Meine Mutter (50 J.) meinte mal, man hätte sich dann eben die Pille geholt (muss so Ende 70er/Anfang 80er gewesen sein), AIDS war noch gar kein Thema, und damit war's dann eigentlich gut.
Ich wurde auch niemals in Richtung Kondome und Krankheitsverhütung aufgeklärt, es ging immer vorrangig um die Vermeidung einer Schwangerschaft.
So habe auch ich in meiner Teenagerzeit zwar Kondome genutzt, auch vom ersten Ex aus, aber eher zum zusätzlichen Schutz vor einer Schwangerschaft (zusätzlich zur Pille halt). Und auch ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich niemals selbst Kondome dabei hatte. Ich hatte drei Sexualpartner, bei einem war ich die erste, beim zweiten nicht ganz, aber der war nicht sehr umtriebig, und dann eben mein

. Mit ihm hab ich zwar drüber gesprochen, ich hatte zu dem Zeitpunkt auch schonmal einen AIDS-Test gemacht im Rahmen einer Untersuchung, er aber nicht. Ich habe keinen verlangt, weil ich auch bei ihm die sexuelle Vorgeschichte kannte.
Aber so im Nachhinein betrachtet, war das schon sehr blauäugig, und mit meinem derzeitgen Kenntnisstand würd ich mich da natürlich ganz anders verhalten.

Ein Kondom verweigert hat nie einer, sie wollten sich ja selbst unbedingt vor einer Schwangerschaft schützen. Es hat sich aber auch niemand beschwert, als man die Kondome ja getrost weglassen konnte, weil ich ja sicher die Pille nehme.

Davon abgesehen haben sich die beiden Männer, die ich in der NFP-Zeit hatte, durchaus um die Verhütung mitgekümmert. Ich habe da also nie schlechte Erfahrung gemacht.