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 Betreff des Beitrags: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 8. März 2018 10:43 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 31. Dezember 2016 00:41
Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
Hallo liebes Forum! *sonne*
Ich war mir nicht ganz sicher, in welches Unterforum ich dieses Thema reinpacken soll. Hoffe, hier ist es okay!

Ich bin hier nun schon seit Ende 2016 angemeldet, habe allerdings lange nichts nichts mehr gepostet, was größtenteils daran liegt, dass ich im Mai letzten Jahres meinen Zyklus verloren und seitdem gezwungenermaßen leider nur noch wenig bis gar nichts mit NFP am Hut habe. Zunächst habe ich meine Kurve noch fleißig weitergeführt, in der Hoffnung, dass sich die Sache bald von selbst regeln würde, doch mit der Zeit bin ich immer nachlässiger geworden und hab's aus Frust dann irgendwann ganz aufgegeben. Mittlerweile messe ich nur noch meine Temperatur und notier mir den Wert und die Uhrzeit dann irgendwo, damit ich nicht doch irgendwann von der Mens überrascht werde, falls sich mein Körper dann doch mal eingekriegt hat. Verwirrenderweise scheint sich mein TL-Niveau (die TL ist bei mir momentan ja quasi Dauerzustand) während der Abwesenheit von Eisprüngen nach oben verlagert zu haben. 36,6 z.B. hatte ich früher eigentlich nur in der HL; mittlerweile habe ich immer öfter, ohne dass ein Eisprung stattgefunden hat.

Aber warum habe ich eigentlich meinen Zyklus verloren? Dieser Frage wollte ich im September (war's glaub ich) auf den Grund gehen, als ich nach vier Monaten eingesehen hatte, dass bloßes Warten hier nichts bringen würde.
Meine Reise fing bei meiner Frauenärztin an, die mir ohne überhaupt mal irgendwas getestet zu haben Mönchspfeffer verschrieb. Dieses sollte ich drei Monate nehmen und mich dann nochmal bei ihr melden, sollte bis dahin nichts passiert sein. Insgesamt habe ich das Mönchspfeffer vielleicht zwei Wochen lang eingenommen, es dann aufgrund meiner Skepsis allerdings wieder abgesetzt.
Ich bin dann zu meiner Hausärztin und habe mir bei ihr eine Überweisung für den Endokrinologen geholt, bei dem ich Mitte Januar einen Termin bekam. Dort wurde mir Blut abgenommen und ein sog. LHRH-Test durchgeführt. Die Diagnose: V.a. primär funktionelle hypothalamische Amenorrhoe.
Leider konnte ich den Laborbefund nur kurz mit meiner Hausärztin besprechen aber ich habe viel selbst recherchiert und so wie ich es verstanden habe, hat mein Hypothalamus meinem Körper signalisiert, dass dieser die Hormonproduktion einstellen soll, da er sich derzeit nicht in einer sicheren Situation für Nachwuchs hält - ganz plump ausgedrückt. Das passt eigentlich ganz gut für meinen (für den kurzen Zeitraum) relativen starken Gewichtsverlust im Mai und der (retrospektiv betrachtet) fast permament geringen Kalorienzufuhr seitdem, um mein Gewicht zu halten. Generell habe ich eine zugegebenermaßen sehr ungesunde Einstellung zum Essen entwickelt, an der ich aber jetzt arbeite. Zudem hatte ich auch seit bestimmt einem halben Jahr keinen einzigen Tag, an dem ich mich nicht wegen irgendwas gestresst habe, wenn ich mal ganz ehrlich mit mir bin.
Zur hypothalamischen Amenorrhoe findet man im deutschsprachigen Internet jedenfalls relativ wenig; im englischsprachigen dafür aber umso mehr. Besonders gibt es viele Blogs von Frauen, die diese Krankheit selbst besiegt haben oder noch damit kämpfen. Ich habe mir das Buch No Period. Now What?: A Guide to Regaining Your Cycles and Improving Your Fertility von Dr. Nicola J. Rinaldi gekauft, welches sich mit der Thematik beschäftigt und eine Art Plan aufstellt, um seinen Zyklus auf natürliche Weise wieder zurück zu erlangen. Dieser beinhaltet grundsätzlich, den Stress so gut es geht aus dem Leben zu verbannen und für den Zeitraum der Heilung die Kalorienzufuhr stark zu erhöhen und soweit möglich auf sportliche Betätigung zu verzichten, womit natürlich auch eine (gewollte) Gewichtszunahme einhergeht. Laut dem Buch würden die meisten Frauen ab einem BMI zwischen 22 und 23 wieder menstruieren. Vor meiner Gewichtsabahme im Mai lag mein BMI zwischen Ende 22 und Anfang 23; zuletzt lag er bei 20,8.

Seit ungefähr zweieinhalb Wochen versuche ich diesen Plan so gut es geht zu verfolgen und habe auch schon um die zwei Kilo zugenommen. Gestern haben meine Brustwarzen angefangen, auf eine ziemlich unangenehme Weise empfindlich zu sein und sind es jetzt immernoch - so wie ich es aus meiner früheren HL kenne, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt. Leider konnte ich bis jetzt allerdings keinen Temperaturanstieg ausmachen, zumindest wenn ich mir die losen Werte, die ich die letzten Tage notiert habe, so anschaue.
Ich frage mich wirklich, was das zu bedeuten hat und bin zugegebenermaßen auch extrem ungeduldig, da ich mir momemtan nichts mehr wünsche, als endlich wieder Eisprünge zu bekommen. :-(

Gibt es hier im Forum vielleicht zufällig jemanden, der Erfahrung mit der hypothalamischen Amenorrhoe, sie evtl. sogar selbst überwunden hat? Ich bin dankbar für jeden Ratschlag, den ich kriegen kann! *zusammen*

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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 8. März 2018 10:57 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 26. Mai 2012 11:32
Beiträge: 365
NFP seit: Aug.'12
Hallo Fuchsdame,

Ich hatte auch HA.

Hier habe ich kurz darüber geschrieben.

viewtopic.php?f=7&t=66262&p=6673425&hilit=hypothalamische+amenorrh%C3%B6#p6673425

Du kannst mir auch gern eine PM schreiben, falls du mehr wissen möchtest.

Alles liebe
immi

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:yoga:


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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 9. März 2018 00:12 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 24. Juni 2015 13:04
Beiträge: 215
Hallo! Ich hatte fast 8 Jahre lang HA und kann dir ein paar Tipps geben.
Nicos Buch ist schonmal ein sehr guter Anfang und ich finde es Klasse, dass du dich so gut an den Plan hälst *sonne* Ich begleite seit 2 Jahren Frauen mit HA und sehe oft, dass die Frauen die sich an alles halten auch am schnellsten ihren Eisprung wieder bekommen. Du schreibst schon genau was dein Körper jetzt braucht: Essen und Ruhe. Ich möchte noch ergänzen, dass der BMI nur ein Richtwert ist. Ich hatte mit einem BMI von 28 noch hypothalamische Amenorrhoe, für andere Frauen reicht ein BMI von 20. Wenn du regelmäßig Sport machst und viele Muskeln hast, ist der BMI eh hinfällig.

Schmerzende Brustwarzen sind ein gutes Zeichen! Beobachtest du auch Schleim? Zu meinen HA Hochzeiten hatte ich nämlich fast gar keinen Schleim.

Auf Facebook gibt es noch eine nette Gruppe zu dem Buch, Nico ist ebenfalls dort aktiv. Wenn du magst kann ich dir noch einen Link zu einem YouTube Video von uns schicken, Nico hat mich nämlich vor kurzem interviewt zu meiner Geschichte *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 9. März 2018 07:15 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 26. Mai 2012 11:32
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NFP seit: Aug.'12
Das mit dem BMI kann ich stützen. Ich hatte mit BMI 22 keine Menstruation. Die setzte ein, wie ich ca. BMI 25 erreicht hatte. Dann nahm ich noch leicht weiter zu, was sich dann über die Jahre wieder von alleine einendelte.

Ich kannte damals Nico nicht, folgte aber auch einem vermutlich vergleichbaren Programm, von Gwyneth Olwyn, zur Bekämpfung von Essstörungen (denn die hatte ich leider, trotz (mittlerweile) Normalgewicht. Das zu erkennen dauerte aber lange!) https://www.edinstitute.org/. Mein Tage setzten übrigens sechs Wochen (!), nachdem ich mit dem Programm anfing, ein, und seither sind sie da. (Anfangs noch mit Zyklusunregelmässigkeiten, heute recht regelmässig.) Davor hatte ich während ca. 6 Jahren nicht meine Tage, wenn sie nicht medikamentös eingeleitet wurden.

Lg immi

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:yoga:


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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 9. März 2018 15:29 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
Hallo Immi und Laura,

vielen lieben Dank für eure Antworten! *sonne*
Entschuldigt bitte, wenn ich zum Antworten mal einen Tag oder länger brauche (wie es ja jetzt bei Immi der Fall gewesen ist). Ich stehe gerade vor einer sehr wichtigen Prüfung, von der am kommenden Montag die schriftliche und zwischen dem 16. und dem 23.03. die mündliche ist, weswegen ich momentan die meiste Zeit an meinem Schreibtisch sitze und lerne. Und dann hat morgen auch noch mein Freund Geburtstag - super Timing! *undweg*


@ immi
Danke für dein Angebot! Ich schaue demnächst mal, was du so geschrieben hast und überleg mir dann mal, was ich dich fragen könnte. :-)
Echt krass, dass du sechs Jahre lang HA zu kämpfen hattest! :shock: Mich haben ja schon die neun Monate, die ich das jetzt hab total fertig gemacht. *angst*
Am schlimmsten finde ich ja die Ungewissheit, bis man seine Diagnose hat. Man lebt die ganze Zeit in der Angst, unfruchtbar zu sein (sofern man irgendwann mal Kinder haben möchte) und fühlt sich als Frau ohne Menstruationszyklus einfach irgendwie von der Frauenwelt ausgeschlossen. Geht zumindest mir so.

@ LauraS
Wow, bei dir war es sogar noch länger! Acht Jahre sind schon eine riesige Zeitspanne.
Ich muss zugeben, dass es mir zunächst ziemlich schwer gefallen ist, mich an den Plan zu halten. Ich hatte einfach total Angst, innerhalb kurzer Zeit auseinander zu gehen wie ein Hefekloß, wenn ich anfange, außerhalb meiner Komfortzone und darüber hinaus zu essen und zusätzlich auch noch gar keinen Sport mehr mache. Mittlerweile hab ich mich aber daran gewöhnt und genieße es sehr, mich nachts nicht mehr mit knurrendem Magen in den Schlaf zu quälen, sondern mir einfach ohne schlechtes Gewissen einen Sack machen zu können, wenn ich noch Hunger hab. :-)))
Ich weiß nicht genau, ob ich wirklich jeden Tag auf die empfohlenen 2500 Kalorien komme. Ich wollte erst wieder anfangen zu zählen, um sicherzugehen, dass ich auch wirklich genug esse aber ich habe direkt gemerkt, dass ich mich mit damit total unwohl gefühlt hab, hat mich doch das Kalorienzählen wahrscheinlich überhaupt erst in diese Lage gebracht (Zu Beginn meiner Gewichtsreduktion hab ich am Tag um die 1350 Kalorien und oft sogar drunter gegessen!) aber ich vermute, dass es meistens hinkommt. Sport mache zuzeit ich aber auf jeden Fall keinen. Gehe nur noch spazieren. *sonne*
Zitat:
Beobachtest du auch Schleim?

Der Schleim ist bei mir so ne Sache...Ich trage nämlich eine Kupferspirale, wegen der ich vermehrt Schleim produziere, weswegen ich auch vor meiner HA immer nur ganz schlecht mit dem Schleim meine Zyklen auswerten konnte. Deswegen wollte ich es eigentlich mal mit dem Muttermund versuchen aber dann gabs ja leider keinen Eisprung mehr. *zunge*
Zitat:
Auf Facebook gibt es noch eine nette Gruppe zu dem Buch, Nico ist ebenfalls dort aktiv. Wenn du magst kann ich dir noch einen Link zu einem YouTube Video von uns schicken, Nico hat mich nämlich vor kurzem interviewt zu meiner Geschichte *sonne*

Auf Facebook bin ich leider nicht aber den YouTube-Link kannst du mir gerne schicken. Würde mir das Video sehr gerne ansehen. *sonne*


@ all

Eine Frage hab ich noch. Meine Hormonwerte sind teilweise nämlich nicht 100% typisch für HA. Was mich am meisten verunsichert, ist mein LH-Wert von 5,2 IU/l, wobei dieser bei Frauen mit HA doch meistens eher unter 2 ist. So wie ich es verstanden habe, muss der LH-Wert ja aber nicht zwingend am unteren Ende des Normbereichs oder drunter sein, wenn man HA hat oder?
Generell sind in meinem Befund so ein paar Sachen, die mich leicht stutzig machen, auch wenn ich der Diagnose vom Facharzt eigentlich vertrauen möchte. Kennt sich jemand von euch ein bisschen mit so was aus, sodass ich die fraglichen Werte mal hier abtippen und euch dazu befragen könnte, wenn's nicht zu viele Umstände macht?

Achja, eins noch! Meine Temperatur war heute morgen höher als die Tage davor und im HL-Niveau (Am Sonntag hab ich zwar einen noch höheren Wert gemessen aber es kann gut sein, dass ich am Samstag vergessen hatte, mein Thermometer abzuschütteln und das daran lag.)! Ich will mir jetzt mal nicht allzu viel Hoffnung machen aber ich bin zugegeben schon ein bisschen aufgeregt und halte euch auf dem Laufenden. Meine Brustwarzen sind übrigens immer noch empfindlich. :helmut:

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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 9. März 2018 16:35 
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NFP-Gräfin

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NFP seit: Juni 2009
hallo *winke* ,

ich hatte mit absetzen der pille auch ca 1,5 jahre keinen zyklus und meine hormone entsprachen in dieser ganzen zeit tl-tag 3-5.
da ich schwanger werden wollte, war da natürlich und auch mit einmaligem mens-auslösen mittels gestagenen nichts möglich und so blieb mir nur der weg in die kinderwunschklinik.
meine therapie bestand darin, mir die fehlenden hormone (lh und fsh) von außen zu spritzen um so einen eisprung zu bekommen (der wurde zur bessern planbarkeit zwar medikamentös ausgelöst, das ei wäre unter dieser therapie aber auch irgendwann von allein gesprungen). so wurde ich dann nach einigen "nachgeholfenen" zyklen schwanger und entgegen aller prognosen bekam ich meinen natürlichen zyklus direkt nachm abstillen wieder. kind nummer 2 entstand natürlich. die hormonspritzen bekommt man jedoch nicht "einfach so", weil man gern einen zyklus hätte. das ist nur in verbindung mit aktivem kinderwunsch möglich.

laut meinem frauenarzt kommt es vor, dass bei so krassen hormonumschwüngen wie einer geburt der hypothalamus quasi "resettet" wird.
mein gewicht war bis auf die normalen schwankungen von 1-2kg vor und nach jeder schwangerschaft gleich. inoffiziell ist mein grund für den zyklusurlaub die lange einnahme der pille im langzeitzyklus.

ich drücke die daumen, dass sich alles normal einpendelt. *daumendrücken*

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Ariona mit Rapunzel (02/13) und Däumling (03/17) ~ * im Herzen (03/12)
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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 12. März 2018 16:24 
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Hallo Ariona *winke*,

schön zu lesen, dass bei dir letztendlich doch alles so gut geklappt hat! *sonne*
Von außen nachzuhelfen war für mich sowieso von vornherein keine Option, da ich (zurzeit) keinen Kinderwunsch habe und mir somit Zeit lassen kann, meinem Zyklus wieder auf die Beine zu helfen. ;-)
Das mit dem "Resetting" des Hypothalamus nach nach einer Geburt habe ich auch schon gelesen und finde es sehr interessant! :-)))
Zitat:
inoffiziell ist mein grund für den zyklusurlaub die lange einnahme der pille im langzeitzyklus.

Also war es bei dir wohl eine Post-Pill-Amenorrhoe? Die hatte ich auch, nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, allerdings bei weitem nicht so lange; mein erster Zyklus nach dem Absetzen war um die 100 Tage lang (glaube, es waren 116).

Zitat:
ich drücke die daumen, dass sich alles normal einpendelt. *daumendrücken*

Danke dir! *freunde*
Bisher sieht es auf jeden Fall gut aus, dass ich wieder gesund werde aber dazu schreibe ich jetzt gleich noch einen Extra-Beitrag. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 12. März 2018 16:43 
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Sooooo meine Lieben, ich habe Neuigkeiten! :-)))

Ich hatte am Freitag ja schon von meinen empfindlichen Brustwarzen und der höheren Temperatur berichtet. Am Samstag war die Temperatur dann erstmal wieder auf die Hilfslinie gefallen, dafür ist sie gestern aber wieder gestiegen, was theoretisch allerdings auch am Alkohol liegen könnte, den ich am Samstagabend getrunken hatte (was ich aber nicht glaubte, da ich schon bei viel mehr und stärkerem Alkohol ungestörte Werte hatte). Es sah also alles nach Eisprung aus und ich war großer Hoffnung.
So und jetzt kommt's:
Gestern Abend hatte ich schon bemerkt, dass ich so leichte mensartige Schmerzen hatte und als ich dann mal mit nem Tampon "nachgeschaut" hatte, ob da was war, war tatsächlich ein wenig Blut dran! Nachdem ich heute morgen dann total verschwitzt aufgewacht war, habe ich wieder eine sehr niedrige Temperatur gemessen und war erstmal total enttäuscht.
Ich hatte am Freitag ja schon von meiner Prüfung geschrieben, die heute gewesen ist. Vor der bin ich nochmal aufs Klo gegangen und da hab ich's dann gesehen: Blut. So viel Blut, dass das keine Schmierblutung mehr sein konnte. Ich habe nach neun bis zehn Monaten (bin mir gar nicht mehr so sicher, wieviele es jetzt eigentlich genau waren aber irgendsowas in dem Dreh) zum ersten Mal wieder meine Mens bekommen! :applaus:
Neben der Freude ist jetzt aber natürlich auch Verwirrung mit dabei. Hatte ich einen Eisprung oder ist der Zyklus jetzt einfach anovulatorisch zuende gegangen? Oder hatte ich vielleicht einfach eine extrem kurze Hochlage? Beides wäre nach einer Amenorrhoe wohl gar nicht mal so unwahrscheinlich, meine ich mal irgendwo gelesen zu haben.
Das Nachtragen meiner Werte werde ich im Laufe der nächsten Tage erledigen; dann könnt ihr mal reinschauen, falls es euch interessiert. Vielleicht lässt sich ja sogar etwas herausinterpretieren.
Aber ob ich jetzt einen Eisprung hatte oder nicht - eine Mens ist auf jeden Fall ein sehr gutes Zeichen, dass der Weg, den ich eingeschlagen habe, der richtige war und funktioniert und dann auch noch so schnell! Ist wirklich eine riesen Erleichterung für mich nach den Monaten der Ungewissheit! *applaus*

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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 13. März 2018 09:46 
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Kurven-Rätslerin

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Herzlichen Glückwunsch zur Mens Fuchsdame! :applaus:

Eine kurze Hochlage ist typisch für post HA Zyklen. Deine Symptome sprechen meiner Meinung nach für einen Eisprung. Was aber sicher ist: Du produziert wieder mehr Hormone und es passiert was! Du bist also auf dem richtigen Weg und das ist die Hauptsache *daumenhoch*
Jetzt ist es wichtig so weiter zu machen (also weiterhin Sportpause und genügend essen), bis sich deine Hormone normalisiert haben. Die Faustregel ist 3 Zyklen abzuwarten, bevor man wieder mit leichtem Sport anfangen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 13. März 2018 14:43 
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NFP-Gräfin

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hey das liest sich ja super, dann pendelt es sich jetzt sicher ein. :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 21. März 2018 13:33 
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Soooo, erstmal möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich so lange zum Antworten gebraucht habe! Ich hatte am Montag meine mündliche Prüfung und war bis dahin so gut wie nur am Lernen. Aber ich hab bestanden! Es war übrigens die Latinumsprüfung; dieses musste ich nämlich für mein eines Studienfach an der Uni nachholen, weil ich in der Schule statt Latein Französisch hatte. Jetzt kann ich endlich ohne den Druck, dass ich noch mein Latinum machen muss, weiterstudieren und bin gerade so überglücklich! :applaus:
Gestern bin ich dann leider auch nicht zum Antworten gekommen aber heute gönne ich mir nun endlich mal nen faulen Tag auf der Couch ganz im Sinne des HA recovery plan. 8-)

Ich hab meine Zyklen jetzt wieder freigeschaltet; ihr könnt also gerne mal reinschauen, wenn ihr wollt. :-)
Merkwürdig finde ich mein allgemein relativ hohes Temperaturniveau und die 36,7 von heute. Es kann doch wohl nicht sein, dass ich trotz der Mens irgendwie schwanger bin oder? :shock: Bin fast am Überlegen, ob ich zur Sicherheit mal nen Test machen soll. *hä*

Zitat:
Jetzt ist es wichtig so weiter zu machen (also weiterhin Sportpause und genügend essen), bis sich deine Hormone normalisiert haben. Die Faustregel ist 3 Zyklen abzuwarten, bevor man wieder mit leichtem Sport anfangen kann.

Ja, das werde ich auf jeden Fall machen. *daumenhoch*
Vor ner Woche musste ich zum Zug rennen, weil ich spät dran war und hab dann fast schon ein schlechtes Gewissen gehabt, weil das für meinen Körper ja keinen Unterschied macht, ob ich aufgrund von sportlicher Betätigung renne oder weil ich sonst meinen Zug verpasse. *undweg*
Essen tu ich jedenfalls weiterhin gut. War jeweils am Montag und gestern schon jeweils mit ner guten Freundin und meiner Familie auswärts essen, um das bestandene Latinum zu feiern und am Wochenende geh ich auch nochmal mit meinem Freund, mit dem ich dann zusätzlich noch die eingetroffene Mens feiern werde. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 26. August 2018 15:52 
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Hey,

leider muss ich diesen alten Thread jetzt wieder ausgraben, denn ich habe seit meiner zweiten Mens im April keinen Eisprung und dementsprechend auch keine weitere Mens mehr gehabt und weiß langsam nicht mehr, was ich machen soll. :-(
Ich habe echt gedacht, ich hätte es geschafft, diese sch**ß Amenorrhoe zu überwinden aber jetzt ist sie wieder da und diesmal scheint sie noch hartnäckiger zu sein als zuvor. Ja, ich habe nach meiner zweiten Mens versucht, mein Gewicht (55 bis 56 kg) zu halten und habe mich essenstechnisch vielleicht auch wieder ein wenig eingeschränkt, was zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich einfach zu viel für meinen geschwächten Körper gewesen ist. Als ich dann irgendwann gemerkt habe, dass wieder nichts passiert, bin ich auch wieder zweimal die Woche für ne halbe Stunde joggen gegangen. Das war sicher auch kontraproduktiv aber ich hatte einfach die Nase voll. Jetzt fühle ich mich richtig dumm und und bin so wütend auf mich selbst, dass ich nicht vorsichtiger gewesen bin. Ich hatte meinen Zyklus doch schon wieder und habe es tatsächlich geschafft, ihn nochmal zu verlieren! *kopfWand*
Seit ein paar Wochen esse ich nun wieder wesentlich mehr und habe den Sport erneut komplett eingestellt. Lediglich spazieren gehe ich noch, so wie ich es im Februar und im März auch getan habe. Ab nächsten Donnerstag werde ich zusätzlich auch einmal die Woche einen Yoga-Kurs (Vinyasa) besuchen, weil ich gelesen habe, dass Yoga auch helfen kann.
Ich wiege inzwischen schon fast 58 kg und mir fehlt nur noch 1 kg, bis ich wieder bei dem Gewicht bin, mit dem ich letztes Jahr meine Diät gestartet habe. Da ich 1,58 m groß bin, habe ich nun also einen BMI von 23 erreicht und ich habe große Angst davor, übergewichtig zu werden, denn ab einem BMI von 25 bin ich das ja und bei mir kommt das Gewicht definitiv nicht von Muskelmasse, da ich keinen Kraftsport betreibe. Dementsprechend zeigen sich so langsam auch wieder die unangenehmen Fettpölsterchen, die ich damals ja so unbedingt loswerden wollte und wenn ich ehrlich bin, könnte ich jedes Mal in Tränen ausbrechen, wenn ich nackt oder in UNterwäsche vorm Spiegel stehe. Wenn ich wenigstens bei diesem Gewicht bleiben könnte, könnte ich ja noch gut damit leben aber dieses Wissen, dass ich wahrscheinlich noch mehr Gewicht zulegen muss, bis es meinem Körper genug ist gepaart mit dem Unwissen, wieviel er denn noch haben möchte, macht mich fertig. Ich weiß, dass es bei HA auch darum geht, von diesem Denken, dass man ein bestimmtes Gewicht haben muss, um glücklich zu sein, loszulassen aber wenn man laut BMI schon borderline-übergewichtig ist, ist das gar nicht mal so einfach wie wenn man einfach vom Untergewicht ins Normalgewicht kommt oder vom unteren Normalgewicht ins höhere Normalgewicht (wobei ich natürlich nicht abstreiten möchte, dass diese Frauen genauso ihre Schwierigkeiten damit haben, diese Veränderung zu akzeptieren aber zu wissen, dass man immer noch normalgewichtig ist, kommt mir nunmal einfacher vor als zu wissen, dass man übergewichtig ist).
Diese ganze Situation setzt mir psychisch mittlerweile schon so zu, dass ich den ganzen Tag nahezu an nichts anderes mehr denken kann und oft einfach anfange zu weinen, wenn ich morgens meine Temperatur gemessen habe, weswegen ich vermute, dass da auch viel meine Psyche mit reinspielt aber ich weiß einfach nicht, wie ich mich da etwas mehr entspannen kann. :-(
Nächste Woche werde ich wohl mal zu einer Psychologin gehen (Ich habe eine mit einer offenen Sprechstunde gefunden, zu der man sich nur morgens anmelden muss; da muss ich dann wenigstens nicht Monate auf einen Termin warten.) und schauen, ob das hilft.
Bis Mitte Oktober habe ich jetzt noch Semesterferien und meine Abgaben auch schon hinter mir. In den letzten drei Septemberwochen werde ich ein Praktikum machen und davor geht's noch mit meinem Freund in den Urlaub. Vielleicht kann ich dann ja endlich mal zur Ruhe kommen.
Ansonsten habe ich seit ein paar Wochen extreme Fleischgelüste. Ich bin keine Vegetarierin, habe meinen Fleisch- und Fischkonsum seit Neujahr jedoch drastisch eingeschränkt. Ich esse alle paar Wochen, manchmal auch nur alle paar Monate mal Fleisch - immer, wenn ich die Gelegenheit habe, Wild zu essen oder genau weiß, dass das Fleisch aus einer für meine Ansprüche annehmbaren Haltung stammt, da ich die konventionelle Massentierhaltung zumindest beim Fleisch nicht mehr unterstützen möchte. Jedenfalls überlege ich aufgrund meiner momentanen Gelüste, ob es meinem Körper gerade vielleicht daran fehlen könnte und es mir deswegen so danach verlangt. Zwar bin ich fest davon überzeugt, dass man sich ohne Fleisch ausgewogen ernähren kann und stehe daher vollkommen hinter dem Vegetarismus (und auch hinter dem Veganismus, den ich mich aufgrund meiner momentanen Verfassung aber gar nicht zu praktizieren traue, da bei diesem dann ja doch relativ schnell Mängel entstehen können, wenn man es nicht richtig macht), bin auch gut darüber informiert, welche Nährwerte so in welchen Lebensmitteln stecken und was ich brauche aber vielleicht übersehe ich ja irgendwas und meine Ernährung ist doch nicht so ausgewogen, wie ich bisher dachte. Bei meinem ersten Recovery-Versuch habe ich mich zwar auch größtenteils vegetarisch ernährt aber wer weiß...
Ansonsten fällt mir auch nicht mehr ein, was ich noch tun könnte. Ich dachte, vielleicht habt ihr ja noch ein paar Tipps für mich? Laura hatte damals ja geschrieben, dass sie Frauen mit HA begleitet. Laura, falls du das hier liest, hast du es schon mal erlebt, dass ein Zyklus ein weiteres Mal für längere Zeit verschwunden ist und konnte er dann auch nochmal wieder hergstellt werden? Ich freue mich über jeden guten Rat, den ich kriegen kann, denn momentan bin ich einfach nur verzweifelt. *wein*
Übrigens habe ich zurzeit schon das zweite Mal in Folge mehrere Tage am Stück empfindliche Brustwarzen (das erste Mal war vor anderthalb Wochen) aber leider bisher ohne Temperaturanstieg. Was könnte das bedeuten? Ich habe nämlich gelesen, dass das Brustsymptom aufgrund des Progesteronanstiegs nach dem Eisprung auftritt, also kann es ja eigentlich kein Zeichen für einen misslungenen Anlauf sein wie zum Beispiel ein Schleimhöhepunkt (ZS ist bei mir übrigens auch sehr rar geworden, seit ich keine Spirale mehr trage) oder irre ich mich da? Sind empfindliche Brustwarzen ein gutes Zeichen, auch wenn ihnen nicht direkt ein Eisprung folgt? Sonst kenne ich sie bei mir nämlich nur aus der Eisprungszeit und im März waren sie ja auch das erste Anzeichen für meinen ersten Post-HA-Eisprung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 26. August 2018 16:52 
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Registriert: 14. September 2016 20:33
Beiträge: 120
NFP seit: Ende 2015
Hallo Fuchsdame,

auch wenn ich keinen Rat habe: *trösten*
Tut mir leid zu lesen, dass dein Zyklus sich schon wieder so hinzieht. Du solltest aber nicht so streng mit dir sein. Jeder Körper ist anders. Ich denke, du bist auf einem guten Weg.
Dass du zu einer Psychologin gehen willst, ist sicher hilfreich. Du kannst ja schauen, ob es dir was bringt.

Bist du denn auch in ärztlicher Betreuung uns hast z.B. mal checken lassen, ob du einen Mangel hast?
Beim Fleischgelüst kann vielleicht schon was dahinter stecken. Ich hab anfang des Studiums auch von jetzt auf gleich mit Fleischessen aufgehört und das hat mir gar nicht gut getan. Ich war schlapp und hatte eines Tages soo Lust auf was fleischiges, dass ich mir eine Packung Salami gekauft und sofort komplett aufgegessen hab. (Und es hat mir sehr gut getan) :lol: Ich würde dem also nachgehen. :mrgreen:

Vielleicht meldet sich noch jemand mit Ahnung bei dem Thema. Ich wünsche dir alles Gute.

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Ohne Erfahrung mit synthetischen Hormonen|Im 61. Zyklus seit Beginn mit der STM


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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 26. August 2018 17:47 
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NFP seit: Januar 2017
Vielen Dank für deine lieben Worte, Zwiebel! *freunde*
Nicht streng mit mir zu sein ist momentan leider wirklich schwer. Ich wette nämlich, dass ich gar nicht mehr so viel Gewicht hätte zulegen müssen, wenn ich mich im April einfach weiterhin strikt an den Plan gehalten hätte. So fange ich jetzt wieder bei Null an und muss wahrscheinlich noch mehr zunehmen, bis mein Körper mir wieder vertraut. Es ist wirklich frustrierend aber ich fürchte, mir bleibt jetzt nichts anderes übrig als diesen Ausrutscher zu akzeptieren und aus meinem Fehler zu lernen. Vielleicht versucht mir mein Körper ja auch einfach zu signalisieren, dass mein gestörtes Selbstbild und meine essgestörten Muster immer noch nicht ganz überwunden sind? Denn wenn ich wirklich ganz ehrlich zu mir bin, habe ich nach meiner zweiten Mens erneut in einer gewissen Komfortzone gegessen, die dann halt einfach höher war als vorher. Wenn ich zum Beispiel in der Uni Hunger bekam aber mein mitgebrachtes Essen schon aufgegessen hatte, habe ich mir selbst Ausreden erzählt wie: "Ich möchte heute kein Geld mehr in der Mensa lassen und so lange hab ich ja auch keine Uni mehr. Wenn ich wieder zuhause bin, werde ich wieder etwas essen." und anschließend noch drei Stunden oder so mit knurrendem Magen vebracht. *steinschmeiss*
Leider muss ich auch sagen, dass meine Mutter da sicher ebenfalls so ihren Einfluss drauf gehabt hat. Sie hat mein Gewicht schon immer ein wenig kritisch betrachtet und gibt zu meinen "schwereren" Zeiten auch gerne mal den ein oder anderen Kommentar von sich und das obwohl sie selbst ein gutes Stück korpulenter ist als ich aber sie ist ja auch viel älter, was dieses Verhalten ihrer Meinung nach wohl vailde zu machen scheint. :roll:
Jedenfalls ist sie fest davon überzeugt, dass meine Amenorrhoe ausschließlich stressbedingt sei und nichts mit meinem Essverhalten zu tun habe. Wenn ich ihr dann mit dem Argument komme, dass ich dieses Jahr zweimal hintereinander eine Mens hatte, nachdem ich meine Karolienzufuhr drastisch erhöht gehabt habe (und so viel weniger gestresst kann ich in der Zeit nicht gewesen sein - meine erste Periode nach fast neun Monaten Amenorrhoe bekam ich am Tag meiner schriftlichen Latinumsprüfung), ist sie eingeschnappt und meint, wenn ich ja eh alles besser wüsste als sie, bräuchte ich sie auch nicht nach Hilfe zu fragen. Und obwohl ich weiß, dass ich mich bei diesem Thema nummal wirklich besser auskenne als sie, kann ich leider dennoch nicht abstreiten, dass es schon einen Einfluss auf mich hat, wenn sie sagt, dass man mir das erhöhte Gewicht schon ansehen würde und dass ich lieber nicht über ein bestimmtes Gewicht hinaus sollte. :-(
Bis Ende dieses Jahres muss ich noch durchalten. Dann ziehe ich nämlich endlich mit meinem Freund zusammen und werde in der Hinsicht mal etwas Ruhe bekommen, so fies das jetzt vielleicht klingen mag. Ich liebe meine Mutter aber die meiste Zeit sind unsere beiden Persönlichkeiten leider zu verschieden für ein friedvolles Zusammenleben.

Zitat:
Bist du denn auch in ärztlicher Betreuung uns hast z.B. mal checken lassen, ob du einen Mangel hast?

Als ich damals mit meiner Hausärztin meinen endokrinologischen Befund besprochen habe, hat sie gesagt, ich solle jetzt erstmal ausreichend essen und einfach mal leben und mich dann nochmal bei ihr melden, wenn in drei Monaten oder so keine Periode bekomme. Vielleicht wäre es ja wirklich mal sinnvoll, sie auf so einen Bluttest anzusprechen.
Ansonsten war ich vor ein paar Wochen auch noch bei einem Gynäkologen. Der hat sinngemäß gesagt, er könne da auch nichts machen außer mir die Pille zu verschreiben, wenn ich unbedingt bluten will. *draufhau*

Zitat:
Beim Fleischgelüst kann vielleicht schon was dahinter stecken. Ich hab anfang des Studiums auch von jetzt auf gleich mit Fleischessen aufgehört und das hat mir gar nicht gut getan. Ich war schlapp und hatte eines Tages soo Lust auf was fleischiges, dass ich mir eine Packung Salami gekauft und sofort komplett aufgegessen hab. (Und es hat mir sehr gut getan) :lol: Ich würde dem also nachgehen. :mrgreen:

Ich bin dieses Wochenende mit meiner besten Freundin und meinem Freund auf einem Festival gewesen. Wir haben dieses Mal nicht gezeltet, sondern bei ihr geschlafen, weil wir dieses Jahr keine richtige Zeltgruppe zusammenbekommen haben und ihre Familie eh im Nachbarort wohnt, weswegen wir am Samstag auch mit ihrer Familie zu Mittag gegessen haben. Es gab Spaghetti Carbonara, von denen ich die Speckstückchen mitgegessen habe, weil ich es halt auch nicht einsehe, mir das Fleisch rauszupuhlen, wenn es eh schon zubereitet wurde. Abends auf dem Festivalgelände hab ich dann noch einmal in das Steakbrötchen meines Freundes gebissen und muss zugeben, dass ich das Fleisch beide Male verdammt lecker fand! :lol:
Also ja, ich denke, ich werde tatsächlich wieder mehr Fleisch in meine Ernährung integrieren. Vielleicht finde ich ja sogar noch eine gute Quelle und dann passt das auf jeden Fall! *zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: Hypothalamische Amenorrhoe - seit Monaten kein Eisprung
BeitragVerfasst: 26. August 2018 19:16 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 18. Februar 2012 23:54
Beiträge: 88
Ich kann nicht wirklich was zum Thema beitragen, allerdings habe ich vielleicht einen Tipp, um Bezugsquellen für Wild zu finden (weil du schriebst:"wenn ich an Wild komme"). Unter https://www.wild-auf-wild.de kannst du für deine Region nach Jägern suchen, die Wildfleisch verkaufen. Guten Appetit!

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Letzte Pille am 16.02.2012, seitdem NFP schon im 6. Frauenjahr zur Beobachtung. Nur noch trusty mit Ubuntu unterwegs ...


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