(Oje, das wird ein langer Text...) Liebes Forum,
euch & eurer Kompetenz würde ich gerne meinen
Zyklus No. 15 zur Diskussion stellen.
Die Temp an sich (und auch im Kontext mit den Östrogenzeichen) stellt mich vor dem Problem: wie sinnvoll auswerten, oder überhaupt (nicht) auswerten?
Ich bin ja eine Eierschleuder (2x ehM an Zt 11), aber diesmal hatte ich das Gefühl, ein Eierstock will noch früher den Vogel abschießen.
Im Vorfeld ein paar Infos:
Die durchschnittlichen
Niveaus sind: TL: ,41° / HiLi: ,50° / HL: ,71°
Die
Messzeiten sehen auf den 1. Blick schlimm aus, ihnen ist aber gemein, dass ich meist nach 2-3 REM-Phasen messe, weil ich da von selber aufwache und meist auch schon relativ erholt bin (bin drauf konditioniert, dann weiterschlafen). Wie man nur 3-4 Zyklen davor sieht, gehen sich so auch ruhige Verläufe aus.
Bin zudem
Stf-robust, wirksam sind v.a. Kombinationen. Umgebungswechsel allein, nur 1-2 Glas Wein, schlechter Schlaf allein: macht jeweils nichts. Aber wenn einiges zusammenkommt...
- bis Zt 8: Libido macht keine Pause nach der Mens, der Mumu macht sich schon auf die Socken. Mir schwant's... An Zt 7 Ankunft in Frankfurt/Main für ein WoE, leichter MS links.
- Zt 8: erster Messwert in FfM. Am Vorabend einiges an Äbbelwoi & vor allem aber: sauschlecht geschlafen im Hotelbett.
MuMu seeeehr weich und offen. Im Laufe des Tages schlabbert mehrfach megaschöner
S+ am SE herum: richtig dicke, lange, dehnbare, glasklare Stränge (hatte ich so auffällig schon mehrere Zyklen nicht mehr). Deutlicher
MS links (Premiere für mich: war bisher noch nie, aber von der gängigen Forumsbeschreibung her [Pieksen, Stechen] würde es passen. Darm palpiert: war unauffällig, kann es also nicht sein).
- Zt 9: etwas besser geschlafen, kaum Alk. Temp bleibt aber oben?

Immer noch toller dehnbarer
S+.
MS etwas schwächer.
- Zt 10: wieder im gewohnten Bett, kein Alk, prompt fällt die Temp weit unter den TL-Durchschnitt. Kein dehnbarer S+ mehr, wieder "nur" mein üblicher flüssiger TL-S+. MS klingt ab.
- Zt 12:
SH, aber "nur" wg. nassem Empfinden. Gesehene Quali bereits schlechter.
- Zt 13: erster Messwert in Italien, gutes Bett, nichts besonderes. Schleimumschwung fängt an, Mumu auf dem Rückzug.
- Zt 14: am Vorabend Rotwein usw., aber nicht allzuviel. Nicht gut geschlafen.
- Zt 15: am Vorabend wieder Rotwein, aber weniger. Schlaf wieder ok. Temp bleibt auch wieder oben? Selbe Situation wie Zt 8+9 in FfM!
- Zt 16 + 17: fast kein Vino mehr, Schlaf ok.
- Zt 18 + 19: wieder daheim, kein Alk, Schlaf ok. Scheint tatsächlich eine HL zu sein.

hätte Zt 8
und 9, sowie Zt 14
und 15 geklammert.
Bei beiden, da der Umgebungswechsel bzw. die Gewöhnung daran vielleicht doch eine größere Rolle spielt, als gedacht und sich auch noch in der 2. Nacht auswirkt.
Speziell bei Ersterem (FfM), weil das schlechte Bett wahrscheinlich auch in der 2. Nacht immer noch relativ ungewohnt war, und vor allem, da der Temp-Wert danach so stark abfällt. Zt 8 hatte ich anfangs sogar schon geklammert, aber da dann der Folgetag auch oben war, wieder entklammert und beschlossen, erstmal abzuwarten.
Bei Zweiterem (Italien) würde ich ebenso verfahren, da es die gleiche Situation war.

Jedenfalls ergäbe das eine
HiLi bei ,50°, eine
ehM an Zt 11 und mit AR 1 eine beendete Auswertung am Abend des
Zt 16.
Die Temp ist halt damit gewissermaßen "entkoppelt" und später als die Östrogenzeichen, die an Zt 8 + 9 am auffälligsten waren - auch wenn formal der SH drei Tage später liegt und ebenso der Mumu auch 3 Tage später noch offen, weich und oben war (aber eben nicht mehr ganz so butterweich). Das war, was ich ganz oben mit Kontext meinte. Aber gut, S+ ist S+ und das ist ja die Methodensicherheit.
Ich überlege aber vor allem, weil die Östrogenzeichen und der MS eben an Zt 8 derart auffällig waren,
ab sofort am ZA gar nicht mehr freizugeben.
(ich hätte ja nix gg. Sex in der Mens...). 