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 Betreff des Beitrags: Sehr kurze Hochlage oder anovulatorischer Zyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2021 17:26 
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Registriert: 7. Januar 2021 09:00
Beiträge: 48
NFP seit: Dezember 2020
Hallo zusammen *winke* ich habe zu meiner Frage keinen wirklich passenden Thread gefunden, deshalb habe ich hier einen neuen eröffnet. Falls ich hier falsch bin, könnt ihr mich gerne darauf hinweisen, dann stell ich meine Frage an anderer Stelle.
Heute habe ich meinen dritten mit NFP beobachteten Zyklus beendet - allerdings offiziell nach nur 6 Hochlagentagen. Meine ersten beiden Zyklen hatten eine Hochlagenlänge von 10, bzw. 11 Tagen. Ich war schon sehr verwundert, als heute morgen die Temperatur so schlagartig auf Tieflagenniveau runtergegangen ist, aber da ich jetzt ganz eindeutig mit Unterleibsziehen und allem drum und dran meine Mens bekommen habe, ergibt der tiefe Messwert durchaus Sinn. (Aber auch echt krass, wie genau die Temperatur Auskunft über die Körpervorgänge gibt... Das ist fast so, als könnte man damit ein bisschen wahrsagen *lach*)
Wenn ihr euch meine Kurve anschaut, würdet ihr zumindest für diesen Zyklus eine Gelbkörperschwäche vermuten oder denkt ihr, dass es trotz ausgewerteter Temperatur eher ein anovulatorischer Zyklus war? Ich bin mir sehr unsicher und denke eigentlich schon, dass ein Eisprung stattgefunden hat, aber war eben sehr überrascht von der kurzen Hochlage.
Ist gelegentlich eine Hochlage von unter 10 Tagen normal? Oder ist das schon bei einmaligem Vorkommen pathologisch?
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euer Wissen mit mir teilt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Sehr kurze Hochlage oder anovulatorischer Zyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2021 18:01 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 5. August 2019 12:26
Beiträge: 115
NFP seit: Mai 2016
Ist das Dein dritter Zyklus postpill gewesen?
Die ersten Zyklen nach hormoneller Verhütung sind gar nicht so selten einfach unregelmäßig, der Körper muss sich ja auch erstmal neu einpendeln.
Tatsächlich scheint bei vielen ausgerechnet der dritte Zyklus noch mal stark zu zicken *lach* Schau mal im Thread "Wie lang war euer erster Zyklus pp?", da berichten ganz viele, dass der dritte noch mal aus der Art schlägt, auch im Vergleich zu den ersten beiden. Ich meine, da gab es auch mal irgendwo eine Erklärung für, die finde ich aber auf die Schnelle nicht.

Sorgen machen würde ich mir nicht, gib Deinem Körper eine Weile Zeit und bleib geduldig, eine Tendenz sowohl auf die Zykluslänge im Allgemeinen als auch auf die Hochlagenlänge erkennst Du bestimmt innerhalb der nächsten Zyklen :-)

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Blaubeeri kugelt gemeinsam mit dem Beeren ins Abenteuer Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Sehr kurze Hochlage oder anovulatorischer Zyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2021 19:06 
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Registriert: 7. Januar 2021 09:00
Beiträge: 48
NFP seit: Dezember 2020
Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort Blaubeeri!
Ich habe nie die Pille oder irgendein anderes hormonelles Verhütungsmittel genommen, deshalb hat mich dieser komische Verlauf meiner Kurve ziemlich gewundert. Ich hab nur lediglich erst seit 3 Zyklen NFP praktiziert *daumenhoch*
Dem Körper Zeit zu geben ist auf jeden Fall ein guter Hinweis, das muss ich selber noch etwas lernen. Geduld war noch nie wirklich meine Stärke.
Ich hoff einfach, dass die nächste Tieflage kürzer und die Hochlage länger wird...wäre verhütungstechnisch schon ziemlich praktisch *undweg*
Falls sonst noch jemand Erfahrungen mit so einzelnen kurzen Hochlagen hat, immer her damit!

Ach ja, noch eine Frage: Ich meine, in einem anderen Thread gelesen zu haben, dass mit einer verlängerten Follikelreifungsphase wie bei mir diesmal auch eine längere Hochlage einhergeht. Konntet ihr das schon mal feststellen? Weil mein Zyklus sich diesmal ja irgendwie dachte: Ach komm, lass mal genau das Gegenteil davon machen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Sehr kurze Hochlage oder anovulatorischer Zyklus?
BeitragVerfasst: 1. April 2021 07:24 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 08:20
Beiträge: 14474
NFP seit: Juli 2005
Einzelne kurze Hochlage können immer mal vorkommen und sind auch nicht problematisch. Genauso wie einzelne anovulatorische Zyklen.

Bei deinem Zyklus hätte ich wohl dazu geraten, eher nicht von einem Eisprung auszugehen, da die Auswertung ja noch in die Zeitumstellung fällt und es nicht ganz klar ist, ob die evtl. gestört haben könnte. An Zt 35 hattest du auch einen Störfaktor eingetragen. Wenn du den nicht bereits ausschließen konntest, müsstest du den Wert eh klammern und könntest den Zyklus nicht auswerten.

Ich hab noch nicht gehört, dass eine verlängerte Follikelreifungsphase mit einer längeren Hochlage zusammenhängt. Eher würde ich vermuten, dass bei einer gestörten Eizellereifung auch die Lutealphase gestört ist, aber auch das ist nicht zwangsläufig. Ich hab auch schon Zyklen mit sehr langer Tief- und ganz normaler Hochlage gesehen.

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Jage die Ängste fort/Und die Angst vor den Ängsten. Mascha Kaléko


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 Betreff des Beitrags: Re: Sehr kurze Hochlage oder anovulatorischer Zyklus?
BeitragVerfasst: 1. April 2021 09:02 
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Registriert: 7. Januar 2021 09:00
Beiträge: 48
NFP seit: Dezember 2020
Hallo Dina, danke für die Antwort!
ZT 35 habe ich nachts geschwitzt, aber dieser Störfaktor kam auch in der Tieflage vor und hatte dort überhaupt keine Auswirkung auf die Temperatur. Deshalb habe ich auch im Anstieg nicht geklammert.
Das mit der Zeitumstellung kann sein, obwohl ich sonst auch in einem gewissen Zeitfenster messe und das bei der Zeitumstellung berücksichtigt habe. Aber möglich ist es natürlich schon, ich habe diesbezüglich ja keinen Vergleichswert *durchdreh*
Vielen Dank für die Aufklärung und Beruhigung der Hochlagenlänge betreffend! Als Neuling bin ich oft leichter zu verunsichern, was solche eher unregelmäßigen Zyklen angeht. Deshalb ist es echt schön, vom geballten Wissen dieses Forums profitieren zu können :applaus:
Ich warte und beobachte jetzt einfach weiter und schau wie sich dieser Zyklus entwickelt. Bis zur nächsten Auswertung muss dann eben auch jetzt zur Sicherheit von Anfang an mit Kondomen verhütet werden.

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