Im NFP heute gibt es da ausführliche Zahlen (5. Aufl. von 2013: S. 66 ff.).
Zum Beispiel betreffend die Zykluslänge: pp-Zyklen sind gegenüber nicht-pp-Zyklen bis zum 9. Zyklus signifikant länger, die Tendenz besteht noch bis zum 14. Zyklus. Oder Lutealinsuffizienz: auch noch nach einem Jahr fast doppelt so häufig.
Es gibt dann noch Infos zur Follikelphase, anovulatorische Zy., Amenorrhoe und auch zum ZS.
Man muss da aber auch die Art der Pille unterscheiden. Die im Buch vorgestellten Daten gelten nur für, Zitat: "Pillengenerationen mit reduzierter Östrogendosis und den neuen Gestagenen", nicht aber für reine Gestagenmethoden (da dort zuwenig Zahlen).
Andersrum betrachtet: ausgehend von der statistischen Unterfütterung denke man nun an die Praxis, also an die darauf aufbauende Sensiplan-Methodik und die Minus 8-Regel. Für die braucht es ja, traraaa - (längstens) 12 Auswertungen, d.h. 12 + x Zyklen (wobei x = anovulatorische oder aus anderen Gründen nicht auswertbare Zyklen). Bis die also (spätestens) zum Einsatz kommt, wäre also jenes erste Jahr, dass das Einpendeln dauern kann, abgewettert. Und dass frau dann hinreichend nicht mehr "post-pill" ist und die sich daraus ergebende Sicherheit tatsächlich mehr als gut ist, beweist der tolle Methoden-PI.
