Pepina hat geschrieben:
Schneckchen wie war das denn bei dir?
Es wurde in der 5. SS-Woche bemerkt und für mich war sofort klar, dass ich es nicht behalten will. Über die Möglichkeiten habe ich mit meinem FA nicht so wirklich gesprochen. (allerdings war´s wohl nicht "ideal", wie das alles "lag" und es hätte schon Komplikationen geben können, aber das weiss man ja nie so genau).. Aber selbst wenn aus Sicht des Arztes wirklich alles "gut" gewesen wäre, hätte ich es nicht behalten, das gebe ich ganz ehrlich zu.
Ich möchte keine Kinder haben. Und aus diesem Grund hatte ich mich ja auch für die Kupfer-Spirale entschieden (hormonfrei, trotzdem sehr sicher). Nur leider hat sie mich im Stich gelassen

Natürlich weiss ich, das keine Verhütung 100% wirkt, aber das ausgerechnet ich die eine von 1000 (oder so) bin, die unter der Kupferspirale schwanger wird, damit habe ich nie gerechnet.
Ein großes Gespräch "was tun?" gab es nicht mit meinem FA; denn für mich war sowieso klar, was ich tun werde und für meinen Arzt auch, da er genau weiss, dass Kinder für mich nicht in Frage kommen. (also körperlich gesehen darf ich schon Kinder kriegen, aber ich will halt einfach keine)
Trotzdem war das natürlich nicht leicht, mir ging es hundeelend...Die paar Tage vor dem Eingriff habe ich nur im Bett gelegen, mir war sooo übel und ich habe nur gefroren. Selbst mit dicker Federdecke, Schlafanzug + Wolldecke habe ich noch gefroren. (ist das normal in einer SS?) Leicht war es nicht, man denkt ja schon viel drüber nach... Aber ich bin sicher, es war besser so. Eigentlich lief diese Zeit (vom SS-Test bis zum Abbruch) irgendwie wie ein Traum an mir vorbei...das war alles so unwirklich. Wer denkt schon daran, dass er mit liegender Spirale schwanger wird... Ich habe Foren gewälzt, Erfahrungsberichte gelesen und und und. Auch wenn ich weiss, dass ich keine Kinder will, einfach war es trotzdem nicht. Zum Glück war mein Freund die ganze Zeit über für mich da und hat mich sehr unterstützt. Und meine beste Freundin hat am Abend nach der OP über Nacht auf mich aufgepasst, da mein Freund nicht da sein konnte

(die Narkoseärztin sagte, ich dürfe in der folgenden Nacht auf keinen Fall allein bleiben)
LG
Schneckchen