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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 10. Oktober 2019 08:56 
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Kurven-Rätslerin

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Ich bin heute bei ZT 56, oder ZT 1.
Mal schauen wie sich das mit meiner Blutung heute weiter entwickelt. Sieht aktuell so aus, als wäre das mal wieder ein Anovulatorischer Zyklus gewesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2019 12:14 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 9. August 2019 09:31
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Hallo an alle hier verbliebenen. *winke*
Ich dachte ich berichte hier auch mal wieder, falls es jemanden interessiert.
Mein Zyklusmonitoring ist für dieses Jahr abgeschlossen, endlich. 8-)
Blutwerte habe ich aktuell von ZT 5, ES-1 (entspricht ZT 48) und jetzt auch abschließend von HL 8 (entspricht ZT 58 und ich vermute 10 Tage nach ES).
Die Blutwerte sagen mir, dass ich einen normalen Zyklus habe. Werte passen für die entsprechende Phase und liegen im Normbereich, nur eben sehr lange Zyklen.
Es ist also immer noch unklar, weshalb ich so selten und wenn so spät im Zyklus einen ES habe.

Ich bin halt echt ratlos und die Ärztin in der Kiwu war auch ratlos, woran es liegt.
Die einzige Information die ich noch bekommen habe ist, dass Sie es oftmals sieht, dass Frauen mit PCO und so vollen Eierstöcken wie bei mir, eine gewisses Level an Stimulation mit LH und FSH benötigen, damit ein ES stattfinden kann.
In so einem Fall würde ich aber denken, dass dann auch LH und FSH Konzentration bei einem ES deutlich über dem Normbereich liegen müsste *nichtallehaben* , dachte ich. Da das aber nicht der Fall bei mir ist, kann ich mir nicht vorstellen, das dies der Grund ist. *hä*

Ich habe noch Blutwerte von einem ZT 88 in einem Zyklus, wo noch kein Ei gereift war. Hier lag der LH und FSH in einer ähnlichen Konzentration vor wie im aktuellen Monitoring wo ein Ei gereift war. Das heißt, manchmal reift ein Ei, manchmal aber nicht. Die entsprechenden Hormone werden gebildet. Warum die Eierstöcke darauf reagieren oder eben nicht ist unklar. :eingeschnappt:

Das frustriert mich ehrlich gesagt doch ein wenig. Ich weiß nicht was ich da noch machen soll. Hat hier noch jemand einen Rat oder Erfahrungen?

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2019 16:44 
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Hochlagenjunkie

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Juh: *winke* jetzt sehen wir uns hier wieder *sonne*
Also meine Zyklen sind zwar etwas kürzer als bei dir, aber meine meisten Zyklen dauern auch über 40 Tage und meine Hormonwerte waren alle (sowohl ZT 4 als auch 7 Tage nach ES) in der Norm.
Laut Definition ist ja nur ein Zyklus bis 35 Tagen normal, laut meiner Gyn nur bis max. 32 Tage...
Irgendwas stimmt nicht so ganz, zeigt sich aber nicht im Blutbild.
Ach ja: mein Anti Müller Hormon war zu hoch 11, 4 (3-9). wurde das bei dir bestimmt?

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2019 16:52 
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Kurven-Rätslerin

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Den AMH hat Sie mir leider nicht mit ausgedruckt. Aber ja der wurde mit bestimmt, lag bei 12, oder bei 14 irgendwie so in dem Bereich.
Also ja der ist auch bei mir zu hoch. Das ist aber ein guter Wert und mit das typischste Symptom bei PCO.

Spricht ja aber für unsere Eierstöcke, denn dieser Wert besagt ja, dass wir eine sehr gute Reserve an Eizellen haben und da wir beide auch eigenständig ES produzieren ist die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden nicht nur vorhanden, sondern gerade wenn man ein bisschen nach hilft, sogar sehr hoch ist.

Das war wirklich das einzig beruhigende bei meinen Terminen in der Kiwu.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 22. Dezember 2019 10:10 
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Kurven-Rätslerin

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Juh303 hat geschrieben:
Das frustriert mich ehrlich gesagt doch ein wenig. Ich weiß nicht was ich da noch machen soll. Hat hier noch jemand einen Rat oder Erfahrungen?


Das kann ich sooo gut nachvollziehen, wie das frustriert... Ich kenne das nur zu gut, ich habe auch zum Teil sehr lange Zyklen (vor drei Woche erst habe ich einen neuen Rekord mit knapp über 200 Tagen aufgestellt) aber es gibt nichts medizinisch auffälliges. Meine Eierstöcke sind ein bisschen größer als in der Norm, aber noch kein PCO, meine Androgene sind normal (bis auf ein leicht erhöhtes Dihydrotestosteron, was aber nicht auffällig ist), Prolaktin und Schilddrüse sind auch komplett unauffällig.
Das einzige was wirklich bei mir deutlich erhöht war, war das AMH, was bei über 17 lag. Die Ärzte, sowohl Frauenärzte als sich Endokrinologen sind völlig ratlos. Mir wurde nur gesagt, dass ich etwas mehr essen könnte, weil ich relativ schlank bin (BMI 18,5), aber das ist leichter gesagt als getan. Ich habe halt nicht mehr Appetit. Ansonsten bin ich fit und habe so gut wie nie gesundheitliche Probleme, zu viel Stress habe ich auch nicht.
Weder myo-Insitol noch Vitamin D noch Omega 3 oder Zink haben bei mir geholfen.
Das gleiche haben ich in den Jahren, in denen ich schon diesen und ähnliche Fäden hier im Forum verfolge, öfter gelesen. Vielen Leute haben Zyklusstörungen ohne dass große Auffälligkeiten gefunden werden.

Was das erhöhte AMH angeht, weiß ich folgendes: AMH kann erhöht sein, wenn es viele heranreifende Follikel gibt. Sehr hohe AMH-Werte kommen aber in der Regel nicht durch die Menge an Follikel zustande, sondern dadurch, dass die einzelnen Follikel auch sehr viel mehr von dem Hormon produzieren als normal wäre. Und ein hohes AMH hemmt die Eireifung. (Ich habe jetzt leider gerade keine Quellen an der Hand, aber ich habe einige Paper dazu gelesen, die ich eventuell hier noch verlinken könnte.)

Es könnte also gut der Schlüsselfaktor in unserem Fall sein. Es gibt aber meines Wissens leider nichts, was man da tun könnte. Bei mir erklärt es auch nicht ganz, warum es dann wieder manchmal so extreme Schwankungen gibt, bei denen auf einem dreistelligen Zyklus wieder einer mit 30 Tagen (mit ES, anovulatorische Zyklen zähle ich nicht) folgt.


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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 23. Januar 2020 20:58 
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Hallo zusammen,
ich habe hier vor langer Zeit schon mal geschrieben und wollte mich mal zurückmelden. *sonne*

Ich habe in den letzten paar Jahren alles Mögliche ausprobiert (Inositol, Magnesium, Zink, Vitamin D, glutenfrei, milchfrei), um meinen sehr langen, unregelmäßigen Zyklen auf den Grund zu kommen. Nichts hatte irgendeinen Effekt - obwohl, doch: Die glutenfreie Ernährung hat dazu geführt, dass ich auf einmal keine Bauchschmerzen mehr nach dem Essen hatte. ;-)
Ich wurde auch endokrinologisch untersucht, wobei außer einem Testosteronwert an der oberen Grenze sowie zu hohem AMH nichts gefunden wurde. Da ich ziemlich schlank bin, wurde ich zu keinem Zeitpunkt auf Insulinresistenz gestestet. :roll:

Vor ein paar Wochen habe ich nun (aus eigener Tasche bezahlt...) in einem Labor in meiner Stadt einen oGTT mit Insulinbestimmung (!) durchführen lassen. Ich musste also eine Tasse Tee mit viel zu viel Zucker drin trinken, und vorher sowie 1 und 2 Stunden nachher wurde mir Blut abgenommen. Dabei kam heraus, dass meine Blutzuckerwerte alle ok waren, aber nach dem Trinken der Zuckerlösung mein Insulinwert vollkommen in die Höhe geschossen ist. Der Laborarzt hat mir bestätigt, dass das sehr stark für eine Insulinresistenz spricht.

Ich werde jetzt erst mal für ein paar Monate versuchen, so weit es geht auf Zucker zu verzichten und auch die sonstigen Kohlenhydrate etwas herunterschrauben, und dann schau ich mal, ob sich das auch in den Zykluslängen bemerkbar macht. *zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 24. Januar 2020 09:52 
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Kurven-Rätslerin

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Lapin, vielen Dank für deinen aktuellen Bericht.
Wurde bei dir denn PCO diagnostiziert? Oder selbst das nicht?

Mich würde jedenfalls interessieren wie es sich für dich macht, den Zucker zu reduzieren oder ganz zu streichen. Und wie es sich auf deine Zyklen auswirkt.
Wie sehen eigentlich deine Zyklen aus? Hast du sehr lange Zyklen?

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 24. Januar 2020 10:17 
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Hochlagenjunkie

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Juh, PCO sind ausschließlich Eibläschen am Eierstock und die sind nichteinmal Hauptkriterium für PCOS und können auch ganz von selbst wieder verschwinden im Laufe der Zeit.
PCOS ist wahrscheinlich was du meinst und ist eine Ausschlussdiagnose, heißt es müssen mehrere Kriterien erfüllt sein.
So wie ich lapin verstehe wurden nicht ausreichend Tests überhaupt gemacht (AGS Ausschluss zum Beispiel) und die Insulinresistenz ist ja auch anscheinend eher vermutet als diagnostiziert, so ist keine PCOS Diagnose möglich.

Bei Insulinresistenz ist auch viel regelmäßige Bewegung sehr hilfreich, man sagt so 3 Sporteinheiten die Woche unterstützen den Insulinspiegel auf Level zu halten.

Mein derzeitiger Zyklus hat mich mit ehM an vermutlich sogar ZT18 (beim Messen geschlampt) sehr überrascht, generell pendelt es sich aktuell auf 19-23 mit seltenen Ausreißern nach oben ein.
Das ist mir fast zu früh mit diesem ständigen Geblute *undweg*

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 24. Januar 2020 12:24 
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Juh303 hat geschrieben:
Wie sehen eigentlich deine Zyklen aus? Hast du sehr lange Zyklen?

Meine Zyklen sind meist so zwischen 40 und 60 Tagen, aber ich hatte auch schon einige Male Zyklen von 3-6 Monaten. Also generell schon sehr lang. Einen Zyklus unter 40 Tagen hatte ich noch nie. *durchdreh*
Inimini85 hat geschrieben:
So wie ich lapin verstehe wurden nicht ausreichend Tests überhaupt gemacht (AGS Ausschluss zum Beispiel) und die Insulinresistenz ist ja auch anscheinend eher vermutet als diagnostiziert, so ist keine PCOS Diagnose möglich.

Von der Endokrinologin wurde schon eine ganze Menge getestet (2 A4-Blätter voll Hormonen etc.). Auf AGS speziell nicht, weil es dafür bisher keine weiteren Anhaltspunkte gab. Auf 17-OH-Progesteron und die verschiedenen Androgene aber natürlich schon.
PCOS wurde bei mir nicht diagnostiert. Rein formal würden für die PCOS-Diagnose meine unregelmäßigen Zyklen sowie erhöhtes Testosteron reichen, aber da es ausgerechnet bei der Blutabnahme bei der Endokrinologin nur an der Obergrenze und nicht erhöht war, hat ihr das wohl für die Diagnose nicht ausgereicht. Letztendlich ist mir aber auch egal, ob man es nun PCOS nennt oder nicht, weil das letztendlich auch nur ein Sammelbegriff für alles Mögliche ist und mir nicht unbedingt weiterhelfen würde.
Die Insulinresistenz ist jetzt aber schon durch den Laborarzt diagnostiziert, eben durch den oGTT mit Insulinbestimmung.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 24. Januar 2020 12:59 
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Hochlagenjunkie

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Danke fürs konkretisieren.
Ja genau, letztlich ist es wichtig AGS auszuschließen und dann ist PCOS ja nur noch ein dem Kind einen Namen geben.

Wurde dir Metformin empfohlen als mögliche Hilfe bei der IR? Das hat bei mir den Ausschlag gegeben für 10 kg Abnahme und Zyklen von über 100 Tagen auf um die 40 Tage zu verkürzen und nun nehme ich schon seit Jahren gar nichts mehr und liege wie oben geschrieben im Bereich von 28-35 Tagen.
Inositol hattest du probiert, wie lange?

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 24. Januar 2020 17:19 
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Nein, Metformin wurde mir nicht empfohlen, ich habe aber auch nicht vor, abzunehmen. Vorerst möchte ich es allein mit Ernährung + evtl. Magnesium und Inositol versuchen. Wenn das nichts bringen sollte, werde ich nochmal über Metformin nachdenken.
Letztes Mal hatte ich Inositol ein halbes Jahr lang genommen, was nichts gebracht hat. Ich kann mir aber vorstellen, dass das letztendlich auch nicht so viel ausrichten kann, wenn man sich parallel dazu trotzdem sehr zuckerreich ernährt.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 24. Januar 2020 21:15 
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Kurven-Rätslerin

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Hallo lapin,
das was du so schreibst, könnte fast alles von mir kommen! Ich habe ähnlich auffällige Blutwerte (hohes AMH, höhere Insulinsausschüttung beim ogtt, leicht erhöhte Testo-Werte) und die Symptome scheinen auch fast gleich zu sein (lange, unregelmäßige Zyklen, in meinem Fall erhöhte Anzahl an Eibläschen, gerade so unter der Grenze zu PCO, kein Übergewicht)

Das mit dem Zuckerverzicht habe ich dann auch mal probiert, aber nicht besonders lange durchgehalten. Aktuell fehlt mir auch der Wille dazu, es wieder zu probieren, aber ich bin sehr gespannt, wie dein Experiment laufen wird :)
Kennst du zufälligerweise deine genauen Werte und könntest sie hier reinschreiben?

Meine waren:
AMH 17,5 ng ml

Insulin 0 uu/ml 3,4 ( 4-10 )
Insulin 60 uu/ml 90,7 ( 0-75 )
Insulin 120 uu/ml 42,0 ( 0-35 )
Blutzucker war dabei in Ordnung.

BMI ist bei circa 18,5


Ich habe auch schon alles mögliche ausprobiert, aber bisher hat noch nichts den Durchbruch gebracht.
Die einzige Regelmäßigkeit, die mir auffällt, ist dass ich im Winter tendenziell mehr Eisprünge habe als im Sommer. Kennt dieses Phänomen noch jemand?


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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 24. Januar 2020 21:51 
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Ja klar, kann ich machen:

AMH: 13,01 ng/ml

Insulin:
nüchtern: 12,9 mlU/l (2,6-24,9)
60 Min: 104,0 mlU/l (<60)
120 Min: 55,4 mlU/l

Meine Blutzuckerwerte waren dabei auch alle normal.
Mein BMI liegt bei 19,6 :-)

Falls ich das mit dem Zucker durchziehen sollte, sage ich auf jeden Fall wieder hier Bescheid, ob es etwas gebracht hat.
Die Eisprung-Unterschiede Sommer/Winter kann ich so nicht bestätigen, das ist bei mir völlig unabhängig. Finde ich aber interessant, dass das bei dir so ist, weißt du woran das liegen könnte?

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 25. Januar 2020 15:47 
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Kurven-Rätslerin

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lapin hat geschrieben:
Die Eisprung-Unterschiede Sommer/Winter kann ich so nicht bestätigen, das ist bei mir völlig unabhängig. Finde ich aber interessant, dass das bei dir so ist, weißt du woran das liegen könnte?


Der einzige mögliche Zusammenhang, der mir einfällt ist der, dass ich im Sommer viel draußen bin, Fahrrad fahre und wandere und dann mein Gewicht vielleicht etwas niedriger sein könnte als im Winter, was sich vielleicht negativ auswirken könnte, da ich an der Grenze zum Untergewicht bin.
Aber das ist reine Spekulation, ich habe keine verlässliche Waage, mit der ich das überprüfen könnte.
Außerdem beginnen die beginnt längeren Zyklen immer schon im März oder April, das ist noch vor der Zeit, wo ich mich besonders viel bewege. Was auch noch für mich gegen die Gewichtsthese spricht, ist, dass meine Mutter Zeit ihres Lebens untergewichtig ist (BMI 15-16) und trotzdem regelmäßige Zyklen hatte.

Für mich wäre es viel naheliegender, im Sommer kürzere Zyklen zu haben. Mehr Sonne, Vitamin D3, man ist aktiver und ich bin auch entspannter und besser gelaunt. Aber meine Ovarien sehen das offensichtlich anders :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 25. Januar 2020 16:33 
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Hochlagenjunkie

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Ich nehme seit 2 Monaten inositol, also dieser und der vorherige Zyklus ist mit inositol und man kann deutlich eine Verbesserung sehen.
Ich bin auch normalgewichtig, auf Insulinresistenz wurde ich noch nie getestet, weil das laut meiner Ärztin Blödsinn ist, wenn man schlank ist und leicht abnimmt.

Ich hatte aber diese Woche eine Bluabnahme und mein Insulinwert war trotz Joghurt mit Haferflocken, einem Apfel, einer Banane und einem halben Glas Cola vor der Blutabnahme bei nur 94, mein Hba1c war bei 4,8 (4-6) obwohl ich wirklich viel Süßes und viele Kohlenhydrate esse.
Hab jetzt natürlich keine Vergleichwerte, bis auf Nüchternglucose von 90 (60-100) vor der Einnahme von inositol. Ich denke aber, dass bei mir das inositol wirklich gut wirkt. Zusätzlich trink ich noch Zyklustee, was sicher auch dazu beiträgt und da ich erkältet war, hab ich in diesem Zyklus auch zwei Wochen NAC (Acc akut) genommen.
Schlechtere Zyklen im Sommer kenne ich komischerweise auch!! Ich weiß noch, dass ich in meiner Schulzeit nie meine Tage in den Sommerferien hatte. Meine Ü40 Zyklen waren häufig im Sommer bzw. Frühherbst... Frage mich oft woran das liegen kann....

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