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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 5. Juni 2014 20:36 
Nein, Akzee, was Du gerade erklärt hast, ist der Median (auch Zentralwert genannt) - er sagt aus, dass 50% der Werte einer Stichprobe über und die anderen 50% unter dem Wert liegen.

Das arithmetische Mittel (auch Durchschnitt genannt) ist die Summe aller beobachteten Werte durch die Anzahl aller Merkmalsträger :!:

Beides sind Lagewerte, drücken aber nicht dasselbe aus; das arithmetische Mittel ist etwas ausreißerempfindlicher als der Median.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 5. Juni 2014 20:42 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
NFP seit: 03/2012
Hehe, ich hab grad auf dem Nachhauseweg ewig über die korrekte Bezeichnung nachgedacht...
Es ist aber ja nicht genau die Hälfte drüber/drunter, weil es ja Zeiträume sind, die durchaus auch hin und wieder getroffen werden. Wie nennt man diese Werte denn mathematisch korrekt? *kopfkratz*

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...ist inzwischen schon im 5. NFP-Jahr: Bild :shock:


Zuletzt geändert von AkZee am 5. Juni 2014 20:46, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 5. Juni 2014 20:45 
Wie meinst Du das denn jetzt?

Bei Zykluslängen macht das arithmetische Mittel Sinn und ich habe das auch nur so in Fachbüchern und Artikeln gelesen, also durchschnittliche Zykluslängen. Und wenn in einer wissenschaftlichen Publikation Durchschnitt steht, dann ist damit das arithmetische Mittel gemeint (wäre ein grober Fehler, Durchschnitt zu schreiben und Median zu meinen).


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 5. Juni 2014 20:46 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
NFP seit: 03/2012
Ich hab nicht geteilt, sondern maximale Spannbreiten zwischen mehreren durchschnittlichen Bereichen gerechnet (Minimum A minus Maximum B bis Maximum A minus Minimum B).

Edit: Ich schreib dich mal per PN an, wird etz doch bissl OT.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. Juni 2014 16:49 
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hat sich gut eingelebt

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Bei mir würde das "nur zwischen dem 10. und 20. Zyklustag keinen Sex haben" auch sehr schnell auf ne Schwangerschaft hinauslaufen, vermute ich, da meine früheste 1hM bisher an ZT 20 war ^^

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Düse weg! Begründung und Abschied hier. Macht's gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Juni 2014 20:57 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 8. Februar 2014 00:46
Beiträge: 262
Wohnort: Am Bodensee
NFP seit: 01/14
Ja den Verhütungstip meiner Schwiegermutter kann ich auch vergessenen mit früheste 1.hm an ZT 13. Naja auch wenn es rein theoretisch gar nicht mal so falsch ist mit fruchtbar zwischen ZT 10 und 20 (zumindest bei manchen Frauen) kann ja keiner ohne nfp wissen ob im Zyklus vorher ein Eisprung war oder nicht und ob sich der ES durch Stress oder Krankheit nicht verschiebt. Hab das versucht nochmal meiner Schwägerin nahe zu bringen aber sie hält verschobene Eisprünge für unmöglich und zum Thema Zyklus ohne ES meinte sie, sie sei doch nicht kurz vor der Meno-Pause. Also noch mehr Verhütungsmythen aus meiner Familie

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So wie wir unsere Kinder heute behandeln, so werden sie später die Welt behandeln
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 8. Juni 2014 22:13 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Mai 2013 18:01
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Alinchen hat geschrieben:
Ja den Verhütungstip meiner Schwiegermutter kann ich auch vergessenen mit früheste 1.hm an ZT 13. Naja auch wenn es rein theoretisch gar nicht mal so falsch ist mit fruchtbar zwischen ZT 10 und 20 (zumindest bei manchen Frauen) kann ja keiner ohne nfp wissen ob im Zyklus vorher ein Eisprung war oder nicht und ob sich der ES durch Stress oder Krankheit nicht verschiebt. Hab das versucht nochmal meiner Schwägerin nahe zu bringen aber sie hält verschobene Eisprünge für unmöglich und zum Thema Zyklus ohne ES meinte sie, sie sei doch nicht kurz vor der Meno-Pause. Also noch mehr Verhütungsmythen aus meiner Familie


*ko*
Wenn bei solchen Aussagen wenigstens ein "Ach wirklich, mir wurde ja gesagt das... hm, mal schauen, kann mich ja nochmal informieren/beim FA nachfragen/googeln/Freundin fragen/Buch lesen" kommen würde. Aber diese Generationeninformationen... *seufz*

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Arthur ließ sich den Gedanken durch den Kopf gehen, erkannte widerstrebend, daß er vernünftig war, faltete ihn zusammen und steckte ihn weg
Das Resturant am Ende des Universums
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 9. Juni 2014 02:34 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 360
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NFP seit: Juni 2012
Da ich mit Minus 8 dank frühester 1. hM an ZT16 auf Freigabe bis ZT8 komme, wäre das "Tag 10 bis 20 sind gefährlich" zum Anfang hin ja kein Problem, aber im Mittel habe ich dann doch eher 1. hM um ZT20 herum und da könnte man vermutlich schon noch Treffer landen...

Erinnert mich übrigens an die Geburtenkontrollkette aus Afrika, womit immerhin 50% der Schwangerschaften verhindert wurden. Das finde ich schon eine gute Quote, man muss ja nicht viel dafür tun ;-)

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Mitglied im CdV und glücklich mit Sensiplan und Kondomen *love* ★ Seit 25.06.2012 hormonfrei ★ Kurvt schon in Zyklus Bild
Nach -12 kg von 01/2014 bis 06/2014 heißt es nun Aktion Abspecken: Reboot! :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 9. Juni 2014 13:18 
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NFP-Guru

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Beiträge: 2558
Da kommt es eben auch darauf an, welche Sicherheit man erzielen möchte. Möchte man die Geburtenabstände nur vergrößern oder eine nahezu 100%ige Planungssicherheit bei richtiger Anwendung erreichen?

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 10. Juni 2014 18:06 
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Hochlagenjunkie

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Alana hat geschrieben:
Da kommt es eben auch darauf an, welche Sicherheit man erzielen möchte. Möchte man die Geburtenabstände nur vergrößern
Das ist ja mal eine nette Formulierung. *daumenhoch*

Verwendungszweck: Geburtenabstände vergrößern
:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 10. Juni 2014 18:52 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
AkZee hat geschrieben:
Alana hat geschrieben:
Da kommt es eben auch darauf an, welche Sicherheit man erzielen möchte. Möchte man die Geburtenabstände nur vergrößern
Das ist ja mal eine nette Formulierung. *daumenhoch*

Verwendungszweck: Geburtenabstände vergrößern
:mrgreen:



Was heißt nette Formulierung? *kopfkratz* Ich meine das ganz erst!
Es ist ein Unterschied ob ich gar kein Kind will, oder eine bestimmte Anzahl, sagen wir 2, Kinder zu einem ungefähr festgelegten Zeitpunkt haben möchte, oder eine Methode suche die naturgegebenen Geburtenabstände etwas auszudehnen.

Als Beispiel: Eine gesunde Frau ohne Schulbildung betreibt aus der ihrer traditionellen Lebenssituation heraus Langzeitstillen und hat deshalb etwas größere Abstände zwischen den Kindern. Sagen wir mal 3-4 Jahre. Sonstiges Verhütungswissen fehlt ihr, sie will aber gerne noch 1 oder 2 Jahre mehr zwischen den Kindern haben.
Ist da eine unsichere Methode nicht schon wirklich viel wert, wenn Alternativen nicht zugänglich sind, oder man erst lesen und schreiben lernen müsste? Gerade wenn das Geld weder für "teure" Verühtung noch zur Ernährung weiterer Kinder reicht?

Die Ansprüche an Verhütung sind doch nicht für jede(n) gleich.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 10. Juni 2014 23:56 
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Hochlagenjunkie

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Ich weiß dass du das Ernst meinst, ich finde es trotzdem einfach irgendwie süß formuliert. Sonst nichts. *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 11. August 2014 18:43 
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Nicht so richtig ein Mythos, aber ich will es trotzdem erzählen.

Ich mach im Moment bei nem Projekt mit, bei dem wir junge Leute ansprechen, sie fragen, ob sie Lust haben, an nem Quiz zum Thema Sexuell Übertragbare Infektionen (STI) teilzunehmen und ihnen für die Teilnahme, wenn sie Interesse haben, n Kondom und ne Broschüre mitgeben.
Soll halt den Sinn haben, Leute nochmal an STI zu erinnern. Primärprävention halt.

Letzens habe ich das Quiz mit nem Jungen / jungen Mann (so 17/18, schätze ich) gemacht, und er erzählte mir danach, dass er am Vortag ungeschützten Sex hatte und ob das Mädchen die Pille denn regelmäßig nehmen muss, damit die wirkt, oder ob es reicht, wenn sie sie an dem Tag nimmt, an dem sie Sex hat.
Ich hab's ihm erklärt und ihm geraten, immer ein Kondom zu nehmen - weil die Pille ja nur vorm Schwangerwerden und nicht vor Krankheiten schützt und weil das Kondom das ist, was er beeinflussen kann. Gerade wenn er das Mädchen nicht gut kennt, kann er ja schlecht einschätzen, ob sie die Pille auch regelmäßig nimmt, also zuverlässig verhütet.
Ich fand's richtig gut, dass er sich getraut hat, mich das zu fragen, und zugleich war ich n bisschen erstaunt, dass er sich nicht sicher war, wie die Pille angewendet werden muss.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 11. August 2014 20:14 
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Hochlagenjunkie

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Düse, das finde ich ein tolles Projekt! Kann man da oder bei was Ähnlichem einfach so mitmachen? Ich würde mich gerne in die Richtung engagieren, also safer sex und Verhütungsaufklärung / sexuelle Aufklärung. An den Schulen kommt das meistens viel zu kurz, wie man an der Unwissenheit des Jungen sieht.

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Elfe mit minikleiner Stella im Herzen, Wuselchen (7/17) und Purzelchen (2/20)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 11. August 2014 20:54 
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hat sich gut eingelebt

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Du könntest dich an die Organisation wenden, die sowas in deiner Stadt macht, und nachfragen. Ich weiß z.B., dass die Aidshilfe gern Infostände macht auf verschiedenen Veranstaltungen und hab da auch schon ehrenamtlich gemacht. Sonst läuft sowas auch über die Profamilia, das Gesundheitsamt, oder andere Beratungsstellen für Sexuelle Gesundheit, z.B. von der AWO oder der Caritas.
Das Projekt jetzt ist ne Honorartätigkeit, für die junge Menschen gesucht wurden, die in den Semesterferien nichts zu tun haben ^^ Ich hätte das auch gratis gemacht, weil ich's toll finde, aber Geld für was kriegen, was Spaß macht, macht es natürlich noch besser :mrgreen:

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