PiaS hat geschrieben:
Auch ich muss mich beruflich neu orientieren, was derzeit grundsätzlich nicht einfach ist. Aber mit 50+ wird das einem noch viel weniger zugesprochen. Das ist in jüngeren Jahren ja eigentlich völlig normal, sich weiter zu entwickeln oder sogar nochmal umzuorintieren. Aber über 50 dann höchstens nochmal seitwärts, und dann muss es auch wirklich 110% passen.
Mich beschäftigt das Thema grade sehr und ich überlege, einen eigenen thread dazu aufzumachen. (Kann das Thema aber momentan noch nicht so gut in einen Titel fassen.) Man muss die "Karriere" (bei mir eher in Anführungszeichen) wirklich anders planen, man hat ja auch nicht ewig Zeit, sich irgendwo zu "bewähren" oder sich hochzuarbeiten über Jahre.
Ich habe jetzt wirklich die Befürchtung, in einer relativ unbefriedigenden Position über Jahre verharren zu müssen und überlege, wie ich da rauskommen könnte. Einen Versuch hatte ich gestartet, der ist aber - naja, schiefgegangen kann man eigentlich nicht direkt sagen, ich habe schon viel gelernt (auch über mich und meine Fähigkeiten/Stärken und Schwächen, und auch, dass es Teams gibt, auf die ich einfach auf Dauer keine Lust habe). Aber es war jetzt kein Karriereschritt.
Eigentlich ist 50+ doch für Männer ein klassisches Karrierealter, wo es teilweise noch mal richtig abgeht. Gibts das bei Frauen nicht?
Für mich bin ich zu dem Schluss gekommen, mich nicht zu weit von meiner ursprünglichen Qualifikation wegzubewegen, weil man als Quereinsteiger wieder ganz unten in der Nahrungskette steht und eben nicht die Zeit hat wie andere. Ich muss eher mein "Portfolio" anreichern mit Erfahrungen und Fortbildungen, glaube ich. Wirklich wissen tue ich es aber auch nicht...
Edit, wie könnte man denn so einen thread nennen, vielleicht "Berufliche Weiterentwicklung mit 50+"?