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| Einfluss der Ernährung auf die Mensstärke??? https://www.nfp-forum.de/viewtopic.php?f=12&t=7171 |
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| Autor: | löwenzähnchen [ 24. Januar 2006 23:06 ] |
| Betreff des Beitrags: | Einfluss der Ernährung auf die Mensstärke??? |
hallo ihr! ich hätte eine frage an die runde, insbesondere diejenigen mit schwacher mens: wie siehts mit eurer ernährung aus? sind leute unter euch, die sich vegan, mit rohkost oder in irgendeiner form streng diätisch ernähren? mir ist da nämlich an mir selbst etwas aufgefallen und nach einigen recherchen in entsprechenden foren hat sich das zu einer allgemeinen hypothese zusammengefügt: beeinflusst evtl. die eiweißaufnahme die stärke der mens? ich ernähre mich seit einem guten jahr vegan (dh ohne fleisch, ei, milchprodukte) und etwa in der mitte letzten jahres wurde meine mens plötzlich sehr schwach und dauerte auch nicht mehr so lange wie früher. teilweise hatte ich schon zyklen, wo ich lediglich nur noch am 1. tag nen tampon benötigt habe und schon am 2., 3. tag war die mens (rotes blut) wieder vorbei. ich muss dazu sagen, dass ich mich recht gesund ernähre (fast nur bio-produkte) und auch wirklich keine mangelerscheinungen habe. war erst vor 4 wochen beim arzt und hatte ein blutbild machen lassen. alles super, sogar sehr gute eisen und HB-werte. ich nehme aber auch keine ersatzprodukte wie tofu zu mir (wenn dann nur 2 mal den monat oder so). meine eiweißaufnahme ist daher im vergleich zu früher (war da aber auch schon 10 jahre vegetarisch) natürlich viel geringer. nachdem ich über diesen zusammenhang schon gemutmaßt habe, hatte ich mich nun mal durch ein vegan- und rohkostforum gegoogelt und siehe da: das phänomen ist unter den frauen dort gut bekannt. jetzt würde mich sehr stark interessieren, wie ihr euch ernährt und ob ihr zu den wenig- oder vielblutern gehört. auf gehts...freue mich über antworten!
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| Autor: | Myriamme [ 24. Januar 2006 23:30 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ich bin Vegetarierin und blute auch nur sehr schwach |
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| Autor: | Meena [ 25. Januar 2006 00:48 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hmm, also ich ernähre mich auch vegan, meine Menstruations-Länge hat sich nicht verändert. Die Stärke (bilde ich mir zumindest ein )allerdings schon ein bisschen, ist nun ein wenig schwächer, würd ich sagen. Aber nicht extrem viel schwächer. Allerdings bin ich mir recht sicher, dass ich früher stärkere Schmerzen hatte.
Aber zur Eiweiß-Theorie, ich würde nicht sagen, dass ich sonderlich wenig Eiweiß zu mir nehme, von daher kann ich zu deiner Theorie leider gar nichts sagen Aber interessant ist sie ja, mal schauen, vielleicht kommen ja noch ein paar bestätigende Antworten
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| Autor: | löwenzähnchen [ 25. Januar 2006 03:50 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Meena hat geschrieben: Hmm, also ich ernähre mich auch vegan, meine Menstruations-Länge hat sich nicht verändert. Die Stärke (bilde ich mir zumindest ein
)allerdings schon ein bisschen, ist nun ein wenig schwächer, würd ich sagen. Aber nicht extrem viel schwächer. Allerdings bin ich mir recht sicher, dass ich früher stärkere Schmerzen hatte. Aber zur Eiweiß-Theorie, ich würde nicht sagen, dass ich sonderlich wenig Eiweiß zu mir nehme, von daher kann ich zu deiner Theorie leider gar nichts sagen Aber interessant ist sie ja, mal schauen, vielleicht kommen ja noch ein paar bestätigende Antworten ![]() interessanterweise hab ich mal mit einer veganerin zu dem thema gemailt, die unheimliche mengen von tofu und so nem kram aß. sie hatte ne ganz tierisch starke und auch lange mens. würd ja auch dafür sprechen. übrings: solang ich NFP betreibe hatte ich noch nie nen anovularen zyklus, aber meine hochlage hat sich leider auch verkürzt seit ner zeit (so auf 10 tage, vorher 12-14). das macht mir nebenbei auch leichte bedenken (bin hypochonder muß ich gleich dazusagen.. ).. hatte aber auch nen wahnsinnsstress zu verarbeiten das letzte halbe jahr .. mit zT auch heftigem schlafentzug.. naja. .. andere geschichte
tendenziell ist es aber ja so, dass man als veggie oder rohköstler (vegan) eher weniger eiweiss zu sich nimmt. ich meine, sonst hat ne schwache mens ja auch eher vorteile: meine schmerzen sind auch leicht weniger geworden, man verbraucht weniger tampons, sprich geld.. und es ist halt schneller vorbei und sauberer beim sex und so
würde gern auch erfahrungen hören von leuten, die glauben recht viel fleisch oder eier zu essen. |
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| Autor: | stardust [ 25. Januar 2006 09:52 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Löwenzähnchen also, ich ernähre mich alles andere als Vegan , esse Fleisch, Eier,.... sehr gerne, aber auch viel Gemüse und Obst.
Und was soll ich sagen - meine Mens ist supermegaschwach. Kann Deine Theorie also nicht bestätigen! |
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| Autor: | Lisha [ 25. Januar 2006 10:32 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo, bin Vegetarierin (allerdings die lacto-ovo-Variante) und habe pp recht starke Blutungen (1. u. 2. Tag stark, insgesamt 4-5 Tage). Ich esse allerdings viel Hülsenfrüchte und wie gesagt Milchprodukte & Eier, würde die Theorie also stützen... Edit: Bin allerdings schon seit ca 15 Jahren Vegetarierin, habe nur bis vor einem halben Jahr immer die Pille genommen (und hatte unter Pille meine Tage schwächer als jetzt). |
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| Autor: | Fenny [ 25. Januar 2006 11:59 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ich bin "Allesfresser", esse mehrmals die Woche Fleisch oder zumindest Wurst, Käse, Eier..... Meine Mens ist trotzdem sehr schwach. Die Schleimhaut baut sich wohl nicht richtig auf .... |
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| Autor: | SChaf [ 25. Januar 2006 15:46 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ich bin auch "Allesfresser" und ernähre mich nichtmal wirklich gesund (hilfe Obst und Gemüse) und meine Mens ist kürzer geworden und Krank bin ich auch sogut wie nie .
Leider noch eine Gegenstimme für deine Theorie. Gruß Schaf |
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| Autor: | löwenzähnchen [ 25. Januar 2006 19:35 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hmm.. ja.. jetzt bin ich erst mal ratlos..
ich hab übrigens jetzt vor zwei tagen meine mens bekommen und diesmal ist sie wieder etwas stärker.. so dass ich auch jetzt am tag 3 noch wieder gut nen tampon gebrauchen kann (wie sonst früher auch). wenn ichs wieder auf die ernährung schieben will, muss ich aufs die süssen weihnachts- und neujahrsschlemmerreien zurückführen ..
ich verstehs einfach nicht..
vllt ist sogar der faktor "alter" doch einflußreicher .. hab auch erst seit ich ca. 23/24 nen geregelten , einigermaßen konstanten zyklus.. |
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| Autor: | SChaf [ 25. Januar 2006 20:22 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ich habe seit dem ca. 10,5 Lebensjahr meine Mens. Sie war von Anfang an sehr regelmäßig (~35 Tage Zyklus). Habe von 17-22 die Pille genommen. Bin jetzt 23 und es macht den Anschein als würden sich das ganze wieder in ungefähr so einpendeln. (Da der erste pp ignoriert wird und der aktuelle pure Wiederlichkeit meines Körpers ist )
Gruß Schaf |
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| Autor: | Emily [ 26. Januar 2006 11:21 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ich esse schon immer alles und habe aber das Gefühl, die Mens ist in den letzten Jahren kürzer geworden. 1-2 Tage stark und dann noch 2 Tage schwach, das wars. Bin mir aber nicht sicher, ob sie früher wirklich länger war oder ob sie mir nur länger vorkam... als Teenager konnte ich mit Binden, Tampons etc. nicht so richtig umgehen und fand das alles furchtbar... mit der Zeit gewöhnt man sich dran und wenn doch mal was daneben geht, ist es auch nicht so schlimm. Also um zum Thema zurückzukommen: Kann die These mit dem Essen leider nicht bestätigen. |
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| Autor: | gigsi [ 26. Januar 2006 12:32 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo, also ich esse Fleisch und manchmal nicht grade wenig und hab auch eine furchtbar schwache Mens. Ich hatte da mal eine Theorie die in die Richtung ging, das vielleicht die Frauen die eher zu Eisenmangel neigen (ist bei mir def. so und oft ja auch bei Vegetarier/Veganer) vielleicht eine schwache Mens-Blutung haben, weil der Körper das dann alleine regelt und zusieht das er nicht zuviel Blut verliert !
Aber ich wette es gibt auch genug die diese These widerlegen können !
Das es direkt mit der Eiweiß-Aufnahme zusammenhängt kann ich mir nicht vorstellen.... lg Birgit |
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| Autor: | Tyskan [ 4. Juni 2007 21:51 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Bin heute im Internet über einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema gestolpert: http://www.waldorfhomeschoolers.com/menstruation.htm Allerdings kann ich mir die Reaktionen von vielen darauf schon lebhaft vorstellen. (Stoffwechselschlacken?!? HUMBUUUUG!). Was ich selbst darüber denken soll, weiß ich nicht... aber ganz unlogisch scheint es mir nicht.
Inhaltlich lässt sich's kurz so umreißen: Eine lange, blutige Menstruation ist von der Natur überhaupt nicht vorgesehen, und mit richtiger Ernährung (Rohkost und ganz wenig Gekochtes) lässt sie sich komplett ausschalten, ohne dabei die Fruchtbarkeit zu verlieren. Laut den Autoren sollte der Körper eigentlich alle verwendeten "Materialien" wieder resorbieren, so dass nur noch ein wenig Schleim und vielleicht ein kleines bisschen Blut ausgestoßen wird. Aus diversen Gründen (Laster unserer modernen Lebensweise) kann der Körper dies aber nicht mehr und "missbraucht" statt dessen die Menstruation als "Abfallentsorgung". So, das also zum Inhalt des Artikels (steht noch viel mehr drin, denn er ist sehr lang). Wiegesagt, ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll, aber da ich mich sowieso gesünder ernähren will, werde ich ab jetzt mal beobachten, was das für einen Einfluss auf meinen Zyklus haben könnte. PS: Ich hatte mich schon immer gefragt, wie z.B. Urwaldbewohnerinnen und sonstige größtenteils unbekleidete, in freier Natur lebende Damen mit ihrer Regel klarkommen können... falls die wirklich gar keine "echte" Blutung haben, würde das natürlich einiges erklären...... |
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| Autor: | SChaf [ 4. Juni 2007 22:08 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Tyskan hat geschrieben: PS: Ich hatte mich schon immer gefragt, wie z.B. Urwaldbewohnerinnen und sonstige größtenteils unbekleidete, in freier Natur lebende Damen mit ihrer Regel klarkommen können... falls die wirklich gar keine "echte" Blutung haben, würde das natürlich einiges erklären......
Laufen lassen? (Ich meine wer sogesehen kein "richtiges" Klopapier hat und kein fließend Wasser, warum sollte man sich dann durch Blut gestört fühlen
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| Autor: | Püppi [ 4. Juni 2007 22:49 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Tyskan hat geschrieben: Inhaltlich lässt sich's kurz so umreißen: Eine lange, blutige Menstruation ist von der Natur überhaupt nicht vorgesehen, und mit richtiger Ernährung (Rohkost und ganz wenig Gekochtes) lässt sie sich komplett ausschalten, ohne dabei die Fruchtbarkeit zu verlieren. Laut den Autoren sollte der Körper eigentlich alle verwendeten "Materialien" wieder resorbieren, so dass nur noch ein wenig Schleim und vielleicht ein kleines bisschen Blut ausgestoßen wird. Aus diversen Gründen (Laster unserer modernen Lebensweise) kann der Körper dies aber nicht mehr und "missbraucht" statt dessen die Menstruation als "Abfallentsorgung".
Hm, ich fürchte, da könnte etwas dran sein. (aus Zeitgründen habe ich den Artikel noch nicht gelesen, nur Deine Zusammenfassung, ich lese es aber morgen in Ruhe) Ich ernähre mich ziemlich mies, viel Fertigzeug, kaum Gemüse, Obst auch nur ein Stück am Tag.
Dazu rauche ich auch noch und esse viel Süßkram. Meine Mens ist immer schon irre stark gewesen. Wenn das mit den Schlacken wirklich so ist, kann ich mir schon vorstellen, dass mein Körper sich jeden Monat ordentlich abmühen muß, den ganzen Dreck wieder los zu werden ... |
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