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 Betreff des Beitrags: Wie sicher ist der ibutton?
BeitragVerfasst: 7. Februar 2014 07:55 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 5. Februar 2014 10:46
Beiträge: 190
Wohnort: BaWü
NFP seit: Februar 2014
Hallo zusammen, *winke*
ich hab mich mal so durch die Möglichkeiten der Temperaturmessung gewurschtelt und bin dabei zum eindn auf den doch sehr kostenintensiven ovularing gestoßen und zum Anderen auf den ibutton. Jetzt hab ich soviel über die beiden Teile gelesen dass ich ganz verunsichert bin. Die automatische Messung wäre für mich ne feine Sache da mein Rhythmus häufig ziemlich unstet ist.
Wie ist denn das mit dem ibutton? Wie sicher ist diese Knopfzelle? Ich meine mal abgesehen von der Meluna Seite hab ich noch den günstigeren im Fuchsshop gefunden aber die Teile sind im Grunde ja nur für nfp " Zweckentfremdet" und nicht dafür entwickelt. Gibt es Studien dass die gesundheitlich unbedenklich sind? Immerhin ist das ne Batterie die ich mir unten einführe. Wie sind da die Erfahrungen von " Langzeitanwenderinnen" ?
*kopfkratz*
Dann wollt ich noch wissen ob der Preisunterschied zwischen dem fuchs button und dem Meluna Button nur der Software geschuldet ist oder ob es da Qualitative Unterschiede bzgl Haltbarkeit oder Dichtigkeit der Silikonkappen gibt? Ist diese Software gutvzu handhaben?

Ich hab gelesen dass ich den ibutton nicht jeden Tag auswerten muss weil die Werte wie beim Ovularing gespeichert werden. Speicherts da dann den Tag auch?

Zum Ovularing: benutzt den jemand? Das Abo und die damit verbundenen Kosten schrecken mich total ab. Soweit ich die von ovularing.com verstanden habe ist das Teil ohne Internetlizenz völlig nutzlos weil ich dann keine neuen Daten mehr einsehen kann. Also ich muss praktisch das Abo verlängern um ihn überhaupt nutzen zu können oder könnte ich ihn weiterhin auslesen und die Werte dann "von Hand" verarbeiten? Hoffe ihr versteht was ich meine.
Danke für eure Zeit und über Antworten und Erfahrungen würde ich mich sehr freuen

Grüße Sunny *winke*

_________________
Das bin ich mit unvergessenem * (08/14) im Herzen, kleinem Wirbelwind (08/15) an der Hand und Babymädchen (03/17) im Arm Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sicher ist der ibutton?
BeitragVerfasst: 7. Februar 2014 09:03 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 21. März 2013 10:07
Beiträge: 939
NFP seit: 04/2013
Hallo Sunny,

ich kann dir jetzt nichts genau sagen zu der Sicherheit von den Materialien.

Aber ich möchte etwas anderes Loswerden.

Weder der IButton noch der Ovularing sind von der NFP untersucht worden und daher nicht Regelkonform. Bitte korrigiert mich wegen dem Ovularing wenn das Falsch ist.

Ich selber finde das ein regelkonformes Thermoemeter für 5-15 Euro langt volkommen aus.

Einige die hier einen IButton schon hatten sind auch wieder auf das gute alte Thermometer umgestiegen.

Gib daher lieber dein Geld für etwas anderes aus

Viel spass noch

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sicher ist der ibutton?
BeitragVerfasst: 7. Februar 2014 14:15 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2007 09:26
Beiträge: 1218
Zitat:
Wie sicher ist diese Knopfzelle? Ich meine mal abgesehen von der Meluna Seite hab ich noch den günstigeren im Fuchsshop gefunden aber die Teile sind im Grunde ja nur für nfp " Zweckentfremdet" und nicht dafür entwickelt. Gibt es Studien dass die gesundheitlich unbedenklich sind? Immerhin ist das ne Batterie die ich mir unten einführe. Wie sind da die Erfahrungen von " Langzeitanwenderinnen" ?
Dann wollt ich noch wissen ob der Preisunterschied zwischen dem fuchs button und dem Meluna Button nur der Software geschuldet ist oder ob es da Qualitative Unterschiede bzgl Haltbarkeit oder Dichtigkeit der Silikonkappen gibt? Ist diese Software gutvzu handhaben?


Die Komponenten sind exakt identisch und kommen von den selben Herstellern. Der Preisunterschied kommt zum einen von der Software (die 30€ bei separatem Kauf kostet), zum anderen daher, dass der iButton von Endotherm (den die Firma Meluna vertreibt) genauer kalibriert wurde. D.h. der Unterschied in der Temperaturanzeige zwischen zwei verschiedenen iButtons beträgt maximal 0,2°C und der Endotherm iButton ist z.B. auch zum Fiebermessen geeignet. Der Unterschied zwischen zwei unkalibrierten iButtons (vom Fuchs Shop) kann bis zu 1°C betragen, für medizinische Zwecke ist er deshalb nicht freigegeben. So lange man bei einem iButton bleibt, spielt das für NFP eigentlich keine Rolle. Mit dem Kauf bei Meluna unterstützt man allerdings auch den Entwickler des ganzen NFP-Systems, der die teure Zertifizierung als Medizinprodukt vornehmen musste. Im Rahmen dieser Zertifizierung mussten auch Risikoanalysen vorgenommen werden, offensichtlich konnten alle erdenklichen Bedenken aus den Weg geräumt werden, sonst wäre das Zertifikat nicht erteilt worden. Ich weiß z.B., dass das Gehäuse des iButtons aus chirurgischen (und damit unbedenklichen) Stahl besteht. Abgedichtet ist es mit als unproblematisch geltenden Silikon. In dem Gehäuse befindet sich eine Lithium-Knopfzelle. Ich habe noch nie von einer ausgelaufenen Lithium-Knopfzelle gehört (so weit ich weiß, ist das Zeug innen auch nicht richtig flüssig, sondern eine Art Gel auf einem Trägerstoff). Das heißt aber nicht, dass es das nicht geben kann, aber dann muss das Zeug noch durch das Gehäuse durch und durch die Kapsel (die Kunststoff Kapsel ist zugegebenermaßen nicht besonders dicht, dient mehr dem besseren Einführen und Entfernen). Wenn Du wirklich bedenken wegen der Batterie hast, frag am besten direkt bei Andreas Heertsch, dem Gründer von Endotherm nach. Er ist auch hier im Forum und hat sich umfänglich mit dem Thema auseinandersetzen müssen.
Dass der iButton von Endotherm medizinisch zertifiziert ist, bedeutet auch, dass Du gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten könntest. Bei den iButtons vom Fuchs-Shop ist das natürlich nicht der Fall.

Zitat:
Ist diese Software gut zu handhaben?

Die gibt es erst seit 6 Tagen. Ich finde, sie sieht vielversprechend aus. Ich kann sie aber leider nicht nutzen, weil ich kein Windows-Nutzer bin. Aber wenn irgend etwas Dir noch nicht gefällt, kannst Du es Andreas mitteilen, für Kundenwünsche ist er noch offen. Das ist ja erst die erste (von Kinderkrankheiten befreite) Version der Software (die Du übrigens erst mal kostenlos probetesten kannst).

Zitat:
Ich hab gelesen dass ich den ibutton nicht jeden Tag auswerten muss weil die Werte wie beim Ovularing gespeichert werden. Speicherts da dann den Tag auch?


Ja, es können fast 5000 Temperaturwerte zusammen mit Datum und Uhrzeit auf dem iButton gespeichert werden. Dann werden die ältesten Werte überschrieben und durch die neuen ersetzt. So lange wartet man aber normalerweise nicht mit dem Auslesen ;-)
Ich lese meist nur 1-2x pro Zyklus aus, wenn ich das Gefühl habe, jetzt müsste ich auswerten können.

Zitat:
Zum Ovularing

nutze ich nicht, wäre mir aber viel zu teuer. Ich sehe keine Vorteile zum iButton und soweit ich weiß ist die Schleimbeobachtung nicht in der Software vorgesehen. Die iButton Software orientiert sich an dem Zyklusblatt von der Arbeitsgruppe NFP mit den bekannten Schleimkürzeln und allem drum und dran. Ich vermute auch, dass in dem Ovularing ebenfalls eine Lithium-Knopfzelle verarbeitet ist, da kannst Du aber auch bei der Firma mal anfragen.

Was die NFP-Sicherheit angeht: es gibt keinen Grund dafür, anzunehmen dass der iButton iunsicherer ist, was die Bestimmung der unfruchtbaren Zeit NACH dem Eisprung angeht (wenn die höhere Auflösung berücksichtigt wird). Nur was die "Minus-acht-Regel" angeht, da wäre noch zu erforschen, ob die höhere Auflösung des iButtons noch ausreichend ist. Intuitiv würde ich das bejahen, aber es fehlen halt die passenden Studien.

Ich finde den iButton deutlich konfortabler als die Messung mit normalem Thermometer, aber andere Frauen sehen das anders. Wenn Du NFP erst mal ausprobieren willst, so würde ich Dir deshalb erst mal raten es für ein paar Euro ohne Schnickschnack so zu probieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sicher ist der ibutton?
BeitragVerfasst: 7. Februar 2014 18:06 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 5. Februar 2014 10:46
Beiträge: 190
Wohnort: BaWü
NFP seit: Februar 2014
Danke für eure Antworten
ich versuche es vielleicht noch nen Zyklus mit Thermometer. Dachte nur, dass der ibutton vielleicht etwas Ruhe in meine unruhige Kurve bringen kann, bin mir da allerdings noch net so klar womit das zusammen hängt. Kann da ne halbe Stunde früher oder später messen solche ups and downs rein bringen? (Leider kapier ich noch nicht wie ich hier kurven rein srellen kann)
Vorerst danke ich euch jedenfalls mal für eure Antworten.
Grüße Sunny

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie sicher ist der ibutton?
BeitragVerfasst: 7. Februar 2014 18:13 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Oktober 2010 14:50
Beiträge: 209
NFP seit: Januar 2010
Hallo Sunny,

ich habe selber keine Erfahrungen mit dem Ibutton, aber ich stimme Desertfleur zu: es gibt keine Studien, wie sicher die Sensiplan-Regeln in Verbindung mit einem Ibutton sind.

Eine halbe Stunde kann bei Messzeitabhängigkeit durchaus was ändern. Wie groß sind denn die Schwankungen bei dir? Deine Kurve kannst du hier eintragen. Unten drunter ist dann ein Link angegeben mit dem du sie anderen zeigen kannst. Wenn du dich dafür entscheidest deine Kurve da einzutragen, dann mach den Link am besten in deine Signatur, dann kann man schnell darauf zugreifen.

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