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 Betreff des Beitrags: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 22. Mai 2013 16:33 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 26. Januar 2005 15:56
Beiträge: 236
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NFP seit: 2005
Hallo Mädels!

Ich versuch mal eine sehr komplizierte Sache einfach darzustellen. (ein paar Mädels, die mich hier im Forum kennen, werden beim Lesen die Augen verdrehen ;-))
*mann* und ich versuchen uns schon seit Ende 2011 vergeblich an Nachwuchs Nr. 2. Vor der 1. SS 2009 waren meine Zyklen regelmäßig mit langer HL, nach der Geburt unserer Maus hat sich mein Zyklus nie wieder "erhohlt" und die HL war immer zu kurz. Jetzt habe ich mir vorgenommen auf Ursachenvorschung zu gehen und mein FA hat bei mir eine Gelbkörperschwäche diagnostiziert und mir Duphaston verschrieben. Zuerst war die Diagnose nur aufgrund meiner Erzählung der zu kurzen HL, auf meinen Wunsch hin hat er dann noch einen Hormonstatus veranlasst, was das ganze bestätigt hat. Irgendwie bin ich aber 1. nicht begeistert künstliche Hormone einzuwerfen und weil ich über Duphaston auch einiges Negatives gelesen habe, vorallem im Bezug auf die Einnahme in einer möglichen SS, 2. die Wirkung umstritten ist und 3. das zugrunde liegende Problem ja eigentlich eine Eireifungsstörung ist. Für die, die sich damit auskennen: Ich warte noch auf meinen AHM Wert, aber der FSH Wert am 4. ZT war definitiv viel zu hoch, was auch für die Eireifungsstörung spricht. (und schon ein wenig richtung Wechseljahre geht) Jetzt bin ich ein wenig ratlos, was ich tun kann. Zyklustee für TL und HL trinke ich bereits seit einigen Zyklen und an homöopathischen Mitteln hab ich mir Ovaria comp., Bryophyllum comp. und Agnus Castus hab ich mir zusammengesucht, aber noch nichts genommen. Hab auch schon an KiWu-Arzt gedacht, muss mich aber erst mit dem Gedanken anfreunden und mir einen raussuchen. *kopfkratz*

Würde mich über alle Tipps, Ratschläge und Erfahrungsberichte freuen! :D

Liebe Grüße, Felidae

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mit großer Maus *02/10 an der Hand, ★ 01/14 (10.SSW) im Herzen und kleiner Maus *05/15 auf dem Arm.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 22. Mai 2013 20:09 
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Moderatorin a. D.

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Ich sehe keine kurzen Hochlagen *kopfkratz*.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 22. Mai 2013 20:43 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
Beiträge: 26849
Wohnort: mind palace
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Mal ab von der eigentlichen Frage: Warum beobachtest du denn deinen Schleim nicht (durchgehend)? Der ist doch bei Kinderwunsch fast noch wichtiger als die Temperatur. *kopfkratz*

_________________
Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
Happy endings don’t exist, but here’s a pearl you may have missed: Every day can be a happy beginning.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 22. Mai 2013 23:14 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 26. Januar 2005 15:56
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@hollygolighly: du findest meine HL nicht kurz? sie sind hauptsächlich um die 10 tage, tw kürzer, selten länger. ich dachte, das minimum zum SS werden ist 12? *kopfkratz* vielleicht bin ich auch nur verwöhnt von früher, da war selten was unter 14 tagen...

@höstkvinna: da ist leider kaum was zu beobachten, grad bei S+ ist dann eindeutig was im slip zu finden. :-( inwiefern findest du es wichtiger als temp messen? um den ES besser "vorhersagen" zu können?

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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 09:16 
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NFP-Kaiserin

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Von einer GKS spricht man bei der HL-Länge nur, wenn sie oft _unter_ 10 Tagen liegt, also max. neun Tage lang ist. Um schwanger werden zu können, braucht es keine 12 Tage.

Felidae hat geschrieben:
inwiefern findest du es wichtiger als temp messen? um den ES besser "vorhersagen" zu können?

*zustimm* Die Temp zeigt zumeist nur den vergangenen ES an, der ZS den bevorstehenden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 11:33 
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Kurven-Rätslerin

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ich muss auch noch ehrlich sagen, dass ich meistens verpeile, die schleimbeobachtung aufzuschreiben, versuch aber schon den S+ mit herzerln zu treffen ;-)

@regenbogen: wenn ich die eHM mitrechne, komme ich meistens auf 10 tage. aber irgendwo muss ja der hund begraben sein, wenn die zyklen seit der SS kürzer wurden und es mit dem SS werden nicht klappt. *kopfkratz* (obwohl, angeblich soll man mit meinem aktuellen FSH wert gar nicht mehr schwanger werden können, wundert mich nur, dass ich dann anscheinend noch ES habe.)

EDIT: um nochmal auf meine eigentliche frage zurückzukommen: ist zyklusunterstützung durch homöopathie bzw dupasthon überhaupt sinnvoll?

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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 11:40 
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NFP-Kaiserin

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Felidae hat geschrieben:
@regenbogen: wenn ich die eHM mitrechne, komme ich meistens auf 10 tage.

Die ehM gehört ja auch dazu.

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 Betreff des Beitrags: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 11:49 
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hat sich gut eingelebt

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Hast dus schon mal mit Zyklustees versucht? Ich hatte vor Bastelbeginn auch häufiger nur 10 oder weniger Tage ohne Schmierblutung. Mit Frauenmantel- und Himbeerblütentee ging das dann rasant besser, früherer ES und längere HL - ich denke einen Versuch wärs wert?

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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 11:50 
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NFP-Kaiserin

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honeybunny, im ersten Post schreibt sie, dass sie Zyklustee trinkt. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 11:53 
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hat sich gut eingelebt

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Ups, wer lesen kann ist klar im Vorteil *oops*

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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 12:06 
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Kurven-Rätslerin

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Felidae hat geschrieben:
Würde mich über alle Tipps, Ratschläge und Erfahrungsberichte freuen! :D

Bei mir war es ähnlich. Nach der Geburt meines Sohnes hatte ich recht kurze Zyklen (so um die 25 Tage), was ich aber nicht schlimm fand, bis ich wieder mit NFP anfing. Da fiel ich fast in Ohnmacht, denn ich hatte eine sehr lange Tieflage und eine sehr kurze Hochlage (zum Beispiel dieser Zyklus). Dazu kam auch noch ein ziemlich geringer Temperaturunterschied, was wohl auch für eine Eireifungsstörung spricht.

Bei mir wurde dann eine Insulinresistenz sowie ein sehr starker Vitamin-D-Mangel festgestellt. Ich habe dann Metformin sowie hochdosiertes Vitamin D eingenommen. Ich wurde dann schwanger, hatte aber leider eine Missed Abortion. In der Zwischenzeit hatte ich mir eine Kiwu-Klinik gesucht und dort ging es dann mit Clomifen und später dann mit Hormonspritzen zur Behebung der Eizellreifungsstörung weiter. Das war alles psychisch ganz schön belastend, aber letztendlich hat es dann doch noch mit einer Schwangerschaft geklappt.

Insulinresistenz und Vitamin-D-Mangel wären auf jeden Fall zwei Punkte, wo du vielleicht nochmal nachforschen lassen könntest.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 13:16 
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Kurven-Rätslerin

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@honeybunny: ich habe diese teemischungen mit 5 (TL) und 3 (HL) kräutern, deren rezepte auch hier im forum rumschwirren. wie viel tee hast du pro tag getrunken? ich trinke nur 1 tasse/tag, vielleicht sollte ich die menge erhöhen. *kopfkratz* letztes jahr ging einmal meine temp in der HL erst am 3. tag des nächsten zyklus wieder runter, nachdem ich ein paar tage morgens und abends denn tee getrunken hatte. länger wurde meine HL dadurch leider nicht.

Mellyka: vitamin D mangel hab ich beim FA schon mal angesprochen, der meinte, da gäbe es keinen zusammenhang zur fruchtbarkeit. *zunge* werd ich vielleicht mal beim HA machen, aber ich komm mir schon blöd vor, wenn ich ständig von mir aus irgendwelche werte getestet haben möchte. :roll: wie wurde bei dir die insulinresistenz festgestellt? und natürlich herzlichen glückwunsch zur schwangerschaft! :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 13:34 
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Kurven-Rätslerin

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Felidae hat geschrieben:
Mellyka: vitamin D mangel hab ich beim FA schon mal angesprochen, der meinte, da gäbe es keinen zusammenhang zur fruchtbarkeit. *zunge* werd ich vielleicht mal beim HA machen, aber ich komm mir schon blöd vor, wenn ich ständig von mir aus irgendwelche werte getestet haben möchte. :roll: wie wurde bei dir die insulinresistenz festgestellt? und natürlich herzlichen glückwunsch zur schwangerschaft! :D

Ich kann verstehen, dass das nervt. Ich habe auch das Gefühl, dass man allen Ärzten immer nur hinterherrennen muss! *freunde*

Die Insulinresistenz wurde festgestellt, indem bei mir ein oraler Glukosetoleranztest durchgeführt wurde. Normalerweise wird da nur der Blutzucker gemessen, aber beim Test auf Insulinresistenz wird auch gleich das Insulin im Blut bestimmt (OGTT: Trinken einer Zuckerlösung und Blutabnahme sofort sowie nach 1 und 2 Stunden).

Wenn es dir zu doof ist, deinem Frauenarzt hinterherzurennen, dann könntest du vielleicht auch gleich in die Kiwu-Klinik gehen? Bei mir wurde da alles mögliche getestet - und das ohne große Diskussionen. Allerdings weiß ich nicht, wie das in Österreich aussieht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 17:01 
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Kurven-Rätslerin

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Regenbogen hat geschrieben:
Von einer GKS spricht man bei der HL-Länge nur, wenn sie oft _unter_ 10 Tagen liegt, also max. neun Tage lang ist. Um schwanger werden zu können, braucht es keine 12 Tage.

Felidae hat geschrieben:
inwiefern findest du es wichtiger als temp messen? um den ES besser "vorhersagen" zu können?

*zustimm* Die Temp zeigt zumeist nur den vergangenen ES an, der ZS den bevorstehenden.


Regenbogen, ich hatte auch HL Längen von ca. 10Tagen und trotzdem Progesteronmangel. Denke, der Blutwert ist doch dann aussagekräftiger als die Länge der Hochlage oder?

Felidae, warum gibt dir deine Ärztin nicht natürliches Progesteron (z.B. Utrogest) sondern Duphaston? Gerade im Hinblick auf den KiWu wäre das doch auch ne Alternative, gerade wenn du künstl. Hormone nicht nehmen magst?

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 Betreff des Beitrags: Re: Eireifungsstörung/Gelbkörperschwäche
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013 20:21 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 2. August 2005 12:36
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Lydia hat geschrieben:
Regenbogen hat geschrieben:
Von einer GKS spricht man bei der HL-Länge nur, wenn sie oft _unter_ 10 Tagen liegt, also max. neun Tage lang ist. Um schwanger werden zu können, braucht es keine 12 Tage.

Felidae hat geschrieben:
inwiefern findest du es wichtiger als temp messen? um den ES besser "vorhersagen" zu können?

*zustimm* Die Temp zeigt zumeist nur den vergangenen ES an, der ZS den bevorstehenden.


Regenbogen, ich hatte auch HL Längen von ca. 10Tagen und trotzdem Progesteronmangel. Denke, der Blutwert ist doch dann aussagekräftiger als die Länge der Hochlage oder?


Ob's ein Progesteronmangel ist, steht ja noch nicht fest, oder? Gegen einen Blutwert habe ich auch nicht argumentiert, nur gegen die Annahme, es wäre wegen der HL-Länge eine GKS.

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