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 Betreff des Beitrags: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 24. Februar 2012 09:55 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 21. September 2011 08:54
Beiträge: 168
NFP seit: 1994
Hallo,

habe den Thread bewusst in diesem Board angesiedelt, weil ich hier Frauen 35+ ansprechen möchte.

Seit ich ca. 35 bin (verhüte seit ich Mitte 20 bin ohne Unterbrechung mit nfp) bemerke ich über die Jahre langsam zunehmende Beschwerden, die ich vorher überhaupt nicht kannte:

- PMS hat seinerzeit langsam begonnen und die Symptome (bei mir: Unterleibskrämpfe, Migräne, heftige Melchancholie, Wassereinlagerung) werden mit wachsendem Alter stärker und regelmäßiger
- Mittelschmerz wird immer schmerzhafter und hält länger an
- Generell sind die Symptome im Lauf der letzten zwei Jahrzehnte regelmäßiger geworden, betrafen sie früher nur jeden xten Zyklus, machen sie sich seit ca. 5 Jahren in jedem Zyklus bemerkbar.

Beobachtet Ihr bei Euch mit voranschreitendem Alter auch ein Auftreten und /oder Verstärken von Zyklusbeschwerden?
Und sind das - wenn man in jungen Jahren nicht damit zu kämpfen hatte - auch Vorboten der Wechseljahre?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 24. Februar 2012 10:13 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10358
NFP seit: März 2006
Von mir ein klares "nö, alles wie immer".
Aber ich zähle wahrscheinlich nicht, denn ich hatte noch nie Beschwerden. *Glückskindbin*

_________________
An manchen Tagen kommt man mit dem Kopfschütteln gar nicht nach.
Püppi ist 52 und glücklich kinderlos sterilisiert Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 24. Februar 2012 11:08 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 28. Dezember 2005 11:58
Beiträge: 13178
Wohnort: Wien
NFP seit: Dezember 2005
Ich bin jetzt 38 und verglichen mit der Zeit vor der Pille sind meine Beschwerden deutlich weniger geworden - als Teenager bin ich regelmäßig umgefallen, weil ich so Schmerzen bei der Regel hatte, jetzt halte ich den einen Tag Krämpfe recht gut aus.

_________________
Manu kurvt im 130. Zyklus, NFP zur Zyklusbeobachtung ............. Mit Epikur, Mephisto und Diabolo für immer ganz fest im Herzen, sowie Imhotep und Diego am Kratzbaum
Es ist schwer, gegen einen Feind zu kämpfen, der sich in deinem Kopf eingenistet hat. Sally Kempten


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 24. Februar 2012 11:17 
also ich kann sagen, dass einige Sachen sich deutlich verschlechtert haben. Ich führe das auf die WJ zurück. Seit einigen Jahren leide ich in der TL unter Dauerkopfschmerzen, die langsam migräneartig werden. Könnte an einer Östrogendominanz liegen, da ich auch seit ca. 7 Jahren eine GKS habe.
Ich kämpfe mit dem Gewicht, vorallem in der 2. ZK-Hälfte. Stimmungsschwankungen merke ich auch deutlich. Und der MS ist meistens auch deutlich zu spüren und ist mit den Jahren stärker geworden.
Zum Glück habe ich keine Regelschmerzen. Das hatte ich vor der Pille als Teenager sehr stark. Dann habe ich 22 Jahre Pille genommen und nach dem Absetzen gab es Gott sei Dank keine nenneswerten Schmerzen. Die Regelschmerzen bzw. das Ziehen vor der Mens ist die letzten Jahre sogar weniger geworden.

Ach ja, ich bin jetzt 46.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 24. Februar 2012 16:35 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 21. September 2011 08:54
Beiträge: 168
NFP seit: 1994
Regelschmerzen selbst habe ich auch nicht, hatte ich zum Glück auch noch nie, meine Menstruation war & ist zum Glück unkompliziert & relativ blutarm ;-)

Ansonsten geht es mir sehr ähnlich wie Dir, Gina, wobei sich die Beschwerden (bis auf den MS versteht sich) alle auf ca. eine Woche vor der Menstruation beschränken.

Bin übrigens 43.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 28. Februar 2012 16:41 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9199
NFP seit: April 2005
Als Teenie lag ich mit Mensbeschwerden regelmäßig flach, inzwischen (41) habe ich keine Schmerzen mehr. Die Mens wird in letzter Zeit etwas schwächer, da bin ich aber auf alles gefasst. Der Mittelschmerz war zu Beginn meiner NFP-Zeit recht deutlich und regelmäßig, hat sich inzwischen aber weitestgehend verabschiedet. Kopfschmerzen hatte ich früher eigentlich nie, habe ich jetzt gelegentlich. Aber ob das nun mit Zyklus und Wechseljahren zu tun hat *nixweiss*

_________________
In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 28. Februar 2012 22:45 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 434
Ich würde sagen es verändert sich was aber nicht unbedingt nur zum negativen. Ab 35 gings insofern los dass ich vermehrt BS hatte und dies aber mit Möpf ganz gut in die Reihe bekam- nahm dies 7 Jahre- die letzten 2 Jahre nicht mehr und komm gut ohne aus (wesentlich bessere Libido). Zwischendrin hatte ich mal so Phasen mit Scheidentrockenheit und so, hat sich aber alles wieder von alleine stabilisiert. PMS habe ich, merke es auch deutlicher, aber ich glaub das liegt daran dass ich bewußt darauf achte, ich mach NFP noch nicht so lange und vorher wusste ich mit TL und HL nix anzufangen.

Blutung wird schwächer- das werte ich als Vorteil.

Unregelmäßige Zyklen hatte ich mal ne Zeit, im Moment lieg ich aber wieder auf konstant 26 Tagen mit ES, Tief- und Hochlage- alles bilderbuchmäßig. Zufällig machte meine Gyn heute auch nen Ultraschall - das Ei war wohl grad am Springen, passte auch alles schön zu meiner Kurve.

Ich lass das alles ganz gelassen auf mich zukommen!

_________________
Wer in sich ruht, muss niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt den anderen die ihre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 11. April 2012 16:51 
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neu hier

Registriert: 17. Februar 2012 09:49
Beiträge: 15
NFP seit: 2010
Hallo,

ich bin ja auch Ü40, aber ganz sicher bin ich mir nicht, ob sich die Regel evtl. verstärkt hat. Ich meine ja, komischerweise sind die Schmerzen, die früher wirklich so entsetztlich waren, nicht mehr so stark. Also, ich blute mehr, wie ich meine, aber schmerzfreier *zustimm*

claireau

_________________
Bild claireaus Zyklusübersicht


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 12. April 2012 17:17 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 21. August 2010 13:19
Beiträge: 778
Bei mir sind die Schmerzen definitiv geringer als ganz früher. Das ist aber schon lange so. Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Die Stärke der Blutung ist ungefähr gleich geblieben, die Zykluslänge auch.
Seit fast 2 Jahren mache ich jetzt NFP und mir ist komischerweise aufgefallt, dass sich die Hochlagenlänge eher verlängert hat. Hatte ich anfangs auch mal Zyklen mit nur 13 Tagen Hochlage, sind es in den letzten Monaten fast immer 15 oder 16 Tage. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Temperatur in der Hochlagen nicht mehr so oft die 37°Grad Marke überschreitet. Vielleicht ein Zeichen der schlechteren Eizellenqualität?

_________________
Bild *4/2007 *9/2013
Schwangerschaftskurve * 2013


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 15. April 2012 17:00 
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neu hier

Registriert: 29. März 2011 22:54
Beiträge: 39
Ich stelle auch seit Anfang40 (bin jetzt 47) diese verstärkten Zyklusbeschwerden fest. Mittelschmerz ist z.T. so stark, dass ich gekrümmt laufe, weil der Bauch so wehtut. PMS sehr stark, allerdings durch Utrogest viel besser geworden. Blutung manchmal so stark, wie ich es von früher gar nicht kannte. Langsam bekomme ich auch in der 1. ZH. Symptome, z.B. Kopfschmerzen, Erschöpfung - früher war die 1. ZH immer die beste Zeit des Monats.

Ja, liebe .D., das sind leider tatsächlich die Vorboten der Wechseljahre, bzw. direkt schon die Wechseljahre! Die Eierstöcke lassen in ihrer Funktion nach und schaffen immer seltener ein Ei zum Eisprung zu bringen bzw. die Eisprünge sind von mangelhafter Qualität. Dadurch fehlt das Gelbkörperhormon in der 2. ZH, weshalb PMS, starke Regelblutung usw. kommen.
Anfangs hilft vielleicht noch Mönchspfeffer, aber ich habe es irgendwann nicht mehr ausgehalten und nehme, wie gesagt, seit paar Jahren in der 2. ZH Utrogest. Das ist ein naturidentisches Progesteron, also in der chemischen Struktur identisch mit dem Progesteron, das der Körper selbst herstellt, bzw. hergestellt hat. Nicht zu verwechseln mit künstlichen Gestagenen, die chemisch verändert sind und nicht genau dem körpereigenen Progesteron entsprechen.
Also Fazit: Bevor man jeden Monat sehr leidet, kann man dieses Progesteron ruhigen Gewissens nehmen! Mir hilft es jedenfalls sehr!

LG Freesie


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 16. April 2012 07:04 
Hallo Ihr Lieben!
Hab euch grad durch Zufall gefunden! *Freu* *applaus* Habe gestern einen Thread "eröffnet: "pp Zyklen ab 40". Ich weiß ja nicht, in wie weit ihr da Lust hättet euch mit mir auszutauschen, aber ich würd mich total freuen mehr zu erfahren! *zustimm*

Ich bin jetzt 44 und im 3. Zyklus pp. Ich hab irgendwie IMMER die Pille geschluckt, weil es am Anfang ja so leicht und bequem war. Außerdem sind Pickel und Begleiterscheinungen wie: Bauchkrämpfe, übelst-heftige Blutungen wie von selbst verschwunden. Habe mir auch kaum Gedanken um die ganzen Hormone gemacht die ich so eingeworfen habe. Bis dann mein 9. Langstreckenflug einen Schalter umgelegt hat. Von wegen Übergewicht und Pille = Risikofaktor hoch 2! Zum Glück hab ich das Rauchen schon vor 7 Jahren dran gegeben, aber trotzdem... Ich hatte auf einmal das Gefühl meinen Körper zu "foltern". Also hab ich von jetzt auf gleich die Pille abgesetzt und bin seitdem total HAPPY HAPPY!!! *applaus*

Am schlimmsten hab ich unter Migräneanfällen gelitten. Wie alle Frauen in unserer Familie. Da konnte man echt die Uhr nach stellen. In jeder Pillenpause ein Anfall. Manchmal öfter. Der letzte so heftig, daß ich ne Infusion beim Hausarzt bekam gegen die Scherzen! *kotz*

Nun wirds mit jedem Monat besser. Auch die Periode ist jetzt lang nicht mehr so stark. Was auch mit zunehmendem Alter und Beginn der Wechseljahre zu tun haben kann... Nehme ich mal an. Ist ja bestimmt nicht "nur" pp. Ich habe auch kaum noch Unterleibsschmerzen. Sonst bin ich echt immer total am Stock gegangen! Brustsymptome hab ich auch gar nicht mehr. Alles ist konstant schön weich und schmerzunempfindlich! Mann... Früher konnte ich meine Brust kaum anfassen, wenn ich vor der Mens war!

Die Zykluslänge variiert bei mir im Moment sehr stark. Aber ob das nun pp ist oder/und Wechseljahre, ist schwer zu sagen. Da werd ich noch ein paar Zyklen auswerten müssen! *zustimm* Aber das betrifft wahrscheinlich ALLE Symptome... Gerade deshalb bin ich auch so neigierig, wie es bei euch so ist...oder war...

Negativ hab ich also bis jetzt rein gar nix zu berichten. Ich hab nur festgestellt, dass ich vor Einsetzen der Mens unter vermehrtem Juckreiz leide. Ich jetzt nicht so stark, auf gar keinen Fall wie bei einem Pilz, aber manchmal ein bißchen unangenehm. Mit Einsetzen der Mens ist es dann aber auch ganz weg. Hatte ich unter der Pille nie, und auch vorher nicht. Zumal jetzt auch die Scheidenfeuchtigkeit viel besser ist! Früher war ich total trocken...Sollte man doch eigentlich meinen, dass es gerade bei einer eher tockenen Scheide vermehrt zu Juckreiz kommen kann, oder? *kopfkratz*

Ja, ja... So ist das mit dem weiblichen Körper! Ein kleines Mysterium! :mrgreen: Aber ohne NFP wüßte ich lange nicht so viel! *daumenhoch* Wirklich schade, dass ich es erst so spät entdeckt habe! Aber wir können ja fleißig "Missionarsarbeit" leisten, nicht wahr??? *lachen*

In diesem Sinne: Liebe Grüße an Alle und einen schönen Start in die Woche! *sonne* *winke*


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 21. April 2012 00:35 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 21:59
Beiträge: 210
NFP seit: 2011, mittlerweile nur noch zum Beobachten
Ich kann glücklicherweise auch sagen, dass ich eher weniger "Beschwerden" habe. Ich hatte aber auch früher nie Zyklusbeschwerden in diesem Sinne.
PMS hatte und habe ich immer mal wieder, aber halt eher die psychische Komponente (erhöhte Empfindlichkeit, Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit) - und ja, Brustspannen, das ist tatsächlich was, was ich früher nicht hatte! Ist aber nicht so schlimm.

Und was die psychischen Symptome angeht, haben und hatten die immer was mit gerade anstehenden Problemen/Veränderungen zu tun oder mit "alten Geschichten", die bearbeitet werden wollen.

Eigentlich bin ich also sehr zufrieden mit der Entwicklung bisher! :)

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 21. April 2012 08:05 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. März 2008 16:10
Beiträge: 369
NFP seit: März 2008
Ich bin 41 und habe als Teenie unter sehr starken Blutungen und Schmerzen gelitten, was erst Anfang 20 besser wurde. Von da an kann ich auch von Bilderbuchzyklen reden, was mir NFP in den letzten fünf Jahren bestätigt hat: Meine Mens bekomme ich meist auf den Punkt nach 28 Tagen und auch die ehM liegt fast immer gleich.

PMS ist in den letzten drei Jahren stärker geworden und die migräneartigen Kopfschmerzen einen Tag vor der Regel auch. Als ich letztes Jahr im September zu einer neuen Arbeitsstelle gewechselt habe, hat sich der Stress sehr auf meine Gesundheit ausgewirkt, vor allen Dingen im "weiblichen Bereich". Meine Blutungen sind so stark geworden, dass ich am ersten Tag nichts machen konnte - zum Glück war dies immer ein Freitag oder Samstag.

Meine FÄ hat zwar meine Hormone nicht untersucht, meinte aber, dass sich Stress und beginnende Wechseljahre in einem veränderten Hormonstatus bemerkbar machen und diese Beschwerden nach sich ziehen. Sie hat mir für drei Monate Mönchspfeffer gegeben und bei mir hat sich alles wieder etwas normalisiert - sicher auch durch mehr Routine im neuen (dennoch stressigen) Job.

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, etwas mehr Bewegung an der frischen Luft zu suchen, weil dies zum Beispiel das Cortisol (Stresshormon) abbaut. Cortisol kann Einfluss auf andere Hormone haben, deren Produktion sich mit zunehmenden Alter verändert und die eine Rolle bei Beschwerden spielen (in den Wechseljahren oder generell im Zyklus).

Ich hatte gehofft, dass sich alles so ruhig abspielt wie bei meiner Mutter, die sich nie über irgendetwas beklagt hat. Dass ich trotzdem manchmal so unter meinen Hormonen leide, macht mich fast ein bisschen traurig. (Ob das von den Hormonen kommt? *rofl* )

_________________
Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.
(Jean-Paul Sartre)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 23. April 2012 14:26 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 13. Juli 2010 13:09
Beiträge: 80
Wohnort: Bayern
Also ich bin inzwischen 44. Die Wechseljahre spüre ich schon seitdem ich 38 bin. Probleme hatte ich nie mit meiner Periode, also keinerlei unangenehme Symptomatik. Es waren von Anfang an eher längere Zyklen mit 31 Tagen, brauchte nur mini Tampons.

Die erste Veränderung waren kürzere Zyklen von 28 Tagen und dann auch langsam stärker werdende Blutungen mit normal bis super Tampons für zumindest 1 Tag.

Seit ca. 2 Jahren brauche ich regelmäßig Estriolcreme, um schmerzfrei GV haben zu können und auch damit die Blase nicht ständig zickt.

Da ich sehr schlank bin, fehlt bei mir auch das Estradiol, daher auch der Estriolmangel, weil es das letzte hergestellte Hormon in der Kette ist.

Das PMS hängt zusammen mit dem weniger gebildeten Progesteron, weil immer öfter kein Eisprung mehr stattfindet ... das kann sich auswirken mit Stimmungsschwankungen, Streßüberempfindlichkeit, Brustspannen, Regelkrämpfen, Migräne, Vergesslichkeit usw.

Ich lasse immer mal wieder einen Hormonspeicheltest durchführen, um zu schauen wie die Estradiol und Progesteronwerte liegen und substituiere die beiden in Form einer sanft dosierten Creme.

Übrigens fände ich es schön, wenn hier noch ein paar Über40 zusammen kommen. Nfp mache ich übrigens seit 9 Jahren.

VG
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 23. April 2012 15:40 
Christiane93 hat geschrieben:
Übrigens fände ich es schön, wenn hier noch ein paar Über40 zusammen kommen. VG Christiane


Hallo Christiane! *winke*
Ui wie schööööööö! Noch jemand in meinem Jahrgang!
Ich stimme dafür! Mehr Ü40 bitte! *lachen* Ich gehe jetzt stramm auf die 45 zu. Im September isses soweit. Seit November 2011 bin ich komplett hormonfrei und harre der Dinge die da kommen... Wechseljahremäßig meine ich! 8-) Durch die ganzen Hormone über Jahre hinweg weiß ich natürlich gar nicht, ob und was sich da schon was in meinem Körper getan hat! Die Hormone haben ja quasi alles still gelegt.
Ich hatte vor der Pille immer Monsterblutungen mit irren Schmerzen. Außerdem unreine Haut. Was war da einfacher und logischer, als die Pille zu nehmen? *kopfkratz* Alternativen hab ich NIE von meinem Arzt zu hören bekommen, hab mir aber auch keine Gedanken gemacht. Bis ich selber mal geforscht habe, und dann von jetzt auf gleich abgesetzt habe. Auch wenn ich die Pille nicht 20 Jahre am Stück eingenommen habe. "Männerpause" war immer gleich "Pillenpause". Und die waren auch schon mal sehr lang! :mrgreen:
Nach über 5 Monaten ohne Hormone kann ich bis jetzt sagen, dass alle befürchteten Begleiterscheinungen ausgeblieben sind! *applaus* Die Periode ist wesentlich schwächer geworden. Höchstens 4 Tage. Früher 8-10. Nur ein Tag ist sie stark. An 2 Tagen "normal", ansonsten tröpfelts nur... :oops: Keine Unterleibsschmerzen mehr, keine Migräne mehr. NICHTS! Mal der eine oder andere Pickel, aber den hab ich sonst auch schon mal gehabt! Also nicht der Rede wert.
Ich nutze seit 3 Zyklen eine Menstasse statt Tampons wie die letzten 20 Jahre! Mag sein, dass das auch einen Unterschied macht. Was die Scheidenflora und den Komfort angeht mit Sicherheit!!! Aber ich hab hier auch schon gelesen, dass viele Mädels/Frauen :mrgreen: eine "gefühlte" schwächere Periode haben, seit sie auf Tasse umgestiegen sind!

Also alles in allem ist es für mich zur Zeit noch schwierig zu sagen was pp ist und was mit den Wechseljahren zu tun haben könnte! Definitiv sagen kann ich, dass ich mich komplett ohne Hormone soooooooooo viel besser fühle! In allen Bereichen! Von der Libido mal ganz zu schweigen! *rotwerd* Auf jeden Fall fände ich es auch ganz toll, wenn sich hier "Gleichgesinnte" finden würden!!! *daumenhoch*

Liebe Grüße
Michaela


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