der schnuller spielt dann eine rolle, wenn es darum geht, das der hunger des babys "weggeschnullert" wird und es dadurch zu längeren stillabständen/weniger stillen kommt, das prinzip von angebot und nachfrage gestört wird. in anderen worten kommt es häufig bei der verwendung eines schnullers vor, dass wenn das kind muckt erst der schnuller gegeben wird und nicht zuerst die brust angeboten wird. was dann wiederum dazu führen kann, dass die kriterien für LAM nicht erfüllt werden. wobei das auch ohne schnuller so sein kann.
WitchCat hat geschrieben:
bedingungen für LAM: (Quelle: stillen und stillprobleme, AFS, 4. auflage)
1. die mens hat noch nicht weider eingesetzt
(eine blutung von mindestens 2 tagen dauer, oder 2 tage schmierblutungen + 1 tag richtiger blutung, oder 3 tage schmierblutungen, die später als 8 wochen nach der geburt auftreten)
2. a)ausschliessliches oder b)fast ausschliessliches stillen
a) keine andere flüssigkeit oder nahrung ausser stillen
b) im ersten monat bis zu 30 ml zufüttern pro woche, im 2. bis zu 60 ml pro woche, im 3. monat bis zu 90 ml pro woche, usw. das anbieten von abgepumpter milch gillt in diesem zusammenhang als "zufütterung!)
3. die mutter stillt innerhalb von 24 std mindestens 10x kurz oder 6x lang, mit einem maximalen abstand von 6 stunden
(kurzes stillen heisst mindestens 4 minuten nach auslösen des MSR, lang ist nicht näher definiert)
4. das baby ist jünger als 6 monate
unter den genannten bedingungen gilt eine sicherheit von 98%
NFP in der stillzeit und LAM sind ja 2 verschiedene methoden. bei LAM wird durch die erfüllung der kriterien der prolaktinspiegel so hoch gehalten, dass ein ES verhindert wird. bei NFP in der stillzeit spielt vor allem der ZS eine rolle, dafür muss er aber konsequent beobachtet werden. sobald man feucht empfindet muss man fruchtbarkeit annehmen, es gibt aber wenn ich es richtig im kopf habe noch etwas bezüglich wiederkehrendes/konstantes(?) schleimmuster, bei dem man auch unfruchtbarkeit annehmen kann. temperatur ist hier wenn man noch keinen ES auswerten konnte schwierig, da sich die niveaus nach der geburt verändern können und man noch keinen anhaltspunkt hat, wenn man noch nicht gemessen hat. da das progesteron, was ja für eine temperaturhochlage verantwortlich ist, zur geburt hin/nach der geburt gesunken ist, handelt es sich aber um eine tieflage, sofern noch kein ES erfolgt ist.
wie hoch die gefahr einer schwangerschaft jetzt ist, kann ich dir leider nicht sagen, ich fürchte da liegt die verantwortung und die einschätzung ganz bei dir

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soweit ich das sehen konnte, ist die einnahme der pille danach in der stillzeit durchaus möglich
http://www.ratgeber-pille.net/Pille-danach.html , embryotox schreibt hier nur zum wirkstoff levonorgestrel
http://embryotox.de/levonorgestrel.html . es gäbe aber wohl auch noch die möglichkeit der spirale danach.
alles gute
