt Deine Sorgen nicht ernst genommen hat. Denn das sind einfach zwei Paar Stiefel, eine POF/verfrühte Wechseljahre und eine insuffiziente Hochlage. Eine GKS oder andere Fruchtbarkeitsstörungen kann man auch als junger Mensch haben. Mir ist das aber schon öfters aufgefallen, dass es wohl Ärzte gibt, die KiWu-Probleme junger Frauen gerne bagatellisieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2015 09:15 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
...Und andere, die dramatisieren. Ich habe so viele Freundinnen, die wegen unregelmäßiger Blutungen ("Hormonstörung) seit der Pubertät die Pille nehmen. Nur wann hatten sie diese? Mit 16!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2015 11:46 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Ich hab jetzt neulich erst vom Kinderarzt gehört, dass die Mens nach der Menarche ein Jahr Zeit hätte, sich zu "stabilisieren". Wenn sie dann noch "unregelmäßig" wäre, müsse man mit dem Gynäkologen darüber reden. Ein Jahr, meine Güte, das erscheint mir aber verdammt kurz gefasst. Wenn das die allgemeine Lehrmeinung ist, dann muss man sich nicht wundern.

Edit: NFP heute schreibt von 3-4 Jahren als völlig normal und gelegentliche lange Follikelphasen wären auch nach 5 bis 10 Jahren nicht außergewöhnlich.

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2015 11:51 
Ein Jahr erscheint mir auch als viel zu wenig *zustimm*
Hat bei mir deutlich länger gebraucht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2015 12:22 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
In der NFP-Ausbildung wurde uns gesagt, dass es sich noch bis 19 einpendeln könne und lange Follikelphasen seien hin und wieder auch bei älteren Frauen normal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2015 12:37 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. Juli 2014 03:13
Beiträge: 226
NFP seit: 22.09.14
Weil ihr vor ein paar Seiten das Thema Schleimlöser hattet:
Das bedeutet doch auch das wenn man Schleimlöser nimmt, die Mirena z.B nur noch einen Wirkmechanismus - die Nidationshemmung- hat (?)
Die "Hauptaufgabe" ist aber doch die Verdickung des Zervixschleims...müsste das dann nicht bedeuten das der außergewöhnlich gute PI in den Wintermonaten nicht stimmt ?

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Lila ist 25 Jahre alt und seit dem 19.09.14 Pillenfrei BildBild
- "Ich lebe in einem Traum und habe keinerlei Interesse an der Realität" (unbek.) --> Lilas Kätzchen-Plätzchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2015 12:47 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Das ist ja eine spannende Frage. Allerdings würde ich nicht so generalisieren "in den Wintermonaten". Nicht jede Frau wird im Winter krank, nicht jede Frau nimmt ZUDEM dann auch noch Schleimlöser. Und dann müsste man die Schleimlöser auch noch zur relevanten Zeit nehmen. Zudem ist die Kupferspirale ja auch schon sehr sicher.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2015 12:48 
Es geht doch gerade um die Mirena und nicht um die KS?


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2015 12:53 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 482
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NFP seit: Mai 2008
Vielleicht meint Estreya das in Bezug auf die Nidationshemmung, die - soweit ich weiß - hauptsächlich durch den Fremdkörper an sich bewirkt wird? Denn das funtioniert schließlich auch ohne die Wirkung der Hormone, wie im Falle der Kupferspirale. *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2015 13:24 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Genau :).


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 19. Juli 2015 14:18 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 18. April 2015 16:51
Beiträge: 72
NFP seit: Mehrere Jahre in den 1990igern. Jetzt wieder seit 16.3.2015
Durch die Mirena wird ja aber auch nicht so viel Schleimhaut aufgebaut, so dass sich ein befruchtetes Ei nicht einnisten kann. Bei der Kupferspirale hat man ja die Nidationshemmung eher dadurch, dass das Kupfer das Milieu stört und außerdem eine Art "Entzündung" in der Gebärmutter entsteht. Wirken zwar beide (auch) nidationshemmend, aber auf Grund unterschiedlicher Mechanismen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 20. Juli 2015 13:00 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. Juli 2014 03:13
Beiträge: 226
NFP seit: 22.09.14
Ja klar, der 2. Mechanismus bleibt bestehen, aber die Mirena ist ja auch nur so sicher weil es eigentlich BEIDE gibt (?)
- ja das mit den Wintermonaten hab ich geschrieben, weil es Wetter bedingt wahrscheinlicher ist da wegen Krankheit Schleimlöser zu nehmen - kann man aber natürlich auch wann anders neben...

Schade, das mit dem evtl. verändertem PI wird man wohl nicht rausfinden können, da wird wohl leider keine Studie drum gemacht werden ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 22. Juli 2015 16:27 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Ich meinte damit nur, dass ich mich frage, ob so viele Frauen Schleimlöser nehmen. Ich hab noch nie welche genommen, aber ich bin auch nicht repräsentativ. Wenn jetzt jede Frau jeden Winter 5 mal welche nehmen würde, wäre das ja was anderes. Aber wenn es eher eine Randerscheinung ist, dann wirkt es sich wohl nicht auf den PI aus. Aber selbst wenn man das mal nehmen würde, müsste man die ja auch noch genau zum Zeitpunkt des ES oder kurz davor nehmen, dass der PI wirklich schlechter wird (und Sex haben und der andere Mechanismus müsste versagen). Das sind viele "wenns". Deswegen ist fraglich, ob das wirklich besonders relevant ist. Vielleicht kann man sich dann Gedanken darüber machen, wenn man selbst andauernd welche nimmt.


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