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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 27. April 2020 14:46 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 6. September 2007 15:10
Beiträge: 92
@Inimini85
Danke für deine beruhigenden Worte. Vielleicht mache ich mir ja völlig umsonst ins Hemd. Gut zu wissen, dass es noch jemanden gibt bei der das "Danach" bei unterschiedlichen Ketten auch unterschiedlich war. Ich glaube, bei mir spielt diesmal noch ein Faktor mit rein: Die Entfernung des Kupferballs war wohl extrem schwierig und ging nur mit Spezialwerkzeug. Das komische Gefühl lokalisiere ich eher im Gebärmutterhals und Muttermund (obwohl ich da natürlich nicht sicher bin). Vielleicht ist es genau dort durch das Rummehren beim Entfernen des Balls einfach noch gereizt und wund.

Wie gesagt, die lange Liegezeit meiner 1. Kette fand meine FA nicht schlimm. Sie sagte, bei ganz jungen Mädels wäre das Schwangerschaftsrisiko so viel höher. Aber ich war ja damals schon Ü30. Da müsse man eine längere Liegezeit nicht so eng sehen. Sie ist sowieso eher der pragmatische Typ und meinte, das Risiko beim Kettenwechsel müsste man ja auch immer mit in Betracht ziehen. Und eine Infektionen dort drin hatte ich nie gehabt. Das weiß sie ja. Ich denke mal, wenn man eh anfällig ist für sowas, dann ist die Ansicht deiner FA nachvollziehbar, aber sonst auch eher nicht. Sogar bei der WHO habe ich irgendwo gelesen, dass es Länder gibt, wo eine Liegezeit bis 15 Jahre empfohlen wäre. Das wäre ja nicht so, wenn das Infektionsrisiko sich mit der Zeit so extrem erhöhen würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 27. April 2020 15:49 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 27. Juli 2009 22:08
Beiträge: 722
Wohnort: Bremen
NFP seit: September 2009
Genau, ich hatte mich für die lange Liegedauer auch aufgrund von einer Studie entschieden in der diese abgewogen wurde.
Ich bin durchaus Pilzanfällig, habe das aber mittlerweile gut im Griff und dadurch ist auch nie eine Infektion aufgestiegen oder irgendwas, ich glaube sie war da einfach nicht entsprechend informiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 28. April 2020 19:45 
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Kurvenjunkie

Registriert: 19. September 2007 00:22
Beiträge: 1961
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NFP seit: 2007
So, also der Wechsel gestern hat reibungslos geklappt soweit :-) Ich habe 320€ gezahlt und die Prozedur an sich dauert ja nur ca. 15 Minuten, dank der legendären 7-Kölsch-Spritze kann ich mich daran kaum erinnern und danach habe ich noch ca. 2h gebraucht, um wieder fit zu werden. Irritiert war ich kurz, als die Arzthelferin von mir kurz vorher die Einverständnis haben wollte, dass sie mir im Falle, dass die Einlage einer Gynefix nicht funktionieren sollte, statt dessen eine Kupferspirale einlegen. Sie meinten, dass sei einmal vorgekommen und da man ja während der Einlage selbst nicht richtig ansprechbar ist, müsste das vorher geklärt werden. Ansonsten wird die Einlage halt abgebrochen und man geht dann ohne IUP raus. Das war vor 10 Jahren noch nicht so, aber ich hatte ja auch schon mehrere Gynefixen und da gab es ja bisher keine Probleme, daher habe ich das auch nicht befürchtet. Seltsam fand ich auch die Anweisung, dass ich 3 Wochen (!) keinen Sport machen dürfe, mit so lange hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, und es wurde explizit Yoga mit erwähnt, wegen des Beckenbodens *hä* Das hatte ich null erwartet, ich hatte damit gerechnet dass ich halt eine Woche Joggen aussetze und täglich Yoga weiter mache und jetzt soll ich beides 3 Wochen weg lassen, das erscheint mir doch etwas übertrieben aber gleichzeitig will ich natürlich auch nichts riskieren...

Ich hatte dann gestern nachher keinerlei Beschwerden mehr, heute noch etwas rote Blutung, aber ich hoffe das ist okay. Ich kann keinen Faden tasten, aber ich gehe mal davon aus, dass Dr. Scholz den so weit gekürzt hat (hatte nachgefühlt, weil ich gestern mit dem Fahrrad ziemlich hubbelig unterwegs war und dann im Nachhinein Sorge hatte).

Also, toi toi toi, auf dass sie drin bleibt! :-)))


edit: Ich habe sie mir mitgeben lassen, die Arzthelferin musste sie aus dem Müll wieder rauskramen :lol: Die Kette sieht deutlich anders aus als damals die nach 3 Jahren. Komplett schwarz oxidiert. Ich weiß nicht, wieso da an einigen Stellen das Kupfer so blank liegt, aber ich vermute, dass das eher beim oder nach dem Ziehen passiert ist.
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Henrietta, 36, ohne Kind und Kegel, mit Gynefix


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 28. April 2020 19:59 
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Kurvenjunkie

Registriert: 19. September 2007 00:22
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NFP seit: 2007
...Zum Vergleich, so sah die gezogene Gyni 2010 aus:
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...Falls es jemanden interessiert 8-)

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Henrietta, 36, ohne Kind und Kegel, mit Gynefix


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 08:44 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 12. August 2013 08:48
Beiträge: 457
Henrietta, schön dass alles geklappt hat! *sonne*
Die Ketten sehen echt total unterschiedlich aus. Ich habe mir meine nach den 5 Jahren nicht zeigen lassen. Ich bin bei der Einlage eh immer ziemlich klapprig (beide Male ohne Betäubung oder Narkose) und dann will ich da gar nicht mehr als nötig von mitbekommen. :lol:

Die Frage, ob stattdessen eine Kupferspirale eingelegt werden soll, kam mir im ersten Moment eigenartig vor. Andererseits ist es für viele Frauen bestimmt eine Alternative und wenn man eh schon "da liegt", kann man es gleich hinter sich bringen.

3 Wochen kein Sport und Yoga finde ich auch ungewöhnlich lange. Ich meine, dass es bei mir 7 Tage waren. Der Eingriff ist ja nur minimal invasiv und die Gebärmutterwand heilt in der Regel schnell ab. Sowohl nach dem Ziehen als auch nach dem Einsetzen verheilt der "Einstich" laut meiner Ärztin ziemlich schnell. Insofern wüsste ich nicht, was nach 3 Wochen anders sein wollte als nach 7 Tagen. Entweder hält sie oder sie hält nicht. In der ersten Woche würde ich aber auf Beckenbodentraining tatsächlich verzichten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 12:04 
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NFP-Gräfin

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Ich schaffs jetzt nicht, den ganzen Strang zu lesen, sorry. Kann mir jemand sagen, ob meine 19 jährige Tochter die Gynefix bekommen kann? Ihr Frauenärtztin sagte ihr, sie sei dafür zu jung und generell bekäme man die erst, wenn man schon ein Kind geboren hätte *kopfkratz* *hä*

Ich kann das gar nicht nachvollziehen

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 12:11 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 12. August 2013 08:48
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Tuscany, meines Wissens ist die Gynefix doch gerade für Frauen interessant, die noch kein Kind geboren haben, bzw. eben auch für junge Frauen mit kleiner Gebärmutter, weil die Kette klein und flexibel ist. Schau mal hier, da erklärt der Hersteller es genauer.

Legt der Arzt die Gynefix denn generell? Vielleicht ist er damit einfach nicht vertraut und setzt sie mit anderen Spiralen gleich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 12:26 
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NFP-Gräfin

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Soweit ich weiß, legt die Ärztin die Gynefix nicht selbst. Jedenfalls war meine Tochter ganz geknickt.
Danke für die Bestätigung

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 12:42 
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alte Häsin

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NFP seit: 06/07 (mit Unterbrechungen)
Dann hat die Ärztin wahrscheinlich keine Ahnung von der Kette. Die Spirale ist wohl für junge Frauen ungeeignet, die noch kein Kind bekommen haben. Die Kette aber kann problemlos gelegt werden!

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"Viele sagen, man soll dann gehen, wenn's am Schönsten ist, aber ich finde, man soll dahin gehen wo es am Schönsten ist." Das Känguru, "Die Känguru-Apokryphen" von Marc-Uwe Kling
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 12:46 
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Hochlagenjunkie

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Hier im Forum haben viele geschrieben die die Kette sehr jung haben legen lassen, sie soll sich auf jeden Fall bei einem Gynefix Arzt beraten lassen, ich hätte sehr sehr gern in ihrem Alter schon die heutigen Informationsmöglichkeiten gehabt und hätte mir statt Pille zu nehmen mir direkt die Kette legen lassen. Hätte mir viel Ärger erspart.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 13:09 
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hat sich gut eingelebt

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Also ich habe meine erste Kupferspirale mit 15 (dass war Anfang der 2000er) bekommen. Und verhüte bis Heute noch mit Kupfer. Eine Kette hatte ich auch schon zwischendrin. Und ich hab bisher noch kein Kind ausgetragen. Müssten ca 3 verschiedene Frauenärzte gewesen sein.

Die Argumentation von den Ärzten war eher in die Richtung "Aber gerade für eine junge Frau sind Hormone soooo toll. Tolle Haut, man kann den Zeitpunkt der Periode steuern usw usw. Aber wenn es sein muss!" Ich hatte schon oft das Gefühl dass viele Ärzte einen Richtung Hormonverhütung drücken wollen. Da sagt es sich natürlich schnell "Ist nicht möglich vor der ersten Schwangerschaft". Manche können/wollen sich dann keine zweite Meinung einholen. Oder wissen es nicht besser

Meine aktuelle Frauenärztin, meint auch wenn die Anatomie es zulässt sieht sie kein Problem darin Kette oder Spirale zu legen. Und das prüft sie bei jeder Frau egal ob mit oder ohne Kind, vor einem Eingriff.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 13:16 
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NFP-Gräfin

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Danke euch *zusammen* . Habe ihr die Informationen so mal weiter geleitet.
Es ist wirklich übel, wie schlecht manche Frauenärzte informieren. Sie hat direkt nach der Gynefix gefragt.

Und ja, sie hat der Frauenärztin mehr Kompetenz zugetraut, als ihrer Mutter. *lach*

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 13:50 
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hat sich gut eingelebt

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Manchmal muss man eben hartnäckig bleiben. Ich weiss auch nicht wo das Problem bei den FA ist. Bei jeder Igel Leistung schreien sie sofort hier und nötig. Nur da nicht. Mich würde echt mal interessieren ob man als Frauenarzt dann Provision oder so bekommt

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 14:10 
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Hochlagenjunkie

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Es gibt hier ja auch den Empfehlungsthread für Gynefix Ärzte. Ansonsten schaut in die Liste und sucht im Forum oder hier nochmal fragen, vielleicht gibt es ja Erfahrungen aus eurer Nähe.

Ich hatte diverse FA die mir mit meiner Verzweiflung durch ständige Pilzinfektionen erklärt haben da würden sie nie eine Spirale legen und das könne nicht von der Pille kommen. Komische Sache, mit Kette habe ich fast keine Infektionen mehr.
Man munkelt es werden diverse Dinge an die FA gesponsert von den Pharma Herstellern und klar verdienen die an jeder die wegen Rezept dort aufschlägt oder Nebenwirkung Behandlung etc.
Ich bin weil es damals hier noch keinen FA für die Gynefix gab extra nach Hamburg gefahren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 29. April 2020 14:19 
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NFP-Gräfin

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NFP seit: 1989-2008
Danke, eure Infos sind wirklich hilfreich. Besagte Frauenärztin hat meiner Tochter auch versichert, ihre Pille sei so niedrig dosiert, die könnte gar keine Nebenwirkungen haben :roll:

Das grenzt doch schon an Körperverletzung...

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