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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 15. August 2025 15:12 
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NFP-Gräfin

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*freunde*

Heute geht es mir schon etwas besser, der Frust musste wohl gestern mal raus. Ich hab halt einfach Pech mit diesem blöden Krebs und sollte mich vor allem nicht an gesunden Frauen/ Menschen messen. Es bleibt immer noch Lebensqualität *sonne* übrig für mich, wenn auch andere.

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 15. August 2025 20:46 
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Kurven-Rätslerin

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Ich drücke die Daumen, dass es sich mit sinkenden Temperaturen etwas besser aushalten lässt. *daumendrücken*

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Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.
(Jean-Paul Sartre)
:arrow: Jubiläumstreffen im Norden


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 19. August 2025 09:46 
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Kurvenjunkie

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Ich drücke dir doppelt die Daumen - auch dass du möglichst oft deine positive Sicht auf die Situation haben kannst. Die beeindruckt mich sehr. Und ja, ich kann deinen Frust gut verstehen, mich nerven ja schon meine harmlosen Wellchen, die immer noch unterwegs sind... *knuddel*

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 19. August 2025 17:39 
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NFP-Gräfin

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Danke dir Dora *knutsch* .

Inzwischen geht es wieder. Ich hatte heute ein Gespräch mit einer Frau, deren Schwester das selbe Medikament viel schlechter vertragen hat mit starker Übelkeit, Schlaflosigkeit, Schmerzen usw, und das dann gar nicht mehr nehmen konnte. Das hat mein Problem nochmal relativiert , denn da bin ich schon weitaus besser dran. Es ist ja erträglich, wenn auch unangenehm. Ich habe auch den Eindruck, dass ich es nicht mehr so stark merke, bin vorhin eine Strecke in der Sonne gelaufen und hatte keine Wallungen und kein Schwitzen. Hab mir Melatonintabletten im dm geholt und hoffe, dass die mir beim Schlafen helfen. Das hat schon mal funktioniert und die waren mir nur ausgegangen. Vielleicht kann ich mich demnächst noch zu einem kleinen abendlichen Spaziergang oder kleiner Radfahrt durchringen. Wenn mein Mann mitkommt, schaffe ich das vielleicht eher. Ich kenne mich ja inzwischen(bzw. den Schweinehund ;-) )

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2025 11:29 
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Kurvenjunkie

Registriert: 13. Dezember 2006 18:41
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*winke* Wie geht es euch "Mit-Posties"?
Ich hab mich mittlerweile in diesem Abschnitt ganz gut eingerichtet und vor ein paar Tagen die Periodenpanties aus dem Bad auf Halde verlagert (da war so eine kleine Stimme am Werk: wer weiß, ob sie nicht vielleicht nochmals für leichtere Inkontinenz oder ähnliche fortgeschrittenere Altersproblemchen hilfreich sein könnten? *nichtallehaben* ).
Schlaf passt überwiegend, Gewicht ebenfalls, wobe ich da ja nicht genau sagen kann, ob es am Post-Dasein oder an der Nahrungsumstellung liegt. Nur die Hitzewellchen nerven immer noch, die könnten sich jetzt mal verabschieden. Und der Brainfog nach Mini-Infekten nervt auch, mittlerweile würde ich den auch eher den Wechseljahren zurechnen als Corona.

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2025 13:59 
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NFP-Gräfin

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Ich habe tatsächlich 16 Jahre nach Eierstockentfernung gelegentlich immer noch kleine Hitzewellen, also bei mir dauert es weiter an.
Über-Gewicht ist immer noch ein Problem, das wollte ich aber während meiner Krebsbehandlung erst mal nur halten, was auch geklappt hat. In neuen Jahr strebe ich dann noch mehrere Kilo weniger an.
Ich bin ja jetzt 60, also älter als die meisten anderen hier. Habe jetzt Schuhlöffel zum Schuhanziehen für mich entdeckt, was ja eher alte Leute benutzen, dachte ich immer. Okay, ich bin ein altes Leut *rofl* .
Schlafen ist weiter schwierig. Wenn ich mal schlafe, dann schlafe ich durch, nur das beizeiten Einschlafen ist etwa jeden 2. Tag ein Problem und dann bin ich auch am Folgetag übermüdet. Wobei die Müdigkeit auch eine Medikamentennebenwirkung meiner derzeitigen Medikamente sein kann. Lässt sich bei mir nicht genau sagen, was wovon genau jetzt kommt.
Sex haben wir immer noch, ein wenig seltener nun. Ich bin auch etwas empfindlicher im Scheidenbereich, was aber von der Antihormontherapie (wegen dem Hormonrezeptor positivem Brustkrebs) kommen kann und mit Gleitgel geht es dan ganz gut, nur nicht so lange. Aber wir haben eh nicht mehr stundenlangen Sex. Werde halt etwas schneller wund, aber mit Vaginalpflege geht es schon. Ich genieße es immer noch, auch ohne Libido, die ich ja schon länger nicht habe. Es ist uns halt als Paar bisher noch recht wichtig und da ist die Motivation beiderseits auch da.

Was ich schon länger habe ist, dass die frühere Fröstlichkeit weg ist und mir eher schnell warm ist. Im Winter ist das praktisch im Sommer weniger.

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2025 17:29 
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Kurvenjunkie

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Danke für deinen Bericht, Tuscany! Das "Mist, ich werde alt" habe ich in der letzten Zeit auch öfter gedacht.
Sex, gutes Stichwort - ja, da habe ich etwas vergessen: ich bin seit einiger Zeit (etwa ein dreiviertel Jahr) auch zunehmend empfindlich in der Vagina, so, dass GV zunächst auch mit kräftig Gleitmittel weh tut. Zum Glück geht das schnell vorbei und es wird gut - sonst würden wir uns wohl Alternativen suchen müssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2025 18:13 
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NFP-Königin

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*winke*

Ich finde Sex immer noch maximal schwierig.

Keine Ahnung wie Frau so gar nichts mehr fühlen/spüren kann. Das geht soweit das ich mich sogar selber nicht mehr zum Orgasmus bringen kann.
Phasenweise ist es mir mittlerweile einfach nur noch egal, aber dann macht es mich wieder wahnsinnig wütend.
Eigentlich möchte ich von dem Thema einfach gar nichts mehr wissen und in Ruhe gelassen werden.

Ich bin auch wahnsinnig trocken und empfindlich und auch Sexspielzeug kann ich nicht mehr schmerzfrei einsetzen.
Das ist doch alles riesengroßer Mist, oder?

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Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2025 21:17 
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Kurven-Rätslerin

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Wohnort: Maushausen
NFP seit: 02/13
Ich unterschreibe bei Schnecke. Irgendwie ist alles etwas mühsam und die Wehwehchen kommen schneller und bleiben länger.
Dank einigermaßen konsequentem (Kraft-)Sport und Disziplin beim Essen ("ein Teller muss reichen - nachnehmen is(s)t nicht" habe ich mein Gewicht jetzt wieder im Griff und die Hosen kneifen nicht mehr. *teufel*
Einschlafen kann ich immer noch innerhalb von 3 Minuten - manchmal lese ich die gleiche Seite an drei Abenden hintereinander, bis ich mich zwinge, mal 5 Minuten länger wach zu bleiben, weil es langweilig wird *lachen* . Dafür bin ich oft schon um 4:00 Uhr wach - dann um kurz vor 6:00 wieder einzuschlafen um kurz danach vom Wecker aus dem Bett geschmissen zu werden ist saublöd, und ich bin dann den ganzen Tag gerädert ... *augenverdreh*

Ansonsten genieße ich das gechilltere Leben - nicht aufregen und gut für mich sorgen, ist die Devise ;-)

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Ich glaube nicht, dass derselbe Gott, der uns Sinne, Vernunft und Verstand gab, uns ihren Gebrauch verbieten wollte. [Galileo Galilei]

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 7. Dezember 2025 13:03 
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NFP-Gräfin

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@Schnecke, das tut mir so leid! *trösten*

Bei mir ist es so, dass ich vorher kein Verlangen nach Sex habe, aber auf Reize reagiere, wenn ich mich drauf einlasse. Spielzeug nutze ich nicht und habe auch keinen Solosex. Es ist das zusammen Erleben mit meinem Mann was ich mag. In dem Sinne bin ich wohl inzwischen asexuell. *kopfkratz* . Wenn mein Mann nicht wäre hätte und bräuchte ich keinen Sex.

Ich hab mir jetzt wieder Melatonin beim dm besorgt und gestern hat es beim Einschlafen wohl geholfen. Hoffe, dass es auch weiter hilft. Ich nehme auch ein verordnetes Medikament( Dipiperon), was mir beim Runterkommen und Einschlafen helfen soll( ein Neuroleptikum, kein Schlafmittel) mein Körper ist ja abends müde, bin aber innerlich dann eher unruhig, wo mir auch keine Entspannungsübungen, Meditationen usw . helfen.
Ich habe jetzt mal wieder abends mit gregorianischen Gesängen anhören versucht, die fand ich ziemlich beruhigend. *daumenhoch*

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 7. Dezember 2025 15:13 
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Kurvenjunkie

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@schnecke und Maus: *knuddel* klingt definitiv mistig bei euch.
Maus, das mit dem zwei Stunden zu früh aufwachen und, wenn überhaupt, erst kurz vor dem Wecker wieder einschlafen habe ich auch immer wieder und es nervt, insbesondere, weil es bei mir fast immer auch mit längerer Einschlafzeit einher ging/geht (hin und wieder habe ich es noch).

Tuscany, darf ich fragen, ob du noch Orgsasmen hast oder dir das Erleben der Nähe mit deinem Mann genug ist? (Letzteres kenne ich manchmal von mir - da war dann oft, wie du beschrieben hast, keine explizite Sex-Lust am Anfang, sondern mehr Wunsch nach dem Näheerleben und Reagieren auf Reize, nicht als Abwertung gemeint, sondern als Variante, die für uns beide völlig in Ordnung ist).

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 7. Dezember 2025 15:22 
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NFP-Königin

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Ich reagiere überhaupt nicht mehr auf Reize bzw Berührungen, ganz im Gegenteil!
Es stresst mich enorm und ich werde dann uU ziemlich grantig, va weil es schmerzt und keine (Un)Mengen an Gleitmittel hilft. Vermutlich müsste ich mir das irgendwie in größeren Mengen einführen und selbst das mag/ darf ich mir gar nicht erst vorstellen. :-(
Im Grunde fühle ich mich schon "beraubt" und finde es kein bisschen akzeptabel, daß das bei uns Frauen so sein darf, während Männer gefühlt weiterleben wie immer. Ich finde es wirklich zum *kotz*

Einschlafen ist bei mir übrigens auch kein Problem, ich darf nur nicht zu spät ins Bett gehen.
Aber ich wache auch fast täglich um 4 Uhr auf und kann dann kaum mehr ein/weiterschlafen. Das liegt lt meiner Gyn an der Uhrzeit. Um 4 Uhr sind die weiblichen Hormone am niedrigsten.
Auch das finde ich keineswegs lustig so auf Dauer. *motz*

Gewicht ist bei mir zumindest kein Problem - immerhin!!
Frau darf sich ja auch einmal etwas Schönreden. 8-)
Und ich fühle mich tatsächlich so hübsch wie noch nie zuvor in meinem Leben, ungeachtet aller Fältchen und Silberhärchen - oder gerade deshalb?
Ich mag mein Aussehen und bin damit komplett im Reinen.

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Schnecke
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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 7. Dezember 2025 18:30 
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NFP-Gräfin

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@Dora, ja ich habe noch Orgasmen, aber die sind inzwischen immer sanfter geworden und neben der körperlichen Ebene finden die auch auf der psychischen Ebene statt. Ich fühle mich danach serh erfüllt und friedlich. Ab und zu recht es nicht zum Sex bei mir, dann verwöhne ich nur meinen Mann, was mir aber Freude macht, auch ohne eigenes Lustgefühl. Ich sehe ihn einfach gerne bei seiner Lust. Wir haben auch noch die lebendige Erinnerung an unser erstes sexuell unbeschwertes Jahr. Obwohl es doch schon lange her ist. Und wir wegen Fernbeziehung damals nicht sooo viel gemeinsame Zeit und Sex Gelegenheiten hatten. Aber es war sehr intensiv damals.

Ich bin ja mit meinem Mann 2007 zusammen gekommen und 2008 hatte ich dann den Brustkrebs und also reichlich ein Jahr nach dem zusammenkommen hatte ich schon die Chemo, wo es auch irgendwie anders war mit dem Sex. Nach 2 Monaten hatte ich dann keinen Zyklus mehr und die Libido war auch anders. Damals war ich aber noch heiß und frisch verliebt in meinen Mann und wir haben sexuell noch viel probiert und genossen. Während der Chemo mussten wir auch in der Zeit, als ich keinen Zyklus hatte, Kondome benutzen, was wir beide nicht wirklich mochten. 9 Monate nach Beginn der Chemo hatte ich dann wieder einen einzigen Zyklus und danach wurden mir die Eierstöcke raus genommen. Wo dann die Libido nochmal kleiner wurde. Später hatte ich noch ein Medikament (Pregabalin) , was die kleine Rest-Libido auch noch gestört hat, was ich erst nicht zuordnen konnte, aber etwas besser wurde nach Absetzen. Ein paar Jahre später war dann auch die Rest Libido weg bei mir. Es war also schon länger bei uns herausfordernd. Aber bisher haben wir immer Möglichkeiten gefunden, doch noch Sex zu haben, weil es uns eben so gut tut. Wichtig sind uns auch die Massagen mit den duftenden Ölen, teils auch mit Bürsten vorher, die stimmen mich gut darauf ein. Außerdem lieben wir Küsse :verliebt: Mein Mann hat ja auch Erektionsprobleme nach seinen Leistenbruch OPs und da haben wir inzwischen die blauen Tabletten von denen ihm eine halbe dann ausreicht.

@Schnecke, das klingt sehr herausfordernd bei euch und es tut mir sehr leid, dass es da bisher keine Lösung für euch gab und vielleicht auch nicht gibt. Es ist einfach nicht gerecht. *trösten*. Ich nehme an, ihr hattet auch gute Jahre zusammen. Vielleicht hilft dieser Gedanke zum Aussöhnen mit der Situation. *knuddel*

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 7. Dezember 2025 18:51 
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Kurvenjunkie

Registriert: 13. Dezember 2006 18:41
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Wohnort: BW
NFP seit: 2007-2009, 8/2014
Danke für deine Offenheit! Vieles von dem, was du erzählst, kann ich sehr gut nachvollziehen, auch, wenn ich im Normalfall keine Probleme mit der Libido habe. *mann* und ich massieren uns ja auch sehr oft. :verliebt:

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2025 09:10 
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alte Häsin

Registriert: 6. September 2007 12:45
Beiträge: 1274
Vielen Dank für eure Offenheit!
Ich habe ja die Wechseljahre auch schnell durchlebt, dank Eierstockentfernung. Hitzewallungen hatte ich in dieser kurzen Zeit, danach nicht mehr. Mit Einschlafen habe ich auch immer wieder mal Probleme. Ich höre sehr oft einen Podcast zum Einschlafen. Letztendlich ist es aber auch gekoppelt an mein Gedankenkarussel tagsüber. Das dreht sich nachts dann eben weiter.
Mein Verlangen auf Sex ist auch eher noch weniger geworden. Ich mag das so akzeptieren, hatte ich doch auch davor nicht das größte Verlangen. Ich meine auch, dass sich mein Körper umgeformt hat. Das gefällt mir weniger.
Ich möchte aber auch die schönen Seiten des Postmeno-Daseins erwähnen. Ich vermisse die monatlichen Regelblutungen so gar nicht. Auch die zyklischen Hormonschwankungen vermisse ich nicht. Ich fühle mich insgesamt gelassener und ausgeglichener. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich älter fühle. Ich finde es eher schade, dass ich als älter whrgenommen werde, also so nach dem Motto: ab 50 ist doch auch mal gut, lasst doch mal die jüngeren ran, usw. Sich ausprobieren, nochmal neu orientieren, sich irgendwo reinarbeiten, was neues lernen ... das wird einem viel weniger zugestanden (also privat darfst du eventuell, aber beruflich musst du ab 50 bittedanke alles mitbringen mindestens)

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11/11/08/08/08/07


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