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 Betreff des Beitrags: Re: Wird männliche Verhütung boykottiert?
BeitragVerfasst: 6. April 2017 14:57 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 6. Januar 2017 11:21
Beiträge: 119
NFP seit: 02.01.2017
http://zeit.to/2oCyE7K

Aktueller Kommentar in der Zeit.
Ich finde es vorallem unheimlich das Präparate für den Mann an ähnlichen Nebenwirkungen scheitern, die Frauen unter der Pille ebenfalls haben, aber gerade FÄ beim Wunsch die Pille wegen Nebenwirkungen abzusetzen echt unverständlich reagieren. Meine hat mir nur erzählt dass bei Wiedereinstieg mein Tromboserisiko erhöht würde und ich es mir deshalb gut überlegen soll und sie glaube meine Nebenwirkungen würden nicht an der Pille liegen.... na danke da hatte wohl eher jemand Angst einen Patienten zu verlieren, der regelmäßig Rezepte abholt.

_________________
mit kleiner Berglöwin (08/19) kleinem Faultier (08/21) und Pantherpapa auf Berg und Talfahrt *sonne*
im Stillzyklus Bild und fröhlich quasselnd auf meiner Seite


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird männliche Verhütung boykottiert?
BeitragVerfasst: 6. April 2017 15:51 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 16. April 2014 11:03
Beiträge: 911
Wohnort: bei München
NFP seit: April 2014
Danke für den aktuellen Zeit-Artikel, helia & branca.

@HuffPost-Artikel und dem Argument des Vertrauens:
Ich frage mich aber, ob es nicht doch eigentlich auch einen Markt für männliche Verhütung, die über Kondom und Vasektomie hinausgeht, gibt. Also: gibt es nicht auch Männer, die gerne mehr Wahlfreiheit dabei hätten, wie sie selber verhüten können?
Oder hab ich in Online-Kommentarspalten querbeet zu oft maskulinistische Argumentationen gelesen? *kopfkratz*
Und falls doch: dieser Markt ist wohl zu klein?

@Historie der Pille:
Irgendwo las ich mal, dass es die Pille heute auch nicht mehr zur Zulassung schaffen würde. Nun aber, einmal zugelassen und nach Jahrzehnten, die ins Land gegangen sind, ist sie leider in jeder Hinsicht längst etabliert. In den Köpfen, in den Gyn-Praxen, und so sehr, dass die 3. + 4. Generationen der Pille fröhlich weiterverkauft werden können.
Alana hat geschrieben:
Als die Pille neu war, gab es alle möglichen Vermutungen was sie anrichten könnte. Die Tendenz von Ärzten für alles die Pille verantwortlich zu machen hat sich bis heute nahezu ins Gegenteil verkehrt, wie ja auch sehr viele Leidensgeschichten hier im Forum bestätigen.

Hier im Literatur-Unterforum wurden mal 2 interessante Artikel verlinkt: ein kritischer Spiegel-Artikel von '77 (klick zum Faden), zwar sehr klassisch formuliert, aber mMn streckenweise erstaunlich deutlich - ähnlich wie der o.g. aktuelle Zeit-Kommentar; und ein Broadly Vice-Artikel zum damaligen Versuch in Puerto Rico, wo Ethik mal so gar keine Rolle spielte (klick zum Faden). :-(

_________________
2 Töchter: Januar '22 & Juni '19 — Sommer☆ '18 — Abbruch ⋆ '16.
70+ Zyklen


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird männliche Verhütung boykottiert?
BeitragVerfasst: 6. April 2017 16:17 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. März 2014 19:12
Beiträge: 214
NFP seit: Januar 2014
SunnyFrani hat geschrieben:
Ich frage mich aber, ob es nicht doch eigentlich auch einen Markt für männliche Verhütung, die über Kondom und Vasektomie hinausgeht, gibt. Also: gibt es nicht auch Männer, die gerne mehr Wahlfreiheit dabei hätten, wie sie selber verhüten können?


Das frage ich mich auch oft. Ich habe auch schon einmal eine Fernsehbeitrag gesehen, in dem ein Mann erzählt hat, dass ihm die Frau 2 Kinder untergeschoben hat. (Ich glaube, sie hat gesagt, dass sie die Pille nimmt und ist dann zweimal schwanger geworden. Der Mann meinte, dass das Absicht war. Ob das stimmt sei mal dahingestellt.)
Jedenfalls meinte der auch, dass er die Pille für den Mann sofort nehmen würde, wenn es sie denn gäbe.

Wenn ich ein Mann wäre, würde ich mich den Frauen ziemlich ausgeliefert fühlen.
Ich meinte, wenn eine Frau sagt, sie nimmt die Pille und man sich aber sicher ist, dass sie die ab und zu vergisst, was soll man dann machen außer immer auf Kondome bestehen?

Ich war auch einmal in einer Beziehung mit einem Mann, der meinte, dass wir nicht verhüteten bräuchten (da angeblich unfruchtbar), und deshalb in dieser Hinsicht auch nicht kompromissbereit war. Damals war ich auch sehr froh, dass ich als Frau Möglichkeiten habe, meinem Sicherheitsbedürfnis entgegenzukommen, unabhängig von ihm.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wird männliche Verhütung boykottiert?
BeitragVerfasst: 22. Mai 2024 12:15 
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neu hier

Registriert: 16. Mai 2024 15:18
Beiträge: 11
NFP seit: Passiv (ich bin der Mann dazu) seit 2022
Aus Sicht eines Mannes, also mir:

Ich hatte es tatsächlich ein halbes Jahr lang versucht, jeden Tag, ungefähr um die gleiche Uhrzeit etwas zur (Zeugungs-)Verhütung einzunehmen: Papayasamen.
Funktioniert nicht, also die doppelte Menge am nächsten Tag. Nicht kritisch, wir hatten uns nicht drauf verlassen (Ok, da war ein gerissenes Kondom um den berechneten Eisprungtermin...)
Also, ich würde mir weiterhin nicht zutrauen täglich eine Pille zu schlucken. Also, rein praktisch.
Hormonell möchte ich schon gar nicht, die Nebenwirkungen sollen ja die gleichen sein...

Boykottiert würde ich nicht unterschreiben. Aber es ist zäh, das stimmt.
Ich habe ein bisschen Einblick an welchen hormonfreien (thermischen) Verhütungsmethoden aktuell geforscht wird, und auch was aktuell in der Zulassungsstudie ist, und was anschließend dann in die Studie geht (beides Frankreich). Auch dass ein deutsches Startup sich aktuell um die Forschungsförderung bemüht um eine Zulassungsstudie und eine Zulassung zu bekommen, das Produkt selbst wäre ja schon "fertig".
Interessant wird's wenn das Polymergel in den Samenleitern kommt. Wird aber auch erst seit den 70ern dran geforscht, die aktuellen Studien laufen.


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