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 Betreff des Beitrags: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 28. Mai 2018 12:55 
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Registriert: 28. Mai 2018 11:00
Beiträge: 5
NFP seit: 2018
Hallo ihr Lieben,

ich bin gerade in meinem 5. Zyklus PP und mit natürlicher Verhütung. Allerdings sind meine Zyklen sehr seltsam: Obwohl ich sonst wunderbare Kurven habe, sind meine Hochlagen stark verlängert. Mein letzter Zyklus, der heute endlich vorbei ging, hatte eine Hochlage von 29 Tagen. Ich hab mir natürlich schon viele Gedanken über die Ursachen gemacht, und will deshalb ein paar meiner Vermutungen teilen:

Vermutung Nr. 1: Im zweiten Zyklus habe ich dummerweise die Pille danach genommen. Der Zyklus drauf (Zyklus Nummer 3) war 58 Tage lang, und hatte meiner Meinung nach ebenfalls eine stark verlängerte Hochlage. Dazu kann ich allerdings nicht viel sagen, da ich erst ab ZT38 mein Thermometer benutzen konnte. Aber ich war an ZT38 schon auf Hochlage, und der Zyklus ging wie gesagt bis ZT58. Ein Schwangerschaftstest im Zyklus 3 war im übrigens negativ, und nach Zyklus 4 (der jetzt vorbei ist) käme es mir auch sehr unwahrscheinlich vor, dass ich zweimal einen unbemerkten Abgang hatte, weil bei der Verhütung auch nichts schiefgegangen ist.

Vermutung Nr. 2: Ich wurde in den Zyklen 3 und 4 mit Cortisonsalbe behandelt. Cortison an sich soll ja auch einen Einfluss auf den Zyklus haben, aber als Salbe?? Und in dieser krassen Form?

Fallen euch noch mögliche Ursachen ein? Muss ich mir Sorgen machen?

Hier ist der Link zum letzten Zyklus (Nr.4): Bild

oder ist der hier der Richtige? http://www.nfp-forum.de/kurvenreich/kurve-31200.html

Vielen lieben Dank im Voraus
Rahel


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 Betreff des Beitrags: Re: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 28. Mai 2018 13:01 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 2. August 2005 12:36
Beiträge: 17726
Wohnort: Berlin
NFP seit: 08/2005
Hallo *winke* , hast du Links zu den weiteren Kurven? Und kannst du etwas zu den Klammerungen schreiben? Kennst du die Regeln dazu?

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Mein Herz ist Buchstabenliebhaberin (0707), ist Herzblutbiologensohn (0309), ist Herzwärmer (0913) und Weltherrscherin2b (0815). ✰ (1014). Bild
Genitiv ins Wasser, weil es Dativ ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 28. Mai 2018 13:25 
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Beiträge: 1736
NFP seit: September 2016
Mich würden auch deine anderen Kurven interessieren. Schade dass du nicht weiter gemessen hast im Zyklus 4, ich finde so kann man überhaupt keine Aussage treffen ob du dich nicht mit der Hochlage vertan hast. Wenn du nur allein die Klammerung von ZT 19 weg nimmst, könntest du frühestens an ZT 30 deine ehM überhaupt nehmen (rein hypothetisch, es fehlen ja alle Werte danach).

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 Betreff des Beitrags: Re: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 28. Mai 2018 13:40 
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Registriert: 28. Mai 2018 11:00
Beiträge: 5
NFP seit: 2018
Danke für eure schnellen Antworten! :) Ich kann mal die anderen Kurven reinstellen, vielleicht macht das tatsächlich Sinn. Leider konnte ich in den Zyklen noch nciht von Anfang an messen, das heißt ich habe nur den Schleim beobachtet, habe auch immer ziemlich eindeutig den Höhepunkt ermitteln können. Von sympto-thermaler Methode kann man dabei aber noch nicht sprechen.

Die Klammerungen habe ich nach Störfaktoren vorgenommen. Ich weiß, dass ZT19 heikel geklammert ist, auf dem Papier habe ich den nicht geklammert. Allerdings bedeutet das dann, dass schon ZT19 die 1.hM ist, weil ja die 2. Ausnahmeregel gelten würde. Dann hätte ich ja eine noch längere Hochlage gehabt. Kann es denn sein, dass die Temperatur schon in der Tieflage so eindeutig hochgeht?


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 Betreff des Beitrags: Re: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 28. Mai 2018 13:56 
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Registriert: 11. Oktober 2016 10:54
Beiträge: 1736
NFP seit: September 2016
Oh Gott Sorry das hatte ich übersehen. Stimmt dann MUSST Du ZT 19 klammern, im Anstieg muss ja geklammert werden wenn du so einen Störfaktor reinschreibst den du nicht ausschließen kannst.
Dann kann natürlich die Klammerung an ZT14 falsch sein. Dafür müsste man wissen wie deine Niveaus sonst so sind. Ich zum Beispiel habe selbst wenn ich ne Stunde vorm Messen kurz auf der Toilette bin keine Störung.

Es wäre schon super wenn du deine anderen Kurven mal einfügen würdest. Alternativ kannst du auch deine Blätter fotografieren und die Bilder einfügen. Es klingt für mich nämlich etwas suspekt, also dass du in Zyklus 3 schon von einer Hochlage sprichst die du nur anhand von der Temperatur (ohne 6 niedrigere Werte) erkennen willst, obwohl du erst einen richtigen Zyklus (und dann auch noch den ersten) vorher ausgewertet hast.
Könnte also wirklich sein dass du in der Tieflage einfach zu übermotiviert klammerst *freunde*

Übrigens gehört dehnbar auch zu S+! Du hast in dem Zyklus nie etwas bei Empfinden oder Fühlen gehabt, bist du dir da 100 Prozentig sicher? Du empfindest also nie Feuchtigkeit oder fühlst es glitschig beim Streichen über den SE?

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 Betreff des Beitrags: Re: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 28. Mai 2018 23:49 
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Registriert: 28. Mai 2018 11:00
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NFP seit: 2018
Hm, vielleicht war ich ja wirklich etwas voreilig und zu überzeugt von meinem Gefühl... Mal sehen, was die nächsten Zyklen bringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 28. Mai 2018 23:56 
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Registriert: 28. Mai 2018 11:00
Beiträge: 5
NFP seit: 2018
Wobei ich mich schon frage, wann man einen Anstieg dann als Wechsel zur Hochlage werten soll, wenn es auch möglich ist, dass innerhalb der Tieflage ein so eindeutiger Anstieg stattfindet. Ich habe ja immerhin nur an 2 von 19 Tagen geklammert, wovon einer auch noch eindeutig war.


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 Betreff des Beitrags: Re: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 29. Mai 2018 01:03 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 22. März 2008 16:10
Beiträge: 502
NFP seit: März 2008
Da Du ja erst vor einiger Zeit die Pille abgesetzt und im Anschluss die Pille danach genommen hast, kann Dein Körper tatsächlich noch unter dem Einfluss von Hormonen stehen.

Das muss dann keine Erklärung für eine verlängerte Hochlage sein, kann aber durchaus noch das Herausfinden der für Dich typischen Temperaturniveaus erschweren.
Grundsätzlich macht es deshalb zu Beginn Sinn, den Zyklus durchgängig zu messen - es kann sich durchaus etwas verändern.

Deine Frage finde ich berechtigt.
Die Schleimauswertung (wenn sich keine Fehler eingeschlichen haben) würde ja tatsächlich auch zeitlich passen.
Zur Fehlersuche - falls vorhanden - würde ich auch empfehlen, wirklich alles zu notieren.

Falls es wirklich verlängerte Hochlagen sind, was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, wofür es dann aber sicher eine Erklärung gibt - dann würde es mich interessieren, welche Ursachen das haben kann.

Magst Du Deine anderen Zyklen vielleicht auch mal zeigen zum Vergleich?

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Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.
(Jean-Paul Sartre)
:arrow: Jubiläumstreffen im Norden


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 Betreff des Beitrags: Re: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 29. Mai 2018 08:18 
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Registriert: 11. Oktober 2016 10:54
Beiträge: 1736
NFP seit: September 2016
Rrahel, jetzt hast du irgendwas komisch in deinem Zyklus gemacht. ZT 19 hattest du ja einen Störfaktor stehen und ich hatte ja geschrieben ich hatte das übersehen dass das eine mögliche ehm ist. Deshalb MUSS Der Wert geklammert werden. So wie du es jetzt ausgewertet hast stimmt es nicht (du hast aber auch den SF gelöscht an dem Tag).
Berichtige mich, aber ich sehe bei dir keinen eindeutigen Anstieg in der Tieflage. Dafür wäre es wirklich wichtig mal deine anderen Zyklen zu sehen.
Meine Hilfslinien liegen bei 36,25 - 36,55. Hätte ich euch nur einen Zyklus gezeigt wo die Hilfslinie so weit unten liegt dann könnte ich auch behaupten 36,4 ist schon Hochlage bei mir. Ist es aber auf keinen Fall. Von daher können wir nicht ausschließen dass ZT 14 nicht falsch geklammert ist, weil er nicht die Vorraussetzung erfüllt herauszustechen aus dem Tieflagenniveau.

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 Betreff des Beitrags: Re: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 29. Mai 2018 16:11 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Rrahel hat geschrieben:
Wobei ich mich schon frage, wann man einen Anstieg dann als Wechsel zur Hochlage werten soll, wenn es auch möglich ist, dass innerhalb der Tieflage ein so eindeutiger Anstieg stattfindet.

Soll man auch nicht! Kennst Du das Buch "Natürlich und Sicher"? Das ist das Standardwerk zum Erlernen der symptothermalen Methode. Dort wird darauf hingewiesen, dass man einem Anstieg innerhalb der Tieflage sicherheitshalber nicht vertrauen soll. Das ist aber nichts, was nun ständig vorkommen und immer wieder für Probleme sorgen würde. Normalerweise kann man das nach ein paar Zyklen einschätzen. Du hattest möglicherweise einfach nur Pech, dass Deine Zyklen bisher noch nicht "normal" verlaufen sind und Du diesen normalen Referenzfall noch nicht kennst.

"Eindeutig" finde ich den Anstieg auch nicht. Dafür bleibt die Temperatur zu lange zu dicht an der HiLi. Das kann für Dich "normal" sein, aber das solltest Du sicherheitshalber erst mal beobachten. Und nur der Vollstäbdigkeit halber: Hast Du immer in gleicher Umgebung gemessen? Oder gab es (etwa ab ZT 19/20/21) einen Ortswechsel?

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: stark verlängerte Hochlage
BeitragVerfasst: 29. Mai 2018 18:08 
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Registriert: 28. Mai 2018 11:00
Beiträge: 5
NFP seit: 2018
Ja, das Buch ist gelesen und der Temperaturort wurde nicht verändert. Meine einzige Überlegung war die Messzeit, weil ich eine Tendenz zu späteren Uhrzeiten seit der vermeintlichen Hochlage bemerkt hatte. Aber es gab ja auch innerhalb der beiden Phasen zeitliche Schwankungen, die die Auswertung nicht sonderlich beeinflusst haben. Naja, ich denke es bleibt mir nichts anderes übrig als erst einmal anzunehmen, dass ich bloß zu voreilig war und keine lebensbedrohliche Krankheit dahinter steckt ;)


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