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 Betreff des Beitrags: 1. Postpill Zyklus - Verwirrung bzgl. Symptome & Blutung
BeitragVerfasst: 27. März 2020 13:30 
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Registriert: 18. März 2020 10:54
Beiträge: 8
NFP seit: 21 Tage
Liebe Community *winke*
Ich habe seit dem Sommer meine Kupferkette, musste aber noch bis vor 30 Tagen die Pille nehmen (zu viel Testosteron). Nun hab ich sie vor 30T endlich, nach all den schlimmen Nebenwirkungen, abgestzt. Ich habe gleich am 1T der Abbruchblutung angefangen, nachdem ich sehr viele Bücher, Foren u Übungsheften durchgelesen habe um endlich wieder ein Gefühl für meinen Körper zu haben :-))) Ich habe ein analoges u ein digitales Thermometer bestellt. Das digitale war früher da, also hab ich das im 1. Zyklus benutzt. Ich habe vaginal 5 min. gemessen u habe es zu 2/3 in die Scheide rein, sodass nur das Display rausgeschaut hat. Ist das okay so?

Jedenfalls bin ich unschlüssig zum derzeitigen Zyklus. Ich habe sehr lange keine HL gehabt, was ja nicht ungewöhnlich ist im pp. Jedoch hab ich seit über 1W PMS-Symptome gemerkt. Starkes Unterleibs und -Brustziehen und sehr schmerzhafte Nippel. Ich habe dann auch eine Blutung bekommen am 23. die zu leicht für eine richtige aber zu stark für eine Schmierblutung ist. Num hab ich vermutet, dass ich ein anovolutatorischen Z. habe, was in Postpill ja ab u zu vorkommt. Allerdings war ich mir unsicher es als 1. T des neuen Zykl. zu markieren. Also hab ich sicherheitshalber weitergemessen u vor 4 T hat eine höhere Messung angefangen u so 3 T lang einen höheren Wert (wobei ich zw. 2-3 Std später als üblich gemessen hab als sonst u mir deshalb nicht sicher war), also hab ich den 4. Wert wieder wie die meisten T um 5.15 Uhr gemessen u dieser war auch in der HL. Nun bin ich also in der HL u hatte mein ES vor ein paar T (anscheinend). Was mich jetzt wundert ist, dass ich Vor 9 T starke PMS hatte nis vor 2 T u immer noch ein bisschen u immer noch blute(zu viel für eine Schmierbl.), meine Tage aber erst in 1 W kommen müssten *kopfkratz*

vll könnten es starke Schmierblutungen sein weil ich ja die Kupferkette drin hab allerdings versteh ich dann nicht diese starken PMS? Oder ist es ein anovulatorisxher Zykl. und ich habe bei der Auswertung etwas falsch gemacht?Ich weiss jeder Körper ist anders aber vll gibt es ja Jemanden der eine Antwort darauf weiß was das sein könnte und/oder ähnliches erlebt hat.

Anbei hab ich auch mein Zyklusblatt hinzugefügt *durchdreh* ich habe Schleim- und Muttermundbeobachrung durcheinander gemacht ( ich weiss, das soll man nicht, aber ich hab es als Probemonat angesehen u der Schleim war schwierig auszuwerten nach Absetzen der Pille u Kupferkette)

Ich freue mich auf eure Antworten und bedanke mich schonmal,
Eure farfalla :verliebt:


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Postpill Zyklus - Verwirrung bzgl. Symptome & Blutung
BeitragVerfasst: 27. März 2020 15:09 
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Inventar

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Beiträge: 2477
Wohnort: vor den 7 Bergen
Willkommen farfalla!

Zitat:
Ich habe vaginal 5 min. gemessen u habe es zu 2/3 in die Scheide rein, sodass nur das Display rausgeschaut hat. Ist das okay so?

Ja, wenn du es schmerzfrei so weit rein bringst, schon. Kann sein, dass es in einer anderen Zyklusphase nicht so weit rein geht, das ist auch ok.

Zitat:
vor 4 T hat eine höhere Messung angefangen u so 3 T lang einen höheren Wert (wobei ich zw. 2-3 Std später als üblich gemessen hab als sonst u mir deshalb nicht sicher war)

Die spätere Messzeit ist ein möglicher Störfaktor, und gerade im Anstieg gehört das sehr ernst genommen. Sprich im Zweifelsfall geklammert.

Aus welchem Grund hast du ZT 22 geklammert?

Zitat:
Ich habe dann auch eine Blutung bekommen am 23. die zu leicht für eine richtige aber zu stark für eine Schmierblutung ist.

In dem Fall würde ich den Zyklus auch weiterführen, da normale Mensstärke nicht erreicht ist.

Zitat:
Jedoch hab ich seit über 1W PMS-Symptome gemerkt. Starkes Unterleibs und -Brustziehen und sehr schmerzhafte Nippel.

Solche Symptome können schon deutlich früher als kurz vor der Mens anfangen, beim Brustsymptom kenne ich auch einen Beginn schon vor dem Temperaturanstieg. Ich sehe es als Phasen hormonellen Ungleichgewichts, ebenso wie Schmierblutungen die als Ursache haben können.
Ich würde das einfach weiter beobachten, wie es sich in den nächsten Zyklen entwickelt. Ist das Problem, das zu zu viel Testosteron geführt hat, gelöst?

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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Postpill Zyklus - Verwirrung bzgl. Symptome & Blutung
BeitragVerfasst: 27. März 2020 18:57 
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Registriert: 18. März 2020 10:54
Beiträge: 8
NFP seit: 21 Tage
Sopherl hat geschrieben:
Willkommen farfalla!

Danke für deine schnelle Antwort! :-) :applaus:

Zitat:
Ich habe vaginal 5 min. gemessen u habe es zu 2/3 in die Scheide rein, sodass nur das Display rausgeschaut hat. Ist das okay so?

Ja, wenn du es schmerzfrei so weit rein bringst, schon. Kann sein, dass es in einer anderen Zyklusphase nicht so weit rein geht, das ist auch ok.

Zitat:
vor 4 T hat eine höhere Messung angefangen u so 3 T lang einen höheren Wert (wobei ich zw. 2-3 Std später als üblich gemessen hab als sonst u mir deshalb nicht sicher war)

Die spätere Messzeit ist ein möglicher Störfaktor, und gerade im Anstieg gehört das sehr ernst genommen. Sprich im Zweifelsfall geklammert.

Ixh habe mir das auch gedacht, deshalb hab ich den 4 höheren Wert, den es bei pp braucht um 05.15 gemessen, so wie ich es vor d Homeoffice bei meinen Frühschichten gemessen hab. U der Wert war auch 0,2 über der Linie. Also nehme ich mal an, dass die vorherigen 3 Werte ca stimmen und die 2std kein Unterschied gemacht haben. Werde mir Mrg aber den Wecker wieder für 5 stellen:)

Aus welchem Grund hast du ZT 22 geklammert?

Ich habe in der Nacht kaum geschlafen und sehr starkes Kopfweh und eine heisse Stien gehabt und hab spät gemessen, deswegen dachte ich, ist es besser es auszuklammern :)

Zitat:
Ich habe dann auch eine Blutung bekommen am 23. die zu leicht für eine richtige aber zu stark für eine Schmierblutung ist.

In dem Fall würde ich den Zyklus auch weiterführen, da normale Mensstärke nicht erreicht ist.

Oh vielen Dank, ich war mir eben nicht sicher, da ich sowohl während der Pilleneinnahme als auch wo ich keine genommen habe, Schmierblutungen hatte, die aber total anders zu der Blutung war, die ich jetzt habe :/

Zitat:
Jedoch hab ich seit über 1W PMS-Symptome gemerkt. Starkes Unterleibs und -Brustziehen und sehr schmerzhafte Nippel.

Solche Symptome können schon deutlich früher als kurz vor der Mens anfangen, beim Brustsymptom kenne ich auch einen Beginn schon vor dem Temperaturanstieg. Ich sehe es als Phasen hormonellen Ungleichgewichts, ebenso wie Schmierblutungen die als Ursache haben können.
Ich würde das einfach weiter beobachten, wie es sich in den nächsten Zyklen entwickelt. Ist das Problem, das zu zu viel Testosteron geführt hat, gelöst?


Am Anfang, dachte ich an einen anovulatorischen Zyklus, da kein Temperstur-Anstieg und PMS u leichte Blutung aber dann doch diese Hl was mich dann total verwirrt hat. Ich habe schon Mal die Pille abgestztt da hatte ich zwar Schmierblutung aber die waren eher leichter u anders und da hatte ich keine PMS. Deswegen total ungewöhnlich.
Ja ich hatte die Pille abgesetzt bis meine Ärztin meinte ich muss sie nochmal 1,5 Jahre nehmen wegen den Hormonwerten. Die passen zum Glück alle wieder u konnte sie endlich absetzten :) Frage: dadurxh, dass ich ja wegen des Absetzten der Pille ein Zervixschleim-chaos hab mal s mal f mal s+, konnte ich die Schleimauswertung nicht richtig machen. Kann man aber anhand nur der Temperatur ca den ES errechnen? Es heisst ja so 24-48 Std. vor der 1. höheren MEssung, stimmt das oder könnte er wesentlich früher gewesen sein?:)


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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Postpill Zyklus - Verwirrung bzgl. Symptome & Blutung
BeitragVerfasst: 28. März 2020 11:11 
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Inventar

Registriert: 22. Dezember 2013 21:02
Beiträge: 2477
Wohnort: vor den 7 Bergen
Zitat:
Ixh habe mir das auch gedacht, deshalb hab ich den 4 höheren Wert, den es bei pp braucht um 05.15 gemessen, so wie ich es vor d Homeoffice bei meinen Frühschichten gemessen hab. U der Wert war auch 0,2 über der Linie. Also nehme ich mal an, dass die vorherigen 3 Werte ca stimmen und die 2std kein Unterschied gemacht haben.


Eine gute Verhütungssicherheit ergibt sich nicht aus solchen Annahmen, sondern man nimmt im Anstieg den "worst case" dafür an, sprich dass sie gestört waren, wenn ein möglicher Störfaktor da war.
Um nicht zu früh freizugeben.

Aus dem gleichen Grund ist man in der Tieflage sparsam mit Klammern. ZT 22 ist kaum höher als ungestörte Werte und du weißt noch nicht, ob diese Faktoren wirklich stören.

Denk es dir mal durch, was es für die Freigabe bedeuten kann, wenn man in der Tieflage zu viel oder im Anstieg zu wenig klammert. Dann wirst du die Logik dahinter verstehen.

Den ES kann man nur auf ein paar Tage genau aus der Temperatur abschätzen. Im Groben: 2 Tage vor ehm bis Tag der ehM ist häufiger, 3 und 4 Tage davor und Tag der 2. hM ist seltener.
Bei diesem Zyklus kommt natürlich dazu, dass nicht sicher ist, an welchem Tag die wirkliche ehM war.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1. Postpill Zyklus - Verwirrung bzgl. Symptome & Blutung
BeitragVerfasst: 28. März 2020 18:41 
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Registriert: 18. März 2020 10:54
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Sopherl hat geschrieben:
Zitat:
Ixh habe mir das auch gedacht, deshalb hab ich den 4 höheren Wert, den es bei pp braucht um 05.15 gemessen, so wie ich es vor d Homeoffice bei meinen Frühschichten gemessen hab. U der Wert war auch 0,2 über der Linie. Also nehme ich mal an, dass die vorherigen 3 Werte ca stimmen und die 2std kein Unterschied gemacht haben.


Eine gute Verhütungssicherheit ergibt sich nicht aus solchen Annahmen, sondern man nimmt im Anstieg den "worst case" dafür an, sprich dass sie gestört waren, wenn ein möglicher Störfaktor da war.
Um nicht zu früh freizugeben.

Aus dem gleichen Grund ist man in der Tieflage sparsam mit Klammern. ZT 22 ist kaum höher als ungestörte Werte und du weißt noch nicht, ob diese Faktoren wirklich stören.

Denk es dir mal durch, was es für die Freigabe bedeuten kann, wenn man in der Tieflage zu viel oder im Anstieg zu wenig klammert. Dann wirst du die Logik dahinter verstehen.

Den ES kann man nur auf ein paar Tage genau aus der Temperatur abschätzen. Im Groben: 2 Tage vor ehm bis Tag der ehM ist häufiger, 3 und 4 Tage davor und Tag der 2. hM ist seltener.
Bei diesem Zyklus kommt natürlich dazu, dass nicht sicher ist, an welchem Tag die wirkliche ehM war.




Danke dir für die Tips :) das mit der tL u ausklammern hat mir sehr geholfen, der Wert ist wirklich nicht viel höher.
Wegen freigeben und verhütung ist eig nicht so ein Problem, da ich ja die Kupferkette habe und selbst wenn die versagt wäre es kein Drama da ich ja fest im leben mit meinem Partner stehe. Vorrangig wollte ich nfp machen damit ich endlich wieder ein Gespür für meinen Körper bekomme und die zyklusphasen verstehe, da ich ja lange von der Pille ferngesteuert war.

Ich habe mir heute wieder den Wecker um 05 Uhr gestellt. Der wert war so hoch wie noch nie. 0,3 über der Linie. Es ist der 5. wert in der Hl, ich werde noch bis zur Blutung messen und hoffe, dass sie auch ca in 1 woche kommt, so dass ich beim Messen nicht total versagt habe *augenverdreh*

Ich hoffe natürlich auch, dass im 2. zZykl. Die Schleimbeobachtung einfacher ist *erschrecken*


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