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 Betreff des Beitrags: Verhütung in den Wechseljahren, Unsicherheit nach Frauenarzt
BeitragVerfasst: 9. Juni 2014 17:34 
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neu hier

Registriert: 25. April 2014 16:05
Beiträge: 8
NFP seit: 4-2014
Hallo,

ich bin jetzt im 2. Zyklus nach Absetzen der Pille im April.

Finde meine Kurven selber recht eindeutig und fühl (t)e mich sicher.

War jetzt bei einer neuen Frauenärztin (auch hier im Forum empfohlen), die sehr nett war, sich Zeit genommen hat, aber dann ziemlich schnell meinte, sich verhüten könnte ich am besten mit der Mirena oder Jaydess.
ich solle mich erst einmal bis zum Herbst genauer kennenlernen (nach zig Pillenjahren, ab Alter 14) und dann die Spirale.
Nur dann könne ich sichergehen, nicht schwanger zu werden.

Ich hatte sehr deutlich gemacht, dass ich keine Hormone möchte - die wirken ja nur lokal.... - für wie blöd wird "frau" da eigentlich gehalten ???

Sie meinte im ersten Zyklus hätte auch am 23. Zyklustag ein erneuter Eisprung sein können, da dort die Temp nocheinmal runter ging. Wie seht ihr das?

Ich bin 47 Jahre alt und mein Zyklus ist ohne Pille wieder gut in Gang gekommen.

Ich war am 16.Zyklustag im 2. Zyklus bei ihr und das Ultraschallbild hat eine große Eiblase gezeigt, was nach meiner Ansicht durch die Messungen bestätigt wird.

Wie sind Eure Erfahrungen in den Wechseljahren?

Ich habe "Natürlich und sicher" gelesen und auch das Übungsbuch.
Finde das Thema Wechseljahre, da aber sehr kurz abgehandelt worden ist.

Freue mich auf Eure Antworten. :-)

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung in den Wechseljahren, Unsicherheit nach Frauen
BeitragVerfasst: 9. Juni 2014 19:15 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Hallo fips, ich weiß nicht, ob ich schon so richtig in den Wechseljahren bin, ich bin 44 und habe in den letzten Monaten/fast schon Jahren sehr unterschiedliche Zyklen gehabt, sehr kurze, sehr lange, auch anovulatorische. Also gehe ich mal davon aus, dass es losgeht ;-) (Hausarzt und Frauenarzt interpretieren es bislang ebenso, aber ohne tiefergehende Hormontests o.ä.)

Nur, warum sollte ich jetzt nicht mehr mit NFP verhüten können? Ich vertraue voll und ganz auf die Sicherheit, das Problem liegt eher in der Akzeptanz. Monatelang von fruchtbar ausgehen zu müssen, vielleicht umsonst, weil sich der Zyklus dann doch als anovulatorisch herausstellt, und gefühlte endlose Zeiten mit Kondomen verhüten zu „müssen“ kann anstrengend sein. Und vielleicht verleitet es zu einem etwas nachlässigen Umgang, weil der letzte Zyklus doch auch so lang war und doch bestimmt eh wieder ewig kein ES kommt… Aber der Umgang damit liegt doch in meiner Hand! Ich habe anfänglich etwas gehadert, war eher kurze Zyklen und „Abwechslung“ im Zyklusgeschehen gewohnt, auch finden wir es ohne Kondome halt schöner, aber es gibt für mich/uns keine wirkliche Alternative. Es gibt jetzt eben viel längere Zeiten, die als fruchtbar gelten müssen und entsprechend muss ich mich verhalten.

Na ja, und so Bemerkungen wie „da hätte an ZT 23 auch noch ein ES sein können, weil die Temperatur kurz abgesackt ist“: Mit NFP bzw. sensiplan hat das mal gar nichts zu tun.

Man muss natürlich auch immer die Niveauregel berücksichtigen. Dein Anstieg ist ungefähr so hoch wie die Werte am Anfang, heißt das nun, er liegt noch im TL-Bereich oder ist das für Dich ganz normal (oder sind doch gestörte Werte dabei) – im Zweifelsfall würde man eben noch etwas länger warten, bevor man freigibt. Aber das ist im Grunde in den Wechseljahren auch nicht anders als sonst auch. (Einen Wert im ersten Zyklus hast Du übrigens nicht gerundet, das musst Du aber machen.)

_________________
In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung in den Wechseljahren, Unsicherheit nach Frauen
BeitragVerfasst: 10. Juni 2014 06:09 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
fips232 hat geschrieben:
Sie meinte im ersten Zyklus hätte auch am 23. Zyklustag ein erneuter Eisprung sein können, da dort die Temp nocheinmal runter ging.

Mit SO einer Aussage hat sie schon mal bewiesen, dass sie von nfp keinen blassen Schimmer hat...
Lass Dich nicht verunsichern, wenn Du auswertbare Kurven bekommst, ist doch alles gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung in den Wechseljahren, Unsicherheit nach Frauen
BeitragVerfasst: 10. Juni 2014 11:11 
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neu hier

Registriert: 25. April 2014 16:05
Beiträge: 8
NFP seit: 4-2014
Danke für Eure Antworten :)
Man ist nur immer wieder durch die "Fach"ärzte verunsichert....
Und dann als NfP Anfängerin sowieso.

Den Wert schaue ich gleich mal nach, danke.
LG

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung in den Wechseljahren, Unsicherheit nach Frauen
BeitragVerfasst: 26. Juli 2014 13:12 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 25. November 2009 13:14
Beiträge: 1120
NFP seit: 1982
fips232 hat geschrieben:
Wie sind Eure Erfahrungen in den Wechseljahren?

Meine Erfahrungen in den Wechseljahren sind sehr gut. *zustimm*
Wie Lola schon schrieb, funktioniert NFP auch in den Wechseljahren. Ich hatte allerdings das Glück, dass die Zyklen erst etwa zwei Jahre vor der Menopause merkbar unregelmäßig wurden. Und ich hatte den Vorteil, dass ich bereits jahrzehntelang so verhütet habe und so meinen Körper sehr gut kenne. Das Verhüten hat mich nicht so gestört, da ich meist mit Portiokappe verhütet habe und die kann ich auch schon vorausschauend einsetzen, so dass der eigentliche Akt nicht erst unterbrochen werden muß zwecks Verhütung, wie beim Kondom. Aber wie gesagt, funktionieren tut NFP genau so gut wie in jeder fruchtbaren Phase einer Frau. Ich habe übrigens - just for fun - sowohl Schleim als auch Muttermund beobachtet, was mir noch mehr Sicherheit gab. Ein weiterer Vorteil der Muttermund-Beobachtung zeigte sich dann am Ende der fruchtbaren Zeit, dass ich bereits drei Monate nach der letzten Regel wußte, dass dies die Menopause war - und nicht erst nach einem Jahr! *daumenhoch*

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Nach 30 Jahren natürlicher Geburtenregelung mit erfolgreicher Verhütung und Wunschkind hat Qumaira Kurven nur noch am Körper...

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann - so ist es der Glaube an die eigene Kraft. *sonne* (Marie von Ebner-Eschenbach)


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