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Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, Form
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Seite 1 von 1

Autor:  tacha [ 11. Januar 2017 18:54 ]
Betreff des Beitrags:  Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, Form

Wie machen sich die Unterschiede bemerkbar?

Ich habe für mich noch nicht die perfekte Tasse gefunden und bin noch am Rumprobieren (das soll aber hier nicht Thema sein).
Ich stelle mir derzeit generell die Frage, wie sich die unterschiedlichen Eigenschaften auswirken.

Natürlich kann man allgemeine Aussagen treffen wie

weiche Tasse: schwächerer BeBo
große Tasse: für stärkere Mens
kurze Tasse: für niedrigen MuMu-Stand

usw.

Mich würden aber eher die Feinheiten interessieren. ZB gibt es Cups mit glatter Oberfläche (Femmy, Yuuki etc) und welche mit samtiger oder rauer Oberfläche (Lily, FeeCup etc). Konntet ihr hier Unterschiede feststellen?

Wie macht sich die Härte bemerkbar in Punkto: bleibt an Ort und Stelle? Wenn eine Tasse nach unten rutscht sagt man, dass der BeBo zu schwach ist, sie zu halten. Wie sind eure Beobachtungen?

Wenn die Tasse zu klein ist, wandert sie dann oder ist undicht?

Bei mir bleibt zB die viel weichere MeLuna Sport XL meist an Ort und Stelle, während die härtere Yuuki Classic 2 (fast identisch im umfang) nach oben rutscht. Liegt das an der Härte oder an der Oberfläche oder dem Material?

Die meisten Tassen haben eine Kegelform, andere sind Glockenförmig und wenige habe einen Kugelform - wie macht sich da der Unterschied bemerkbar?

Ich bin gespannt über eure Erfahrungen und Beobachtungen!

Autor:  _SummerBreeze_ [ 12. Januar 2017 00:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, For

Hallo Tacha,

hast du dich mal wegen einer Tasse beraten lassen? Das habe ich selbst nicht gemacht, da ich zu der Zeit gar nicht wusste, dass es so etwas gibt, aber auf diese Weise hätte ich mir vielleicht auch ein paar Fehlkäufe erspart.

Wenn eine Tasse nach unten rutscht, kann das für mich zwei unterschiedliche Ursachen haben:
a) der Beckenboden ist zu schwach, um die Tasse zu halten oder
b) die Tasse passt nicht richtig (zu groß/klein/lang) oder ist zu weich (--> eher starke Beckenbodenmuskulatur).

Letztere Ursache halte ich persönlich für die häufigere Fehlerquelle. Ich stelle mir zumindest vor, dass der Beckenboden wirklich sehr schwach sein muss, damit der Unterdruck nichts mehr nützt *kopfkratz*

Eine zu kleine Tasse wandert für mich zwangsläufig, da der Unterdruck dann nicht wirklich etwas ausrichten kann. Wenn eine Tasse nicht mehr richtig vor dem MuMu sitzt, neigt sie zum Auslaufen.

Die Tassen, mit denen ich bisher Probleme hatte, waren ausschließlich MeLunas (in allen drei Härtegraden). Ich hatte den Eindruck, dass sie mir wegen ihres Materials (TPE statt Silikon) zu weich sind und sich in Folge dessen nicht richtig entfaltet haben, obwohl sie sich zumindest nach dem Einsetzen recht rund angefühlt haben. Sie waren in 9 von 10 Fällen bei mir leider undicht, da ich sie möglicherweise beim Tragen zusammengedrückt habe. Im Nachhinein habe ich noch gemerkt, dass sich gar kein richtiger Unterdruck gebildet hat.

Autor:  tacha [ 12. Januar 2017 11:24 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, For

Ja hab ich, die Yuuki Classic 2 wurde mir empfohlen, aber die wandert leider nach oben, am MuMu vorbei.
Ich habe folgende Theorien:
- zu hart und / oder
- zu glatt
Zu klein kann nicht sein, die ist ungefähr so groß wie MeLuna XL, und selbst MeLuna L wandert nicht.

Das Problem mit den MeLunas hatte ich anfangs auch; mittlerweile ist es nicht mehr so doll (habe wahrscheinlich Übung bekommen). Stimmt schon, wenn sie warm sind, sind sie sehr weich, dann habe ich auch Probleme mit denen. Interessanterweise aber hauptsächlich an den starken Tagen, keine Ahnung, warum. An den schwächeren Tagen bleiben sie eher in Form, und dann wandert auch die Yuuki weniger. Sehr seltsam.

Autor:  _SummerBreeze_ [ 12. Januar 2017 11:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, For

Hm, das ist ja ärgerlich.

Dass eine Tasse zu glatt ist, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Wenn sie richtig passt/sitzt und sich ein Unterdruck bildet, sollte sie meines Erachtens auch bei einem glatten Material nicht rutschen.

Dass sie vor allem an den starken Tagen wandert, könnte ich mir mit einem veränderten MuMu-Stand oder aber mit dem Gewicht in der Tasse (also mehr Blut) erklären.

Ploppt die Yuuki denn richtig bei dir auf, d.h. bildet sich auch ein richtiger Unterdruck?

Autor:  tacha [ 12. Januar 2017 11:52 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, For

Die wandert ja nach oben, nicht nach unten. Und zwar am MuMu vorbei, und dann läuft alles daneben.
Zum Entfalten bekomme ich die Yuuki wesentlich leichter als die MeLuna (mit der ist das immer etwas fummelig, weil die so weich ist), aber von Ploppen kann keine Rede sein. Wenn ich sie an Ort und Stelle schiebe, dann geht sie nur ein bisschen auf, bleibt aber eingedellt. Ich muss alle meine Tassen sehr weit unten entfalten, bis sie Luft ziehen und schiebe sie dann vorsichtig am Schambein vorbei nach oben.
Mittlerweile habe ich den verdacht, dass ich da untenrum irgendwie komisch bin :oops:
Habe auch so viele Hautfalten und Gewebe, dass ich Probleme habe, noch mit nem Finger dran zu kommen, ohne mich mit dem Fingernagel aufzuspießen.

Autor:  _SummerBreeze_ [ 12. Januar 2017 12:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, For

In welche Richtung sie wandert, ist in meinen Augen erst einmal unerheblich - es klingt für mich so, als würde sich kein (richtiger) Unterdruck bilden und deshalb wandert sie. Dass sie nach oben wandert, spricht meines Erachtens schon mal gegen eine schwache Beckenbodenmuskulatur.

Ich finde es aber generell sehr schwierig, die Fehlerquelle zu finden. Vielleicht hat hier noch jemand einen Tipp. Anatomische Besonderheiten finde ich grundsätzlich nicht so unwahrscheinlich, aber es müsste sich eigentlich trotzdem eine passende Tasse finden lassen - so viel anders kann es bei dir ja eigentlich nicht sein ;-)

Autor:  tacha [ 12. Januar 2017 14:20 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, For

Ich habe den Tassen jetzt den Kampf angesagt, bis ich was passendes finde. Kann ja wohl nicht wahr sein, dass es nix passendes gibt, bei den gefühlten 10000 Modellen, die es mittlerweile gibt *augenverdreh*

Als erstes wird ne Yuuki Soft getestet (günstig gebraucht bekommen) um zu gucken, ob der Fehler an der Härte oder dem glatten Material an sich liegt.

Würde mich aber trotzdem interessieren, wie andere die Unterschiede der verschiedenen Modelle wahrnehmen. Oder sind wir hier die einzigen, die erst mehrere Tassen kaufen mussten, bis eine gepasst hat?

(Wobei ich glaube, selbst wenn meine erste Tasse gleich gepasst hätte, würde ich noch weitere probieren, weil ich einfach neugierig-perfektionistisch-kaufsüchtig bin *pfeif* )

Autor:  Bess [ 12. Januar 2017 14:24 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, For

Meine erste Tasse war eine MeLuna. Die MeLunas sind nicht aus Silikon, sondern aus TPE (thermoplastisches Elastomer), die Oberfläche ist rauer als die der Lunette. Daher hatte ich den Eindruck, dass sie sich schneller verfärbt und Gerüche annimmt; zudem haben sich beide meiner MeLunas schnell oval verformt. Daher bin ich kein Fan von TPE geworden. Meine Lunette 2 aus Silikon ploppt besser, hat sich nicht verfärbt und auch nicht verformt.

Der Tragekomfort war allerdings ähnlich, die Tassen rutschen bei mir generell eher weiter in den Körper hinein als heraus (zumindest war das vor der Geburt meiner Tochter so, seitdem hatte ich noch keine Mens). Dicht waren alle Tassen, nur waren mir die MeLuna S und M zu klein und sind sehr schnell übergelaufen. Tut die Lunette an den starken Tagen auch, aber nicht ganz so schnell.

Autor:  Püppi [ 12. Januar 2017 14:27 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, For

tacha hat geschrieben:
Oder sind wir hier die einzigen, die erst mehrere Tassen kaufen mussten, bis eine gepasst hat?

In meinem Fall schon. Als erstes vor ca. 10 Jahren den Diva gekauft und offenbar echt Glück gehabt, dass der passt, wackelt und Luft hat. ;-)

Autor:  tacha [ 12. Januar 2017 17:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, For

Ja, meine MeLunas sind auch oval geworden. Das mit dem Verfärben und den Gerüchen kann ich jetzt so nicht bestätigen. Aber ich habe auch keine unbenutzte mehr, um das vergleichen zu können. Dass das TPE nicht ideal ist vernute ich auch. Es gibt ja jetzt auch die Silja; gleiche Gussformen, aber aus Silikon. Soll allerdings ungefähr so weich sein wie die Classic; ist also eher raus für mich.
Am liebsten würde ich echt mal alles durchprobieren, um DIE perfekte Tasse für mich zu finden (hab zB noch keine Glockenförmige probiert, würde mich echt interessieren), aber so viel Kohle hab ich grad nicht übrig :lol:

Autor:  Friday [ 26. Januar 2017 17:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Menstasse - Auswirkungen von Härte, Größe, Material, For

Also nach der Geburt meines 2.Kindes passte die Lunette plötzlich nicht mehr, sie saß nämlich immer schief und lief aus. Nach ein paar Monaten verging das wieder.
Es lag also schon am Beckenboden - eine andere Erklärung hab ich nicht.

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