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 Betreff des Beitrags: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 20. Juni 2005 22:01 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Hallo,

hab mich heute ein bisschen über einen Artikel in der Rhein-Zeitung aufgeregt. Find das irgendwie nicht online... Gibt's bestimmt auch aus anderen Quellen. Es geht darum, dass es wohl vom Geburtsmonat abhängig sein soll, wie zeitig man in die Wechseljahre kommt:

Zitat:
Märzgeborene und die Wechseljahre

Jeden Monat eine Menstruation? Vielen Frauen geht das ganz schön auf die Nerven. Gut lachen hat da, wer im März geboren ist. Denn dann setzt die Menopause durchschnittlich 18 Monate früher ein als bei Frauen, die im Oktober geboren sind...


Unabhängig von dieser Erkenntnis (ich bin im März geboren :roll: ) ist das doch wieder so eine typische Formulierung *zunge*

Aber was ich in diesem Zusammenhang gern mal fragen möchte: Habt ihr "Angst" vor den Wechseljahren? Muss man davor überhaupt Angst haben? Einerseits sag ich mir, es ist eine ganz normale Entwicklung. Oder? Eigentlich möchte ich das am liebsten noch ganz weit von mir weisen und freue mich gar nicht drüber, dass ich statistisch gesehen "eher" dran bin. Ich weiß von meiner Mutter, dass sie mal ziemlich panisch war, weil sie dachte, sie könnte schwanger sein, weil die Mens länger ausblieb. Ok, ich hab NFP ;-) Aber Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und so was waren bei ihr nicht gerade sehr angenehm. Sie selbst und auch ihre Umwelt haben mächtig gelitten.

Vielleicht sollte ich sie einfach noch mal genauer fragen. Wir haben aber leider nur selten die Gelegenheit zu ausgiebigen Frau-zu-Frau-Gesprächen. Also frag ich euch ;-) Macht ihr euch Gedanken über die Wechseljahre? Was wird dann sein?

Viele Grüße
Lola

_________________
In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Juni 2005 22:09 
Hi,

na, da hab ich ja nochmal Glück gehabt - bin dem magischen Monat um zwei entfleucht, als Mai-Kind ;-)

Aber um auf die eigentliche Frage zu kommen - ja, ich hab definitiv Angst vor den Wechseljahren. Weniger, weil ich dann Angst hätte, schwanger zu sein - das eigentlich gar nicht. Ich bekomme aber gerade live mit, wie meine Mutter damit zu kämpfen hat. Sie ist unheimlich schnell gereizt, hat ebenso nahe am Wasser gebaut, ist mit sich selbst und der Welt unzufrieden - so weit, dass mein Vater und meine Schwester schon fürchten, Mama wäre magersüchtig, weil sie seit sechs Jahren nicht mehr über einen längeren Zeitraum normal gegessen hat, da sie ja "zu dick" ist. Sie hat das soweit getrieben, dass sie meinen Vater nicht mehr an sich rangelassen und sich komplett in ihrem Schneckenhaus vergraben hat. Bis mein Dad dann eine Affäre hatte, die ihr bewusst gemacht hat, dass es noch mehr gibt als ein stummes Nebeneinander-Her-Leben nach der Arbeit.

Sind keine prickelnden Aussichten. Von den Hitzewallungen, die sie ständig hat, und ihren Migräneanfällen ganz zu schweigen.

Eigentlich wollte ich meine Mama zu NFP bekehren - ich krieg aber jedesmal zuviel Angst, wie sie wohl reagieren könnte, dass ich einfach die Klappe halte... :-(


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Juni 2005 22:25 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 12. Dezember 2004 19:20
Beiträge: 210
Ich habe nicht mal jeden Monat eine Mens, das ist doch blanker Hohn!

Wechseljahre sind nicht schlimmes, denke ich, das sind alles Stationen, die man eben vor sich hat und das gehört auch zum Frau sein dazu.

_________________
NFP seit 08/04


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BeitragVerfasst: 20. Juni 2005 22:35 
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alte Häsin

Registriert: 11. Juni 2005 16:04
Beiträge: 1270
Wohnort: weiiit hinterm Mond, wo es keine Charts gibt...
Also ich wäre gern schon in den Wechseljahren :roll:
Hätte dann keine Probleme mehr mit Verhütung etc. und wäre schon näher an meiner Rente, friere nimmer ständig etc *gg*

Viele kommen mit ihren Wechseljahren nicht klar da das dann bedeutet dass sie alt werden. Das ist eigentlich vollkommen natürlich und heißt ja keinesfalls dass man dann weniger wertvoll ist - aber dank usnerer Gesellschaft in der alles immer jung sein muss haben viele da wirklich Probleme. Meine Mutter ist total zusammengebrochen als ihr gesagt wurde sie ist jetzt unfruchtbar, obwohl sie überhaupt nicht mehr vor hatte irgendwann nochmal ein Kind zu haben.

Wer regelmäßig Soja isst der hat wohl auch weniger Probleme wie eine Studie aus Japan zeigte. Herrje wenn ihr eure Tage habt meckert ihr, wenn ihr in die Wechseljahre kommt meckert ihr auch wieder... :roll: ;-)

_________________
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BeitragVerfasst: 20. Juni 2005 23:33 
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Moderatorin

Registriert: 26. Juli 2004 12:01
Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Einen wilden Hormonhaushalt hat man doch auch in der Pubertät. Hitzewallungen habe ich teilweise an meinen Tagen, die sowieso kommen, wann sie wollen. Ich erwarte in den Wechseljahren nicht viel neues - mal sehen, ob ich überhaupt noch eine Rente bekomme ;-)

_________________
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Juni 2005 08:59 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 23. April 2005 19:54
Beiträge: 109
Ich sehe das recht entspannt.

Das Bild, das wir Frauen von den Wechseljahren haben, ist nicht selten geprägt von uns nahestehenden Frauen, an denen wir die Auswirkungen der WJ beobachten können, also unseren Müttern, viell. Tanten, etc.
Davon hängt dann scheinbar auch oft unsere Einstellung dem Thema gegenüber ab.

Meine Mutter hat als Mädchen erst spät ihre Tage gekriegt (so mit 15) und ist auch erst spät in die WJ gekommen (mit ca. 53 J) und hat das alles sehr locker genommen, selbst wenn sie sich nachts umziehen mußte, weil sie naßgeschwitzt war oder manchmal depressive Phasen durchlebte. Sie meinte einfach, die WJ seien keine Krankheit und gehörten dazu, man solle da nicht so einen Wind darum machen.

Klar, dass Frauen, die wirklich schwer unter den Begleiterscheinungen leiden, (med.) Hilfe benötigen, um ihre Lebensqualität zu steigern.
Aber oft sind die Probleme, glaube ich, auch hausgemacht, weil sich die Frauen nicht schon zuvor mit dem Ende ihrer Fruchtbarkeit, dem Hinter-sich-lassen dieses Lebensabschnittes etc. auseinandergesetzt haben und den Verlust ihrer weiblichen Identität fürchten. Ich bin froh, dass meine Mutter mir da was anderes vorlebt.

Abgesehen davon bin ich guter Dinge, dass es bei mir auch so läuft wie bei ihr, da auch ich erst mit fast 15 meine erste Mens gekriegt hab.

LG, Sandra


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Juni 2005 11:42 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 7. Mai 2004 11:22
Beiträge: 10515
Wohnort: Nibiru
NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
Sandra hat geschrieben:
Abgesehen davon bin ich guter Dinge, dass es bei mir auch so läuft wie bei ihr, da auch ich erst mit fast 15 meine erste Mens gekriegt hab.


Ich dachte eigentlich, dass das anders herum wäre: umso früher frau ihre Tage bekommt umso später kommt sie in die Wechseljahre. Das gilt auch wenn sie (früh) Kinder kriegt. Ich hab auch schon gelesen, dass Frauen, die lange Zeit ihres Lebens hormonell verhütet haben eher früh in die Perimenopause kommen.
Aber im Endeffekt ist das wohl noch von viel mehr Faktoren abhängig - und läßt sich nicht so pauschal sagen.

Das Thema Wechseljahre beschäftigt mich sehr. Aus dem einfachen Grund, dass bei mir mit meinen 31 Jahren der Verdacht auf beginnende vorzeitige Wechseljahre besteht - und ich, die noch keine Kinder hat, bekomm da natürlich Panik. Aber im Endeffekt wird wohl die Prämenopause bei mir so ihre Spielchen spielen und dadurch die Hormonungereimtheiten incl. starker PMS entstehen lassen...

Viele Frauen wissen nicht, dass es auch eine Prämenopause gibt, die schon Jahre vor der eigentlichen Perimenopause anfängt. Dazu hab ich im Buch von Elisabeth Buchner Hormone natürlich ins Gleichgewicht bringen auf S. 16 gelesen:
Zitat:
Die Prämenopause kann bereits lange vor der eigentlichen Phase der Wechseljahre ihre Schatten vorauswerfen. Je "zivilisierter" (verwöhnter) ein Land ist, umso früher setzt die durchschnittliche Prämenopause ein. Das kann bereits ab dem 25 - 30 Lebensjahr beginnen.


Ab S. 121 steht dazu noch mal was:
Zitat:
Prämenopause:
Mögliche Altersspanne: vom etwa 30. - 48. Lebensjahr.
Eigentlich sind Probleme in der Prämenopause genauso wenig natürlich wir das PMS. Wenn es in manchen asiatischen Ländern nicht einmal ein Wort für Wechseljahre und Hitzewallungen gibt, dann erst recht nicht für die Prämenopause. Also schließt das schon einmal die Behauptung aus, dass massive Probleme in dieser Zeit angeblich zum Frausein grundsätzlich dazu gehören würden! Was machen diese Frauen anders? Kurz gesagt: sie leben und ernähren sich anders!
Die Prämenopause ist eigentlich so etwas wie eine Bilanzrechnung von den bisherigen Jugend- und Erwachsenen-Jahren. Bis dahin hat uns der Körper eine Art Leistungkredit gegeben, der jetzt in Raten abbezahlt werden muss. Je mehr wir einen Kredit ausgenützt haben, umso höher sind die Forderungen nach Ausgleich in den späteren Jahren. [...] Ein maßloses Vergnügen und selbstbezogenes oder isoliertes Leben in bisheringen Jahren, wird uns genau in dieser Lebensphase die ersten Ratenzahlungen abfordern - ob uns das nun schmeckt oder nicht. Auch eine verführerisch einfache Familienplanung durch massive Hormonmanipulation im Körper hat einen Preis - der jetzt gezahlt werden muss.[...]
Was geschieht im Körper in dieser Phase?
Ja nachdem wie wir unser Leben gestaltet haben, werden unsere Organe, Gefäße und Hormone funktionstüchtig sein. Haben wir im Körper durch z.B. langjährige Hormonmanipulation die körpereigene Progesteronherstellung unterdrückt, dann wurde unseren Stresshelfern, den Nebennierendrüsen viele "Überstunden" abgenötigt. Die Eierstöcke wurden vielleicht über mehrere Jahre in die Arbeitslosigkeit geschickt, haben deshalb frustriert ihren Dienst (vorzeitig) beendet und die Nebennierendrüsen können nicht mehr. [...]
Doch nach wie vor sind diese Symptome meistens in der 2. ZH zu finden. Der Unterschied zum klassischen PMS liegt daran, dass immer häufiger Zyklen ohne abgeschlossenen ES stattfinden umd damit noch weniger als früher Progesteron zur Verfügung steht. Das bedeutet, dass um den ES herum ebenso bestimmte Symptome wie Bluthochdruck, leichtes Fieber, Kopfweh und Stimmungstief zu verzeichenen sind. Dies liegt an einem übermäßigen Anstieg von den Hormonen LH und FSH. Sie arbeiten schwer, um vielleicht doch noch einen ES möglich zu machen. Bei guten Voraussetzungen schaffen sie es auch noch. Erst wenn mit den Wechseljahren, die Östrogene noch weiter absinken, ist die Vorarbeit von LH und FSH selten erfolgreich. Im Gegensatz zu den Wechseljahren werden die Zyklen eher kürzer als länger, so als bietet der Körper noch einmal alle Kraft auf, um Nachkommen zu ermöglichen - bevor es zu spät ist. Das erklärt die erschwerte Empfängnisvoraussetzung ab dem 30. Lebensjahr - besonders für das erste Kind.[...]


So, das war eine "grobe" ;-) Zusammenfassung über die Prämenopause.
Ich fand das aber mal ganz interessant - und wollte das euch nicht vorenthalten.

Liebe Grüsse, Mara :D.

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BeitragVerfasst: 28. Juni 2005 12:22 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 109
Ein interessanter Artikel! (Obwohl es mir nicht behagt, wenn einem Organ Emotionen nachgesagt werden; hier war es der "frustrierte" Eierstock!)

Ich weiß gar nicht, was denn nun eigentlich die medizinische Regel ist: früh die Mens, früh die WJ / früh die Mens, spät die WJ / spät die Mens, früh die WJ oder etwa spät die Mens, spät die WJ?! *hä*
Hier könnte uns sicher jemd helfen, der auf dem medizinischen Sektor fitter ist, z.b. Kathibaby.

Ich hab das nur so geschrieben, weil es bei meiner Mutter eben so ist und ich dachte, dass sich das, wie so vieles, vererbt. Mir wäre es auch lieber so!

LG, Sandra


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BeitragVerfasst: 28. Juni 2005 12:22 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Danke euch allen für eure Gedanken. Mich beschäftigt das in letzter Zeit gelegentlich, bin ja schon 35. Mara, das war interessant, wobei ich dann schon wieder skeptisch nach meinen letzten 24 Tagen Zyklus"länge" schiele... Aber ich denk jetzt schon, man sollte es annehmen und es als natürliche Entwicklung sehen. Man wird ja dann nicht zum Alien (hoff ich mal ;-)) Im Moment beruhigt mich auch der Gedanke, dass ich mit NFP vielleicht ein bisschen genauer mitkriege was dann mit dem Körper los ist (ES oder nicht usw.) Wenn ich jetzt "Angst" vor den Wechseljahren entwickle, verpass ich am Ende noch mein jetziges Leben.

Viele Grüße
Lola

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BeitragVerfasst: 28. Juni 2005 12:44 
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Moderatorin a. D.

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Wohnort: Nibiru
NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
Sandra hat geschrieben:
(Obwohl es mir nicht behagt, wenn einem Organ Emotionen nachgesagt werden; hier war es der "frustrierte" Eierstock!)


Über solche Passagen stolpere ich dann doch auch. Das Buch ist ein wenig emotional geschrieben, aber die Autorin hat es eben auch aus eigener Betroffenheit heraus geschrieben, ich denke, da sind dann manche Formulierungen nicht ganz neutral.

Eine def. Aussage darüber, ob es da eine "Regel" gibt, wann frau in die Wechseljahre kommt, würde mich auch brennend interessieren.
Meine Mutter hat mit 12 ihre Mens bekommen und mit 19 ihr erstes Kind und kam so mit 50 in etwa in die Wechseljahre.
Ich bekam mit 14 meine Mens und hab bis jetzt noch keine Kinder.

@Lola: ich finde es auch wichtig, dass man die WJ nicht als Krankheit ansieht, das versucht die Autorin des Buches auch immer wieder zu betonen. Und deshalb sieht sie es auch nicht ein, warum da eine Hormonersatztherapie von den meisten Ärzten angestrebt wird. Sie versucht hier natürliche Hilfen anzubieten um so diese Zeit so gut wie möglich überbrücken zu können.
Ich würde dem Thema wohl auch relaxter entgegensehen, wenn ich schon Kinder hätte und die Familienplanung abgeschlossen ist - nur leider hat sie noch nicht einmal angefangen. Wenn ich und die Umstände es wohl mal zulassen würden, dann wird es wohl zu spät dafür sein :-( ...


Liebe Grüsse, Mara.

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BeitragVerfasst: 28. Juni 2005 14:39 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 109
@ Mara
In Deiner Situation verstehe ich durchaus, dass das Thema für Dich 1. nicht nebensächlich und 2. auch nicht in ganz weiter Zukunft angesiedelt ist.
Ist es denn Tatsache, dass Du vorzeitig in die WJ kommst, bzw. hast Du schon echte Anzeichen dafür? Ich bin jetzt wirklich nicht gerade auf dem laufenden, was Deine Zyklen und Deine "Fruchtbarkeits-Biographie" angeht; hast Du denn das Gefühl (oder die Gewißheit), dass Du nicht noch ein paar Jahre Zeit hast für Deinen KiWu?
Das wär ja echt bitter, wenn Deine biologische Uhr jetzt schon so laut ticken würde! *trösten*

LG, Sandra
[/quote]


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BeitragVerfasst: 29. Juni 2005 01:26 
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Moderatorin a. D.

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Hallo Sandra,

es sprechen leider so manche Dinge dafür... Meine Eierstöcke arbeiten nicht mehr so wie sie sollen, durch immens hohe LH und FSH-Ausschüttung kommt wohl immer noch ein ES zustande, leider sind diese gesprungenen Eier nicht ganz ausgereift - wodurch ich dann einen Progesteronmangel bekomm.

Mein FA hat mir nahegelegt, diese Sache so schnell als möglich anzugehen und mich über meine nicht mehr so hohe Fruchtbarkeit aufgeklärt. Er meinte auch, dass wohl Clomifen eingesetzt werden müsse, damit sich mein ES nach vorne verlagert und v.a. damit das Ei richtig ausreift und in der 2. ZH müsste dann wohl mit Utrogest nachgeholfen werden, damit das eingenistete Ei auch dort bleibt wo es hingehört...

Die Chance auf eine natürliche, spontane Schwangerschaft ist bei mir wohl sehr gering lt. FA - aber dennoch nicht unmöglich.

Ich denk mir so oft, wenn ich immer noch Hormone nehmen würde, dann würde ich meinen, alles sei okay mit mir und ich hab noch ewig Zeit zum Kinder kriegen. Es bekommen doch so viele Frauen erst mit 35 oder gar noch später ihr erstes Kind. Würde ich dann erst beim KiWu die Hormone absetzen, dann hätte ich wohl echt dumm aus der Wäsche geschaut...

So weiß ich wenigstens, was Sache ist. Aber ich weiß halt auch, dass die Zeit total drängt und ich keine Ahnung habe, wie es weitergehen soll. An meinem Freund liegts ja nicht, der würde mir sofort ein Kind machen - aber ich selbst hab diesen innigen KiWu noch nicht (aber ich weiß auch, dass ich irgendwann mal Kinder möchte). Verzwickte Situation im Moment...


Liebe Grüsse und danke fürs Zuhören, Mara.

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BeitragVerfasst: 29. Juni 2005 01:59 
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nicht mehr ganz so neu

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Beiträge: 81
@Mara: Wieso geht Dein FA eigentlich davon aus, daß die LH- und FSH-Ausschüttung bzw. die nicht ausgereiften Eier durch verfrühte Wechseljahre zustande kommen u. nicht durch irgendwelche anderen Faktoren? Die nur zwischenzeitlich - warum auch immer! - vorhanden sind und möglicherweise in ein paar Monaten keine Rolle mehr spielen? Ich kann eigentlich nicht so recht daran glauben, daß es wirklich mit Anfang 30 bereits die Wechseljahre sind, auch wenn es bestimmt nicht ganz unmöglich ist. Seit wann hast Du denn regelmäßig diese Schmierblutungen am Ende des Zyklus?
Und wieso soll der ES weiter nach vorne verlagert werden? Deine Zyklen schauen diesbezüglich doch sehr ok. aus...?! Oder bin ich blind....

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BeitragVerfasst: 29. Juni 2005 02:39 
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Moderatorin a. D.

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Beiträge: 10515
Wohnort: Nibiru
NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
Hallo Nova,

mein FA hat nicht gesagt, dass ich vorzeitig in die Wechseljahre komme, er hat mir keine Antwort darauf gegeben, als ich ihn fragte, warum meine Eierstöcke nicht genügend arbeiten. Aber das sie es nicht tun, hat er bestätigt - eine Diagnose ohne Diagnose...
Ein Hormontest wurde ja durchgeführt. Grobes Ergebnis: FSH sehr hoch, Östrogen zu niedrig, in der 2. ZH war das Östrogen sehr hoch. Das LH war lt. Bluttest okay, jedoch mach ich ja immer LH-Tests und da sind 5 pos. Tests hintereinander keine Seltenheit, was für eine viel zu hohe LH-Ausschüttung spricht.

In diesem Link steht dazu einiges Interessantes zu den mögl. Ursachen einer Ovarialinsuffizienz drin: >Klick<.
Ich glaub ja nicht, dass ich schon in den Wechseljahren bin, jedoch auf alle Fälle schon in der Prämenopause - spricht einfach wirklich alles dafür.

Diese Schmierblutungen hab ich seit dem 1. Zyklus pp - und das wirklich jeden Zyklus. Spätestens am 10. Tag der Hochlage fängt es an zu dröppeln. Das kenn ich von Zeiten vor der Pille nicht - aber ist ja auch schon ein paar Jährchen her.

Das mit dem ES nach vorne verlagern würde wohl automatisch gehen, wenn ich Clomifen bekommen würde. Auch wenn man schon am 16. ZT seinen ES hat spricht man schon von einer verzögerten Eireifungsphase - auch wenn ich das absolut nicht als pathologisch ansehen würde. Nach der Lehrmeinung hat der ES nun eben am 13. oder 14. ZT zu sein - und eben nicht erst am 16. oder 24. ZT. Find ich auch blöd, dass sie da so wenig von ihren Lehrbüchern abrücken, sie müssen doch schon so viel in der Praxis mitbekommen haben...

Tja, meine Zyklen schauen auf den 1. Blick sehr gut aus - aber da steckt halt doch mehr dahinter. Ich hatte mein Lebtag noch nie so kurze Zyklen - für mich sind die mit 28 Tage total kurz. Meist hatte ich Zyklen um die 35 - 40 Tage - und bin ja auch schon einmal schwanger geworden - allerdings vor 13 Jahren.

Liebe Grüsse, Mara.

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BeitragVerfasst: 29. Juni 2005 11:34 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 2. September 2004 16:00
Beiträge: 81
@Mara
Der Link ist wirklich interessant; hab's aber jetzt nicht alles durchgelesen (spätestens sobald mein eigener Hormonstatus vorliegt - meine Zyklen sind mir derzeit definitiv zu lang, und wenn sich das nicht ändert, muß ich wohl auch mal nachhaken - werde ich das aber tun). Dennoch: Selbst wenn das Klimakterium einen kleinen Gruß schickt, heißt das ja nicht, daß es jetzt stetig "bergab" geht. Vielleicht besinnt sich der Körper ja nochmal für ein paar Jährchen auf seine Reproduktionsaufgaben, und dies ist nur ein vorübergehender Zustand?!
Schmierblutungen ab Tag 10 der Hochlage dürften doch eigentlich nicht zwingend eine Schwangerschaft "verunmöglichen", da eine (wenn auch kurze) Hochlage von 10 Tagen doch bereits der "Norm" (10-16 Tage) entspricht, oder? Und wenn eine Einnistung stattgefunden hat, sollten dann auch die SB aussetzen...
Will meinen: So ein Hormonstatus stellt ja letztlich immer nur eine Art Momentaufnahme dar, die keinerlei Hinweis auf die weitere Entwicklung gibt. Und gibt es nicht Fälle, in denen Frauen trotz gegenteiliger Ärztemeinung dennoch problemlos schwanger wurden?! Das mit der Lehrmeinung ES am 13./14. ZT scheint mir entsprechend irrelevant zu sein...

Also: Ich glaube, ich würde mir erst dann wirklich Sorgen machen, wenn ich jetzt schon ein paar Monate "üben" würde, ohne daß es mit der SS klappt. Wahrscheinlich bin ich zu naiv... Ich kann Deine Beunruhigung sehr gut verstehen, aber aus irgendwelchen Gründen vertraue ich der "Praxis" mehr als Hormonwerten.
*daumendrücken*, daß Du noch viele Jahre Zeit hast - das gleiche hoffe ich für mich selber, denn mein "inniger Kinderwunsch", wird sich, wie ich mich kenne, wenn überhaupt, auch erst frühestens mit Mitte 30 ankündigen :roll: ...

LG
nova

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