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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. Mai 2022 13:01 
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Beiträge: 19
NFP seit: August 2013
Hallo an alle, ich möchte mich sehr gerne zu euch gesellen. Ich habe letzten Sommer über ca 4 Wochen erst- und bisher einmalig Hitzewallungen gehabt. Teilweise bis zu 12 Stück in der ersten Tageshälfte. Zu dem Zeitpunkt hat meine Gyn dann FSH und Östradiol im Blut getestet. FSH lag bei 130, Ö. bei 30. Da war ich gerade 39 Jahre alt… der FSH sei postmenopausal meinte sie, ich sollte beobachten wie ich mich fühle und spätestens wiederkommen, wenn die Blutung bis zu 6 Monaten ausbleibt. Der zugehörige Zyklus war 74 Tage lang, ansonsten sind sie nun zwischen 18 und 28 Tagen lang.

Jetzt habe ich seit Januar starke Schmerzen im Schulter und Fingern, ein Ringfinger lässt sich morgens nicht mal mehr strecken. Haut juckt und piekst beim Hinlegen, Haut und Haare noch trockener, Zyklus meist zu kurz, Knöchel dicker… Konzentrationsschwierigkeiten. Die List wird immer mehr.

Heute war ich also vor allem wegen der Finger wieder bei meiner Gyn, ich soll nun Progesteron einnehmen, sie meint, nach den Symptomen sollte noch genug Östrogen vorhanden sein. Starte heute Abend und bin super nervös!! Bin jetzt 40 Jahre alt, daher soll ich zusätzlich zum Endokrinologen, um mich auf Autoimmunerkrankungen testen zu lassen.

Hat eine von euch ähnliche Erfahrungen mit den Gelenken gemacht?
Liebe Grüße!

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Mit Dezember-Glück (12/2014) und Sommerjungen (08/2017)

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. Mai 2022 13:51 
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NFP-Königin

Registriert: 21. Oktober 2006 10:07
Beiträge: 9335
Danke Euch! (Sopherl, die von Dir damals verlinkten Infos finde ich leider nicht mehr, aber ich suche auch nochmal genauer). Es war da im Faden ja eher kritisch diskutiert und ich werde auf jeden Fall auch noch mal genau nachfragen, ob es keine andere Möglichkeit gibt. Das mit der stützenden Funktion macht mir auch Sorgen. Allerdings gibt's bei mir ja gar keine Beschwerden, es geht letztlich - aber auch das werde ich nochmal genau nachfragen - um Sicherstellen, dass es nicht bösartig ist. Und das ginge an der Stelle, wo es liegt, wohl nur über Gebärmutterentfernung. Ist also eine andere Indikation als Blutungen oä

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Viele Grüße, Mosaik
mit wundervollem Erdenkind *sonne* und vier Stern- und Sternchen am weiten Himmelszelt und begrabenem Kinderwunsch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. Mai 2022 17:26 
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Inventar

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Beiträge: 2354
Wohnort: vor den 7 Bergen
Ja, die Links sind halt doch schon älter, aber der Inhalt vom 2. ist auf derselben Hauptseite zu finden: Adverse Effects Data

Du hast auf jeden Fall die Möglichkeit, eine Zweitmeinung von jemand anderem einzuholen.
Dass Bösartigkeit im Raum steht, war mir aus deinem Text nicht klar. Vielleicht ist es auch intraoperativ möglich, das mittels Gefrierschnitt festzustellen und die Gebärmutter dann nur bei festgestellter Bösartigkeit (die selten ist) zu entfernen und ansonsten nicht.

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alternative Tabelle 2.0 für die Schleimzuordnung *klick*
Übrigens kannst du im Kurvenreich mit der Strg-Taste mehrere Schleimeigenschaften pro Rubrik auswählen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. Mai 2022 17:44 
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NFP-Königin

Registriert: 21. Oktober 2006 10:07
Beiträge: 9335
Danke, sopherl! Ja, ich hab es mit "abklären" umschrieben. *ko* Ich sammel auf jeden Fall alle Punkte für Fragen, jetzt bei der Entdeckung war ich zu perplex. :-( Daher bin ich auch nur mittelrichtig hier im Faden, aber hab ich mich jetzt am wohlsten mit gefühlt. *sonne*

Edit. Hab zwischenzeitlich gelesen, dass Erhalt des Gebärmutterhalses ein bisschen Stützfunktion erhalten kann.

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Viele Grüße, Mosaik
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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 12. Mai 2022 18:41 
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NFP-Kaiserin

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Atalanta *winke*
Ich kämpfe va seit Beginn der Wechseljahre enorm mit Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat. Muskeln. Gelenke, Sehnen, einfach alles.

Bei mir wurde eine spezielle Clamydiensart diagnostiziert, die diese Beschwerden auslösen, allerdings verschlimmern sich diese, wenn die Hormone rumzicken um ein Vielfaches.

Progesteron hat mir anfangs auch tats geholfen. Mittlerweile gehen mir nur alle Hormone aus. ;-)

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AZ am 28.2. u. Biontech 29.5
Nach 20 Jahren und drei Wunschkids (13 bis 22) Nfp-Pensionierung der Menopause entgegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 13. Mai 2022 12:34 
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Registriert: 22. August 2013 20:16
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NFP seit: August 2013
Danke, Schnecke, gut zu hören.

Ich habe jetzt so viel gelesen, dass auch ein Östrogenmangel zu den Schmerzen führt, die gerade bei mir immer schlimmer werden - ich hoffe, die Gyn schätzt richtig ein, dass erstmal Progesteron hilft. Starte damit heute Abend und bin etwas nervös… zumal ich direkt mit 200mg beginnen soll.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 13. Mai 2022 13:49 
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NFP-Kaiserin

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Ich habe gecremt, ähm gegelt und das Zeitfenster indem Progesteron half, war zeitlich leider sehr klein. Ich hab's dann auch sein lassen. Vielleicht sollte ich mal wieder gelen. *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 14. Mai 2022 10:58 
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NFP-Königin

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Beiträge: 9335
Da ich mit den Begriffen gerade etwas durcheinander kam, hab ich mal recherchiert, vielleicht interessiert es noch jemanden:
Zitat:
Die 4 Phasen der Wechseljahre heißen Prämenopause, Perimenopause, Menopause und Postmenopause. Der Beginn der Wechseljahre (Klimakterium) wird eingeleitet von der Prämenopause. Die Prämenopause liegt meistens zwischen dem 37 und 50. Lebensjahr. Sie ist definiert als die Zeit vor der Menopause – „Prä“ bedeutet vor, und „Menopause“ ist die letzte Blutung, also das Ende der Wechseljahre. Eigentlich beschreibt die Prämenopause so ziemlich das ganze Klimakterium, die ganzen Wechseljahre; ihr folgt nur noch die Perimenopause. Die Perimenopause liegt ein bis zwei Jahre vor und nach der Menopause. „Peri“ hat in medizinischen Begriffen immer den Sinn „drum herum“. [...] Gegen Mitte bis Ende der Prämenopause und erst recht in der Perimenopause fällt dann immer öfter die Eireifung aus, bzw. wird abgebrochen. Da dann immer seltener ein Ei zur Reifung gelangt, wird auch deutlich weniger Östrogen produziert. In dieser späteren Phase der Wechseljahre treten vor allem Beschwerden durch Östrogenmangel-Symptome auf: Hitzewallungen mit nächtlichen Schweißausbrüchen, trockene Schleimhäute (Scheidentrockenheit, aber auch Mund- und Augenschleimhäute).
https://in-menopause.de/phasen-wechselj ... tattfindet. (Hervorhebungen durch mich)
Mein FA hat mich nämlich als in der Perimenopause befindend bezeichnet... dabei gab's gar keinen Hormonstatus, anscheinend hat sie es an anderen Merkmalen festgemacht. Ich hätte mich jetzt eher noch in der Prämenopause eingeordnet

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Viele Grüße, Mosaik
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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 14. Mai 2022 13:43 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 354
NFP seit: März 2008
Danke für die ausführliche Beschreibung. *daumenhoch*
Mosaik hat geschrieben:
Mein FA hat mich nämlich als in der Perimenopause befindend bezeichnet... dabei gab's gar keinen Hormonstatus, anscheinend hat sie es an anderen Merkmalen festgemacht. Ich hätte mich jetzt eher noch in der Prämenopause eingeordnet


Ich würde nach dem Text davon ausgehen, dass die Übergänge recht fließend sind und man die Einordnung eigentlich nur im Nachhinein wirklich vornehmen kann.
Und "Prä" ist ja auch durchaus rundherum - ich würde das, was als "Peri" bezeichnet wird, vielleicht sogar zu "Prä" hinzuzählen...
Falls Dich die Einordnung der Ärztin verunsichert: so genau kann sie das wahrscheinlich nicht festlegen, sondern nur vermuten. Oder sie kann tatsächlich in die Zukunft schauen. ;-)

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Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.
(Jean-Paul Sartre)


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 14. Mai 2022 15:00 
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Inventar

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Beiträge: 2264
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Das mit den trockenen Schleimhäuten in Bezug auf die Augen finde ich interessant, das hatte ich noch gar nicht mit Wechseljahren (ich mag das Wort in seiner Schwammigkeit 8-) ) in Verbindung gebracht. Ich sollte mir wirklich mal eine Alltagsbrille besorgen (bislang habe ich nur je für den Computer und fürs Autofahren), dann sind sie vielleicht schon weniger angestrengt.
Ich hatte ja schon immer viel Durst (hab deswegen sogar zeitweilig mal an Diabetes gedacht, war aber nix), das ist noch schlimmer geworden. Ist natürlich eine doofe Kombination, wenn man wegen Wechslejahren viel trinken muss und dann permanent aufs Klo muss, weil die Blase - ebenfalls wegen der Wechseljahre - nicht mehr so lange warten möchte wie früher. :eingeschnappt:

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Mit Mann und Kind (2009)
Keep tryin', babe, keep holdin' on - there's a place we belong
Where things are good, where love is strong! (Texas Lightning)


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 14. Mai 2022 15:54 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 3. November 2010 21:43
Beiträge: 474
Die Augentrockenheit hatte *mann* ganz schlimm, als er in die Andropause eintrat. Ich meine mich zu erinnern mal gelesen zu haben, dass Männer ärger unter den fehlenden Östrogenen leiden, weil sie ohnehin niedrigere Spiegel haben.

@Atalanta
Gelenkschmerzen und -steifigkeit, Knacken, Knirschen kenne ich auch. Ich creme jetzt seit November 2020 (gemäß unterschiedlich Protokollen, mittlerweile habe ich meins herausgefunden) und das ist sehr deutlich besser geworden. Ich verzichte allerdings zusätzlich auf Zucker und Getreide (schon länger, seit 2013 um genau zu sein) und merke da deutliche Effekte, wenn ich mal nicht so streng damit bin.

OT Funfact
Autokorrektur kennt keine Andropause, sondern nur eine Winterpause. *lach*

Edit @ Mosaik
Ich wollte dich letztens schon knuddeln. *knuddel*

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Planet io kurvt auf Umlaufbahn Bild umschwirrt von zwei maunzenden Satelliten und einem zeitlosen Leitstern ✹
„Wenn Sie sich verwirrt fühlen, fassen Sie sich ein Herz: Sie sind nur in Kontakt mit der Wirklichkeit.“ Dean Rusk


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 14. Mai 2022 16:05 
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NFP-Königin

Registriert: 21. Oktober 2006 10:07
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Danke, Io_ *knutsch* Ich kann's gebrauchen, bin ziemlich mit den Nerven durch aufgrund dieser plötzlichen Krebs-Sorge und damit verbundenen ebenso plötzlichen OP Vorschlag und all den Folgen, die das haben kann.

Ich beschäftige mich zugegebenermaßen erst seit dieser Myom / Gebärmutter Geschichte intensiver mit dem Thema Wechseljahre (ja, der diffuse Begriff hat wirklich was!). Was mich jetzt wundert, dass FA ungewöhnlich in meiner Lebensphase findet, dass ein Myom neu entsteht, die würden wenn vorhanden eher zurück gehen. Ich bin ja definitiv noch nicht in der Menopause und da könnte ja eine Östrogendominanz vorliegen, welche wiederum doch zu Myombildung und dessen (schnellen) Wachstum führen könnte oder nicht. *hä*

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Viele Grüße, Mosaik
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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 14. Mai 2022 21:03 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 709
Ich habe meine GM vor knapp 2,5 Jahren entfernt bekommen. Bei mir waren es andere Gründe, aber es wurde suprazervikal = zervixerhaltend gemacht, Eierstöcke blieben natürlich auch drin, die Eileiter kamen mit raus. die OP war per Bauchspiegelung, also laparoskopisch.

Da du schreibst, du hast Angst vor der OP- wovor denn genau? Bei mir war die OP an sich viel aufwendiger als gedacht, da ich durch die Kaiserschnitte starke Verwachsungen im Bauch hatte. Da musste erstmal einiges freigelegt werden. Bei der Entfernung an sich lief alles gut, aber die OP dauerte halt deutlich länger und ich hatte danach etwas Probleme mit der Blase, was aber daran lag, dass die eben total verwachsen war vorher. Man hat danach einen Blasenkatheter (der wurde mir auf vehementen Wunsch noch im Aufwachraum gezogen, da ich damit große Probleme hatte wegen vorgeschädigter Harnröhre), sowie ggfs. eine oder zwei Drainagen. Ich hatte zwei. Die kommen tatsächlich erst nach 2 oder 3 Tagen weg, wenn sie nicht mehr wirklich was fördern. Das ist kurz unangenehm bis schmerzhaft, aber auch nicht dramatisch.

Ich war noch am OP-Tag auf den Beinen, musste eh, weil kein Blassenkatheter mehr. An Tag 3 oder 4 wieder zu Hause und es ging mir wesentlich besser als nach den Kaiserschnitten, das ist (weil das offene große Bauch-OPs sind) ne ganz andere Liga. Ich habe etwas Schmerzmittel gebraucht, aber nicht absurd viel, im KH bekam ich Novalgin zuerst und dann Ibu, das war vollkommen ok. Zu Hause hab ich noch ein paar Mal Ibu genommen bei größerer Belastung. Die "Löcher" von der Bauchspiegelung hielten mit den selbst auflösenden Fäden nicht so gut zu, da bekam ich nochmal Steri Strips drüber, an den drei Stellen hatte ich ca. 2 Wochen Pflaster, an der größten ca. 4 Wochen.
Schonen war nicht so gut möglich wegen des Herzkinds, aber dein Kind ist ja schon viel größer, er war damals 1,5 und eben pflegebedürftig.

BeBo ist nach wie vor kein Problem, auch ansonsten gibts keine Probleme. Das war die beste Entscheidung meines Lebens, echt.
Ich würde fragen, ob suprazervikal möglich ist oder nicht empfohlen wir bei dir. Das Risiko für Beckenbodenprobleme wird dadurch gesenkt. Ansonsten würde ich es gerade bei so "kann möglicherweise entarten"-Sachen echt machen, weil ich sonst immer Sorge hätte.

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eins, zwei & Herzkind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 14. Mai 2022 22:44 
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NFP-Königin

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Beiträge: 9335
Danke Dir sehr! Das ist sehr wertvoll für mich, weil es mir die Angst etwas nimmt, wenn ich genauer weiß, was mich erwartet. Und dass zB Eierstöcke drin, aber Eileiter raus könnten, darauf war ich noch nicht gekommen. Panik bzgl OP: vor der Narkose (ich hasse diesen Kontrollverlust und habe Angst vor Komplikationen) und Angst vor Folgen (wie Inkontinenz oder anderen nicht vorhersehbaren Veränderungen im Bauchraum). Außerdem habe ich eine Gerinnungsstörung, die alles komplizierter macht (ich werde nach Laptaskopie fragen). Die größte Angst habe ich vor dem Damoklesschwert des Ergebnisses und was das dann bedeutet (wird zu sehr OT).

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Viele Grüße, Mosaik
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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 16. Mai 2022 22:00 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 8. August 2009 21:47
Beiträge: 709
Ja, das kann ich mir gut vorstellen... allerdings ist "nichts tun" dann ja sowieso keine Option *freunde*

Vielleicht hilft es dir, die möglichen Folgen, die du dir ausmalst, durchzudenken. Selbst Inkontinenz ist nichts, was komplett unbehandelbar wäre, das weiß ich von meiner Mutter, die da jetzt nach langem Ertragen eine Behandlung begonnen hat. Ähnlich ist es mit den miesten anderen Sachen auch. Unkontrollierbar sind diese Myome nun ja aktuell auch, von demher wärst du mit der OP nicht unbedingt schlechter ran als vorher *freunde*

Mir hilft sowas immer, wenn ich mir die möglichen Konsequenzen und das, was daraus folgen könnte, anschaue und dann überlege, was ich/"die Medizin" tun kann, sollte das eintreten. Oft sind Komplikationen gut behandelbar, wenn auch natürlich besser wäre, es gäbe keine.

Das mit den Eierstöcken macht man tatsächlich nur bei absolut guter Begründung, weil die eben den Hormonhaushalt regeln. Ohne hat man ein viel höheres Osteoporoserisiko und verschiedene andere Begleiterscheinungen. Die Eileiter an sich spielten für mich keine Rolle, ich war perplex, als die Ärztin vorher fragte, ob die raussollen oder nicht. Auf meine Frage, ob die nach der HE für irgendwas nützlich wären noch, verneinte sie, also entschied ich mich für die Entfernung.

Wegen der Angst vor Kontrollverlust- man hat ja ein Aufklärungsgespräch für die Narkose und wenn die Anästhesie weiß, was los ist, kann man entsprechend eine Prämedikation bekommen. Ich hab das gemacht, weil ich nach 3 KS bei Bewusstsein diesen Moment des in-den-OP-fahrens, auf den Tisch umgebettet werden und positioniert werden etc nicht nochmal erleben wollte. Die Ärztin war verständnisvoll und mit der Tablette vorher (angstlösend) war es leichter. Ich wurde bereits im Vorzimmer des OPs dann "schlafen gelegt" und es war ok. Aber die können halt nur reagieren, wenn sie Bescheid wissen...

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eins, zwei & Herzkind.


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