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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 29. April 2014 22:16 
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alte Häsin

Registriert: 20. Januar 2009 22:52
Beiträge: 1498
NFP seit: 06/07 (mit Unterbrechungen)
Düse, dann ist es aber sinnlos, dass die Ärztin bis zum positiven Test warten wollte, damit die PD "wirken kann". Ich bin schockiert ob der Unwissenheit mancher "Götter in weiß".

_________________
"Viele sagen, man soll dann gehen, wenn's am Schönsten ist, aber ich finde, man soll dahin gehen wo es am Schönsten ist." Das Känguru, "Die Känguru-Apokryphen" von Marc-Uwe Kling
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 30. April 2014 08:03 
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Inventar

Registriert: 4. April 2011 22:06
Beiträge: 2067
NFP seit: 05/2011
Die Pille danach (zumindest die PiDaNa - hab grad nochmal in den Waschzettel geguckt) tut einer bestehenden Schwangerschaft aber nix, also wäre ein positiver SST höchstens sinnvoll um zu sagen "jetzt nutzt die PD auch nichts mehr"

_________________
Mariechen

Mit (2018) im Herzen. Mit MärzKäfer (2020) an der Hand. Guter Hoffnung. Kurven nicht regelkonform.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 30. April 2014 08:42 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Ich kann nur aus der Praxis berichten (hab in meinem Leben insgesamt 3 Mal die PiDaNa genommen): Nö.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 30. April 2014 09:37 
Unfassbar, aber da meine Schwester Ärztin ist und mir schon die eine oder andere Story aus der Klinik erzählt hat glaube ich sofort, dass etliche Ärzte von anderen Disziplinen als ihrer eigenen Fachrichtung oft erschreckend wenig Ahnung haben...

Ist aber auch irgendwo verständlich, von einem Neurochirurgen bspw. würde ich nicht erwarten, dass der sich mit Gynäkologie auskennt - wohl aber von einer Frauenärztin! Das schockiert mich viel mehr, als wenn ein fachfremder Arzt keinen Plan hat.

Edit: Eine gute Gynäkologin wiederum würde wohl absolut keine Kompetenz dafür haben, eine OP am Gehirn durchzuführen und wird im Fall der Fälle nur bruchstückhaft etwas darüber wissen. Daher geht man ja auch zum Facharzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 30. April 2014 10:10 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 25. März 2009 15:37
Beiträge: 282
NFP seit: 11. April 2009
Frau_G. hat geschrieben:
Ich kann nur aus der Praxis berichten (hab in meinem Leben insgesamt 3 Mal die PiDaNa genommen): Nö.
Gegenerfahrung ;-) : Ich habe einmal die Pille danach genommen, und bei mir wurde vorher (war in der Frauenklinik, weil Wochenende) auch ein Schwangerschaftstest gemacht, genau aus den von Düse und Mariechenkäfer genannten Gründen. Steht das nicht sogar in der Packungsbeilage, dass vor der Einnahme das Bestehen einer Schwangerschaft ausgeschlossen werden sollte? *kopfkratz* Ich weiß nicht mehr, welche PiDaNa ich damals bekommen habe, aber da das schon einige Jahre her ist, könnte das vielleicht auch ein Präparat gewesen sein, das eine fruchtschädigende Wirkung hatte, und dass deshalb der Schwangerschaftstest durchgeführt wurde. *nixweiss*

_________________
Mama vom Knuff bei den Sternen (✭ März 2013 †) und vom zahlenvernarrten Plapperkeks auf der Erde (✫ Mai 2014) | Kekspatin ist die liebe Magnificat

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 30. April 2014 10:29 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Mai 2013 18:01
Beiträge: 351
AlbaElisabetta hat geschrieben:
Unfassbar, aber da meine Schwester Ärztin ist und mir schon die eine oder andere Story aus der Klinik erzählt hat glaube ich sofort, dass etliche Ärzte von anderen Disziplinen als ihrer eigenen Fachrichtung oft erschreckend wenig Ahnung haben...

Ist aber auch irgendwo verständlich, von einem Neurochirurgen bspw. würde ich nicht erwarten, dass der sich mit Gynäkologie auskennt - wohl aber von einer Frauenärztin! Das schockiert mich viel mehr, als wenn ein fachfremder Arzt keinen Plan hat.

Edit: Eine gute Gynäkologin wiederum würde wohl absolut keine Kompetenz dafür haben, eine OP am Gehirn durchzuführen und wird im Fall der Fälle nur bruchstückhaft etwas darüber wissen. Daher geht man ja auch zum Facharzt.



Ich erwarte aber das derjenige sich schlau macht bevor eventuell dem Patienten falsche Dinge rät und wenn es der Verweis auf einen anderen Arzt ist. Und man stelle sich vor die hätten der Patientin die PiDaNa NICHT gegeben weil der SST negativ war. *nichtallehaben*

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Arthur ließ sich den Gedanken durch den Kopf gehen, erkannte widerstrebend, daß er vernünftig war, faltete ihn zusammen und steckte ihn weg
Das Resturant am Ende des Universums
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 30. April 2014 10:46 
Stimmt. Ich meinte ja nur, dass es mich nicht wundern würde, dass sowas passiert - heißt nicht, dass ich das billige.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 7. Mai 2014 01:31 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
NFP seit: 03/2012
biene_maja205 hat geschrieben:
Nicht zwingend... Als ich vorletzten Zyklus nach mehreren positiven SST an HL11 Blutungen bekam und das Ganze als frühe FG schilderte, haben sie mir auch nicht geglaubt, weil die Tests, die man daheim macht, sind ja nicht zuverlässig :roll: Dass sie haargenau dieselben in der Praxis hatte, die ich mir im Internet über einen Praxisbedarf bestellt hatte, kann man ja ignorieren :roll:
biene_maja205 hat geschrieben:
OT, aber:
Dachte ich mir auch. Dass bei so früh (HL9 und 10) schwach positiven Tests der Blutwert 2 Tage später (HL 13) dann auch nicht mehr nachweislich "schwanger" war, wundert mich zwar nicht, aber die FÄ glaubt mir deswegen noch weniger. (Der war für die SST bei ca. 10 und 3 ist die Grenze zum offiziellen Schwangersein, sagte sie)
Dieselbe Geschichte mit einer andren FÄ hatte ich einige Zeit früher schonmal.
Hm, spricht man denn da wirklich schon von einer FG? Wie ist das mit dem 10 und 3 eines Bluttests gemeint, worum gehts da?
Ich persönliche finde es zwar ziemlich uncharmant, wie sie mit dir darüber geredet hat, aber ich kann verstehen dass sie zu so einem Fall eine andere Meinung hat. HLTag 9 ist ja wirklich verdammt früh, wenn man bedenkt dass zwischen Befruchtung und Einnistung auch noch so einige Tage liegen können.

_________________
...ist inzwischen schon im 5. NFP-Jahr: Bild :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 7. Mai 2014 04:55 
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alte Häsin

Registriert: 20. Januar 2009 22:52
Beiträge: 1498
NFP seit: 06/07 (mit Unterbrechungen)
AkZee, damit ist der Wert des BetaHCGs (Unterform des Schwangerschaftshormons HCG) im Blut gemein. Der Schwangerschaftstest schlägt bei einem Wert von knapp 10iU/l an, im Blut kann man natürlich die genaue Menge des Hormons feststellen. Ich dachte allerdings, dass der Wert bei annähernd 0 sein muss, damit man als nichtschwanger gilt und alles was über 1 ist, schwanger heißt. Das weiß ich aber nicht genau *nixweiss* weiß nur, dass einige FÄ Frauen hier im Forum bei Fehlgeburten sehr überwacht haben, bis eben dieser Wert auf annähernd 0 war, weil's ansonsten ein Anzeichen sein kann, dass noch Reste der Frucht in der Gebärmutter sind *kopfkratz* so habe ich's zumindest im Kopf abgespeichert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 7. Mai 2014 06:45 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Achtung Laiemeinung: aber ist es nicht so, dass sehr viele befruchtete Eier dann doch ungefähr zur Zeit der erwarteten Mens abgehen? Das habe ich öfters gelesen (1/4 waren es, glaube ich). Die Frauen, die keine NFP betreiben, merken das nämlich gar nicht. Ich denke nicht, dass man da schon von Fehlgeburt spricht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 7. Mai 2014 06:58 
Per Definition ist man doch glaube ich erst schwanger, wenn sich der Embryo in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat, entsprechend ist eine befruchtete Eizelle, die vor der Einnistung abgeht, auch keine Fehlbeburt. Oder habe ich einen Denkfehler?


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 7. Mai 2014 08:43 
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wohnt hier

Registriert: 22. September 2005 22:05
Beiträge: 1700
Wohnort: Dinslaken
Die Einnistung ist aber deutlich vor der Mens. Ich hatte an HL Tag 6 eine Einnistungsblutung und hab ab HL Tag 7 körperliche Symptome bemerkt die ich vorher noch nie hatte.

Die befruchtete Eizelle nistet sich also durchaus ein. Wenn dann aber irgendwas nicht in Ordnung ist (schwere Schäden am Erbgut zB) wird die Schwangerschaft abgebrochen und die Schleimhaut geht mitsamt der Anlage ab.

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Bröckchen ('14), Mullemaus ('19) und *


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 7. Mai 2014 08:48 
Ah OK, danke Rekan, wieder was dazugelernt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 7. Mai 2014 08:59 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 8. August 2009 21:47
Beiträge: 720
Ah, ich hatte hier nicht schnell genug wieder reingelesen :oops: Danke Rekan für's Erklären.
Es handelt sich zu diesem Zeitpunkt bereits um eine Schwangerschaft, persönliche Meinung hin oder her. Und die mal eben "aberkannt" zu bekommen, ist einfach daneben. Die FG an sich hat mich zwar traurig gemacht und enttäuscht, aber nicht so, dass die Welt untergegangen wäre. Bloß dann quasi gesagt zu bekommen "stell dich nicht so an, da war doch nix" ist echt verletzend und ärgerlich.

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eins, zwei & Herzkind

Stoffwindel-Flohmarkt viewtopic.php?f=48&t=77924


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 7. Mai 2014 09:02 
Das kann ich sehr gut nachvollziehen, ich fände so eine Reaktion von der oder dem FA auch überaus verletzend...


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