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 Betreff des Beitrags: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 23. Juli 2013 12:34 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4110
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Hallo ihr Lieben,

nachdem ich nun vor 4 Jahren und 3 Monaten meine Eierstöcke freiwillig hergegeben habe,
möchte ich mal berichten, wie es mir damit so geht. Vielleicht finden sich noch andere Betroffene.
Oder es interessiert einfach, wie ein leben ohne Eierstöcke sein kann.

Kurz zum Grund: Ich habe im Vorjahr Brustkrebs festgestellt bekommen, und zwar hormonpositiven, das heißt grob gesagt, dass die Tumore(ich hatte 2) wegen der Hormone(in meinem Fall Östrogene und Gestagene) zum Wachsen angeregt wurden.

Dewegen war(neben der Brustentfernung und Chemotherapie) eine Antihormontherapie, welche die Eierstöcke lahmgelegt hätte, oder eben die Eierstockentfernung teil der Krebstherapie.

Bei mir kam noch eine familiäre Belastung der Eierstöcke dazu(Mutter hatte Tumore), auch hätte die Antihormontherapie das Eierstockkrebsrisiko signifikant erhöht, bei schieriger Überwachungsmöglichkeit generell bei Eierstöcken.


Jedenfalls gab ich die Eierstöcke her am 1.5.2009 und lebe seitdem ohne. OP war mit so Minischnitten, habe 3 winzige Narben am Venushügel seitlich und im Nabel, nicht wirklich sichtbar.
ich war 4 Tage im KH.

Wegen der Krebsbelastung kann ich natürlich auch keine künstlichen Hormone zuführen und lebe nun mit dem Mangel.

Die erste Zeit nach der Op war ganz gut, ich emrkte eigentlich nichts und freute mich, nicht mehr verhüten zu müssen, doch langsam leerten sich die Hormonspeicher und ich spürte den Wechsel.

Wallungen mit viel Hitze, so dass ich auch im Winter als unterste Schicht fast nur ärmellose oder kurze weite Shirts trage, bzw mir daheim manchmal die Kleidung bis zur Unterwäsche herunterreiße.
Meine Familie kennt das schon,m dass mich die "Altweiberhitze *rofl* ) überfällt.

Damit kann aich aber ganz gut leben, nur jetzt bei d er Hitze.... *zunge* brauche ich viel Kühlung.

Dann schwand die Libido bis auf ein kleines Restchen aktivierbares Verlangen, also da läuft noch was,
hätte ich nicht meinen mann mit dem ich das genieße, könnte ich gut ohne leben.

Trockene Schleimhäute gibts in Maßen, ich brauche bis jetzt kein Gleitgel, die Frauenärztin meinte regelmäßiger Sex wäre da ganz passen, so ein oder zweimal die Woche scheint da auszureichen bei mir 8-) . Das Gefühl ist nicht mehr so intensiv, eher inniger, nicht mehr so wild. habe mich dran gewöhnt.

Nun fehlt mir auch testosteron und das merke ich sehr. Wenig Antrieb, fühle mich insgesamt eher passiv. Brauche doch äußere Motivation für vieles, wozu ich sonst innere hatte.
Mein Körper versucht den Hormonmangel mit Einlagern von Fett zu kompensieren, mit sehr viel weniger Essen hat sich das eine oder andere Kilo wieder verabschiedet, doch ich akzeptiere das auch als passend.

Ganz genau kann ich nun nicht sagen, was wovon kommt, da auch die Chemo etliche Folgen für meinen Körper hatte und sich Beschwerden so nicht genau zuordnen lassen.

Optisch bin ich nicht so stark gealtert, wie befürchtet, werde meist noch jünger geschätzt, also anscheinend nicht sichtlich vorgealtert. habe zwar etwas Bartflaum, aber das wäre vielleicht auch so gekommen.

Egal, das Leben ist jedenfalls zwar anders aber trotzdem schön. Ich habe eben nicht die Erwartung dass es wie früher ist.

Mir fehlt irgendwie der Übergang, das spüre ich. Es war so eine Verstandsentscheidung, ich war in einer gewissen Notlage und es war von einem Tag auf den anderen, mit Eingriff in OP mit Vollnarkose und nicht auf natürliche Weise(langsames Wenigerwerden).

Ich spüre da so eine Wehmut, dass mir die Zeit zum langsamen loslassen fehlte. das Klimakterium habe ich völlig übersprungen.

Manchmal rede ich mit mir selbst über das Thema. Ich versuche kleine Rituale.

Im Großen und Ganzen ist es in Ordnung. Ich habe auch bewußt meine Gebärmutter behalten, die wollten sie mir auch gleich entfernen. Doch das war für mich nicht passend.

Momentan merke ich dass ich in der Natur schaue, verschiedene Prozesse anders wahrnehme, besonders Reife und Abbauprozesse.

Meine Oma und meine Mutter sind im selben Alter oder jünger durch die Umstände bzw Op auch zur Menopause(wie sagt man korrekt, wenn gar kein zyklus mehr ist?) gekommen.

Ein gemeinsames Schicksal irgendwie.

Ich nehme mir vor, noch mehr hier zu schreiben, aber andere sind auch eingeladen. *zusammen*

LG Tuscany

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Tuscany, neurodivers autistisch, 57, mit Mann und 4 Kindern(20-34), ohne Eierstöcke seit 13 Jahren, teilweise nicht einsatzfähig wg. diverser Malaisen- sorry


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 23. Juli 2013 16:36 
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neu hier

Registriert: 15. Mai 2008 13:58
Beiträge: 31
Uff, da hast du ja was mitgemacht.
Allen Respekt von mir. *ballon*
Ich frage mich öfter ob ich solche Entscheidungen so bewältigen könnte.
:oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 23. Juli 2013 17:46 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 4110
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Hallo Nelly,

wenn solche Entscheidungen anstehen, da wachsen einem irgendwie auch neue Kräfte zu.
Bei dir bestimmt auch, wenns sein muss.
Insgesamt bin ich ja nicht nur unglücklich, sondern oft auch glücklich, nur eben anders.

LG Tuscany

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 23. Juli 2013 17:52 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 29. Februar 2012 21:56
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NFP seit: 03/12
Total spannend deinen Bericht zu lesen, wenn auch ein wenig beängstigend..
Bei meiner Mum wurden vor 5 Wochen mehrere bösartige Tumore in der Brust gefunden, die erste Chemo war vor 2 Wochen, in 5 Monaten wird dann die Brust abgenommen.. Ihr wurde ebenfalls dazu geraten, auch die Eierstöcke entfernen zu lassen! Allerdings ist bei ihr der Krebs nicht hormonell bedingt. In deinem Bericht liest es sich so, als wären die Eierstöcke nur dann stark gefährdet. Weißt du da näheres zu?

Du wirkst total stark und gehst deinen Weg! Ich finde es toll, dass du so offen mit dem Thema umgehst! *zusammen*

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 23. Juli 2013 18:35 
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NFP-Gräfin

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NFP seit: 1989-2008
Hallo Mira,

ich habe mich wahrscheinlich ungenau ausgedrückt.
Bei mir war das so, dass die Eierstöcke durch die Antihormontherapie gefärdet gewesen wären,
und zusätzlich eine Vorbelastung bestand, weil meine Mutter auch krebsartige Veränderungen an den Eierstöcken gehabt hatte, in realtiv jungen Jahren.

Es gibt sogenannte Brustkrebsgene(mehrere, die bekanntesten sind BRCA 1 und 2), die die Wahrscheinlichkeit von Brustkrebs und Eierstockkrebs erhöhen.

Angelina Jolie hat sich wegen so einer Vorbelastung beide Brustdrüsen entfernen lassen und es war wohl auch von den Eierstöcken die rede.

Ob das bei mir der Fall ist, weiß ich nicht, Genuntersuchung ist mir derzeit zu teuer.

So genau weiß man ja alles nicht, es sind eher Wahrscheinlichkeiten.

Wie das bei deiner Mama ist, weiß ich nicht, was es da noch für Belastungen gibt, die die Eierstockentfernung nahelegen, da fällt mir jetzt nichts ein. Es gibt eine Zeitschrift Mamma Mia,
da wird immer gut berichtet, über aktuell neues Wissen, schulmedizinisch und alternativ.

Die Chemotherapie selbst ist ja auch kanzerogen, also dadurch entstehen auch wiederum Sekundärkrebse, aber insgesamt wohl weniger als die Chemo an Nutzen bringt.

Sag deiner Mama liebe Grüße und alles Gute! Es erwischt eben viele Frauen, aber Vielen geht es nachher auch recht gut, also besser als mir, dass sie doch ziemlich gesund wieder werden.

Ich würde die Eierstöcke erhalten, wenn möglich, aber es ist nicht immer möglich.

LG Tuscany

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 24. Juli 2013 13:45 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 29. Februar 2012 21:56
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NFP seit: 03/12
Danke für deine ausführliche Antwort! *freunde*
Vielleicht muss ich mich demnächst doch nochmal ausführlicher in das Thema einlesen, momentan versuche ich das noch zu vermeiden, weil ja doch leider viele Frauen diese schreckliche Erkrankung nicht überstehen und mir das bewusst zu machen, ist mir im moment noch viel zu viel.. :-( Vor 5 Wochen war noch alles gut und jetzt kommen immer mehr Hammerdiagnosen.. *wein* Umso "schöner" ist es aber, von Menschen wie dir Berichte zu lesen! Auch realistische Berichte, dass wohl nie wieder alles so wird wie vorher, es aber doch wieder glückliche Momente geben wird..

Bei uns stand jetzt auch der Verdacht der Brustkrebsgene im Raum, da aber "nur" meine Oma und meine Mum betroffen sind und bei meiner Tante zwar mal der Verdacht im Raum stand, jedoch nicht bestätigt wurde, kriege ich den Test auch nicht bezahlt.. Nach der besagten Zeitschrift werde ich mal schauen!

Also ich würde mich freuen, wenn du weiterhin berichtest! :-) Ich wünsche dir alles, alles Gute!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 24. Juli 2013 20:32 
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NFP-Gräfin

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Danke Mira,

deinen Schrecken bzw. unangenehme Gefühle kann ich mir vorstellen. Aus einmal sieht die Welt anders aus. Es gibt jedoch auch vorwiegend gute Verläufe.
Und deine Mama kann bestimmt ihr Leben auch schön gestalten, selbst wenn es jetzt anders ist.

LG Tuscany

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 1. Mai 2016 17:23 
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NFP-Gräfin

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Derzeit habe ich wieder verstärkt Hitzewallungen. Dachte nicht, dass die immer noch kommen, nach 7 Jahren ohne Eierstöcke.
Jetzt ziehe ich mir immer Tops an, und was kurz-oder langärmeligens drüber, damit ich mir das leicht vom Leibe reißen kann, ohne in Unterwäsche dazustehen. Reiße auch Fenster auf, oder kühle mich im Garten ab.

An ein Leben ohne Libido habe ich mich jetzt gewöhnt. Wir haben trotzdem schönes Sexleben. *sonne*

Gibts hier noch andere user , die keine Eierstöcke mehr haben?

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 1. September 2016 17:05 
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hat sich gut eingelebt

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Einer Freundin wurden gerade wegen Ovarialkrebs beide Eierstöcke entfernt, ebenso Gebärmutter, Lymphknoten, Bauchnetz usw. Sie hat diese Woche mit der Chemo begonnen. Sie war vorher noch nicht in den Wechseljahren (sie ist 48 Jahre). Im November hat sie einen Termin in einer humangenetischen Praxis, weil Ovarialkrebs in ihrer Familie nichts unbekanntes ist und in ihrer Gebärmutter nach der Entfernung eine weitere Krebsart entdeckt wurde.

Momentan steht natürlich die Chemo vornan, aber ich kann sicher im Verlauf der nächsten Monate von den Auswirkungen der Postmenopause bei ihr berichten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 1. September 2016 17:08 
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NFP-Gräfin

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Wenn sie das möchte- gerne.
Die Arme hat es aber hart getroffen. Von hier unbekannterweise ganz liebe Wünsche für sie *sonne* .

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 2. September 2016 06:39 
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hat sich gut eingelebt

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NFP seit: 1994
Danke, die kann sie gebrauchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 2. September 2016 06:59 
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Moderatorin

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Beiträge: 16638
.D., ich bin nicht sicher, ob die Krankheitsgeschichte deiner Freundin hier reinpasst. Ich stelle mir gerade vor, dass meine persönliche Geschichte von jemandem in ein Forum gestellt würde (zu welchem Zweck?), zumal Tuscany nach Foruminen ohne Eierstöcke fragt. Also, nicht dass die Geschichte deiner Freundin hier thematisch nicht hingehört, aber sie schreibt sie eben nicht selbst, weißt du?

_________________
Kann mir bitte jemand ein Bällebad einlassen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 2. September 2016 07:02 
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NFP seit: 1994
Ok, wie Du meinst. Kann gelöscht werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2016 14:03 
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Beiträge: 2
NFP seit: 11.11.2015
Hallo Tuscany, ich bin Trägerin des BRCA1 Gens. Am 11.11.2015 wurde (ich bin 35 Jahre alt) bei mir Brustkrebs festgestellt. Die Chemotherapie, Brust-OP die Entfernung von 29 Lymphknoten und die (vorsorgliche) Entfernung beider Eierstöcke gut überstanden. Die Bestrahlung steht mir noch bevor.

Ich habe eine Frage: Beide Eierstöcke wurden mir am 23.8.2015, also vor 2 1/2 Wochen entfernt. Nun warte ich täglich darauf das die "Wechseljahre" beginnen. Bis jetzt merke ich noch keine Veränderungen. Wie lange hat es bei ihnen (oder dir) gedauert bis sich die ersten Veränderungen eingestellt haben?

VG puchel


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Leben ohne Eierstöcke
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2016 16:34 
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NFP-Gräfin

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Hallo Puchel,

Gute Genesung wünsche ich dir *sonne* . Bei mir haben die Wechseljahresbeschwerden erst einige Monate nach der OP begonnen. Ich dachte auch, dass ginge von 0 auf 100 sofort,
aber anscheinend gibt es da noch körperliche Speicher. Ich hatte die Eierstock-OP Anfang Mai und die Wechseljahresbeschwerden begannen so richtig deutlich erst im Juli.

Man findet da unterschiedliche Angaben und meine Frauenärztin hatte auch von "jetzt auf gleich gehts los" gesprochen. Ist vielleicht je nach Frau auch verschieden. Manche Frauen haben ja auch keine Wechseljahresbeschwerden im Klimakterium. Vielleicht bist du so eine.

Jedenfalls habe ich die Beschwerden zum größten Teil immer noch, auch nach 8 Jahren. Das hatte ich mir kürzer vorgestellt... ;-)

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