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 Betreff des Beitrags: Nebenwirkungen Pille - hab ich so krass nicht gewusst!
BeitragVerfasst: 8. August 2004 15:02 
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alte Häsin

Registriert: 6. Mai 2004 14:42
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Zitat:
"Nachfolgender Artikel vom 20.5.2002 ist www.kath.net einem katholischen Nachrichtendienst entnommen. Es handelt sich um eine Recherche über

Erhöhte Risiken bei Pillenbenutzerinnen für

Thrombosen, Embolien, Brust- und Gebärmutterhalskrebs



London (kath.net/Zenit.org)

Aktuelles » Bittere Medizin: Gesundheitsrisiken durch Verhütungspillen

Neues Beweismaterial für Gesundheitsrisiken durch Verhütungspillen reichlich vorhanden. Doch sie bleiben im Handel.

Neueste Erfahrungsberichte unterstreichen die Gefahren, die Empfängnisverhütungspillen, darunter auch die neuesten Varianten, für Frauen darstellen. Die Ausgabe des “British Medical Journal” vom 13. April enthält einen Artikel, in dem berichtet wird, dass holländischen Ärzten von ihrer eigenen Berufsgenossenschaft davon abgeraten wird, ein neues, niedrig dosiertes orales Empfängnisverhütungsmittel, das unter der Handelsbezeichnung Yasmin auf dem Markt ist, zu verschreiben, bis Studien festgestellt haben, ob es so sicher ist wie andere empfängnisverhütende Pillen.

Das neue Empfängnisverhütungsmittel ist seit 2000 in einigen europäischen Ländern erhältlich und wurde von der US-Behörde für Nahrungsmittel und Medikamente im Mai 2001 genehmigt.

Im letzten Jahr starb ein 17jähriges holländisches Mädchen, das Yasmin genommen hatte, an einer venösen Thrombose. Ohne dass eine direkte Verbindung mit Yasmin aufgezeigt wurde, sind 40 Fälle venöser Thrombose bei Frauen, die Yasmin nahmen, in Europa gemeldet worden, zwei davon verliefen tödlich, berichtete das Britische “Medical Journal”.

In einer holländischen Rundfunksendung sagte Frits Rosendaal, Professor für klinische Epidemiologie am medizinischen Zentrum der Universität Leiden, über Yasmin: “Ich bin nicht völlig davon überzeugt, dass das Mittel absolut sicher ist.” Er zeigte sich alarmiert darüber, dass nicht weniger als 40 Fälle so früh nach der Registrierung der Pille spontan von Ärzten gemeldet wurden.

Fast gleichzeitig veröffentlichte die Londoner “Times” am 12. April eine Meldung, wonach eine neue Verhütungspille zum Tod der 15jährigen Claire Louise Stanley geführt habe. Das Mädchen bekam nach der Einnahme der Pille eine tiefe Venenthrombose in ihren Beinen und starb an einem gewaltigen Blutgerinnsel in der Lunge, das von einem Arzt als das größte beschrieben wurde, das er jemals gesehen habe.

Vier Ärzte, die das Mädchen untersuchten, erkannten den Zusammenhang der Verschlechterung ihres Zustands mit der Verhütungspille der zweiten Generation, Cilest, erst nach ihrem tödlichen Zusammenbruch. Cilest, ist, so die “Times”, bei Teenagern in den Vereinigten Staaten beliebt, weil es auch gegen unreine Haut hilft.

In England habe zu Anfang des Jahres auch eine Anhörung vor Gericht über die Gesundheitsrisiken durch Empfängnisverhütungsmittel begonnen. Der “Guardian” berichtete am 27. Februar, dass ein Prozess im Namen von 100 Frauen beim Obersten Gericht angestrengt worden sei. Man erwarte, dass die Anhörung ungefähr fünf Monate dauern werde.

Die Empfängnisverhütungsmittel, um die es bei der Befragung geht, gehören zu den Verhütungspillen der “dritten Generation” und betreffen drei Hersteller -- Schering Healthcare, Organon Laboratories und Wyeth. Die Frauen, die hinter dem Prozess stehen, waren im Teenageralter, im Alter zwischen 20 und 30 und im Alter zwischen 30 und 40 und waren alle gesund, bevor sie die Empfängnisverhütungsmittel nahmen. Sieben von ihnen starben infolge der Einnahme, während andere schwere Gesundheitsschäden erlitten.

Der “Guardian” berichtete, man habe von den Pillen der dritten Generation, die in den 1980er Jahren eingeführt wurden, eine Reduzierung der Gesundheitsrisiken erwartet. Aber 1995 habe die Überwachungsbehörde für Pharmaerzeugnisse der britischen Regierung, der ‚Ausschuss für die Sicherheit von Medikamenten‘, nachdem er die frühen Ergebnisse dreier Studien gesehen hatte, eine Warnung herausgegeben, dass den neueren Pillen nicht der Vorzug gegeben werden sollte.

Eine Analyse von sieben Studien seit 1995, über die im britischen “Medical Journal” im vergangenen Jahr berichtet wurde, kam zu dem Ergebnis, dass die Pillen der dritten Generation ein 1,7-faches Risiko potentiell tödlicher Blutgerinnsel mit sich bringe als die zweite Generation, immerhin sei das Risiko für Erstbenutzer ohnehin höher.

Ein aufschlussreiches Beweisstück über die Gefahren der Drittgenerationspillen wurde von der “Sunday Times” am 3. März veröffentlicht. Das Blatt enthüllte, dass eine interne Studie der Medikamentenfirma Wyeth festgestellt hat, dass bei diesen Pillen, die von Hunderttausenden von Frauen im Vereinigtem Königreich genommen werden, die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine tiefe Venenthrombose erzeugen, fast zweimal höher ist als bei früheren Pillenvarianten.

Dieses Problem berührt acht von 10.000 Frauen, welche die Pillen der dritten Generation nehmen, hieß es in der “Sunday Times”. Wyeth hatte eine Studie durchgeführt, die sich über 7 Jahre erstreckte, 3.285 Frauen erfasste und Informationen aus der britischen ‚General Practice Research Database bezog.

Erhöhte Krebsrisiken

Etwas später, am 26. März, berichtete BBC, dass bei Frauen, die in irgendeiner Phase ihres Lebens empfängnisverhütende Pillen genommen haben, die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, um 26 Prozent höher ist als bei Frauen, die nie Empfängnisverhütungsmittel genommen hatten.

Weiterhin zeigte die neueste Untersuchung, dass bei denjenigen, welche die Pille über längere Zeiträume genommen hatten, das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, um 58 Prozent größer war, verglichen mit denen, die sie nie genommen hatten. Der höchste Prozentsatz der Erhöhung des Risikos, 144 Prozent, fand sich bei Frauen über 45, die immer noch die Pille nahmen.

Dr. Merethe Kumle, der die Forschung durchführte, sagte: “Es ist deutlich, dass orale Empfängnisverhütungsmittel das Risiko einer Frau, an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen, besonders wenn sie in der späteren Periode ihres reproduktiven Lebens eingenommen werden.”

Die Studie wurde auf der dritten europäischen Brustkrebs-Konferenz in Barcelona, Spanien, vorgestellt. Sie stützt sich auf Daten von 103.000 Frauen im Alter von 30 bis 49 Jahren. Dr. Kumle vom Institut für Gemeinde-Medizin in Tromsö, Norwegen, arbeitete mit Forschern in Schweden und Frankreich zusammen, um Daten der Studie ‚Lebensstil und Gesundheit von Frauen‘ auszuwerten, die in Norwegen und Schweden durchgeführt worden war.

Den meisten der Frauen, welche die Pille genommen hatten, nahmen die moderneren, zur Zeit von den Ärzten verschriebenen Sorten.

Am selben Tag, an dem der BBC-Bericht erschien, brachte “Associated Press” einen Artikel über die Gefahr, infolge der Einnahme von oralen Kontrazeptiva an Gebärmutterkrebs zu erkranken. Nach einem Bericht in dem Ärzteblatt “The Lancet” ist das Risiko für Frauen, die mit dem weit verbreiteten durch Geschlechtsverkehr übertragenen menschlichen Papillon-Virus (HPV) infiziert sind, die Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterkrebs zu erkranken höher, wenn sie mehr als fünf Jahre lang Pillen zur Geburtenkontrolle genommen haben.

Die Studie wurde von der Internationalen Behörde für Krebsforschung durchgeführt, einer Abteilung der Welt-Gesundheits-Organisation. Forscher haben Daten von acht früheren Studien über 3.769 Frauen aus vier Kontinenten vereinigt. Von diesen hatten 1.853 Gebärmutterkrebs und 1.916 nicht.

Die WHO-Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass bei den Frauen, welche die Pille genommen hatten, die Wahrscheinlichkeit, Träger von HPV zu sein, nicht höher war als bei den anderen. Aber bei den mit HPV infizierten, die Pillen zur Geburtenkontrolle insgesamt fünf Jahre lang oder länger genommen hatten, war die Wahrscheinlichkeit, Gebärmutterkrebs zu bekommen, fast dreimal so hoch, wie bei den mit HPV infizierten Frauen, die nie die Pille genommen hatten. Das erhöhte Risiko bestand weiter bis 14 Jahre nach dem Absetzen der Verhütungsmittel.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Frau, Gebärmutterkrebs zu bekommen, beträgt ungefähr ein Prozent. Nach den neuen Ergebnissen, könnte eine fünfjährige oder noch längere Einnahme der Pille dieses Risiko auf ungefähr drei Prozent hochtreiben. Und die Einnahme der Pille über insgesamt zehn Jahre könnte das Risiko auf ungefähr vier Prozent erhöhen.

Bei fast 360.000 Frauen wurde weltweit im Jahr 1990 Gebärmutterkrebs diagnostiziert. Das ist das letzte Jahr, für das Zahlen vorliegen. Von diesen Frauen starben 190.000 an der Krankheit. Es ist der zweithäufigste Krebs bei Frauen.

Neueste Informationen sind auch über die Gefahren der Abtreibungspille RU-486 ans Licht gekommen. Danco Laboratories, Hersteller von RU-486, habe einen Brief an Ärzte geschrieben, um sie zu informieren, dass sechs Frauen schwer erkrankt und zwei gestorben seien, nachdem sie das Abtreibungsmittel genommen hatten, berichtete die “Washington Post” am 18. April.

Es sei in keinem der Fälle eine ursächliche Beziehung zwischen dem Mittel und den Krankheiten festgestellt worden, heißt es in dem Brief. Trotzdem war die Gesellschaft beunruhigt genug, um das Warnsignal auszusenden und die Ärzte zu informieren, die dieses Erzeugnis bestellt haben, und sie darum zu bitten, irgendwelche schweren unglücklichen Vorfälle bei den Frauen mitzuteilen, die das Mittel bekommen haben.

Frauen, die sich von Verhütungs- und Abtreibungsmitteln “Befreiung” erhofft haben, könnten nun Gefahr laufen, etwas zu bekommen, womit sie nicht gerechnet haben. "

© www.kath.net 20. 05. 2002
Quelle: http://www.medizinkritik.de

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BeitragVerfasst: 8. August 2004 17:04 
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Zuletzt geändert von Gast am 14. Oktober 2004 16:39, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 8. August 2004 17:13 
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Moderatorin a. D.

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Nun mal gaaaaaaaanz ruhig!

Natürlich wissen wir alle, dass die Pille Nebenwirkungen hat, und zwar mehr, als Ärzte uns weißmachen wollen.

Trotzdem zweifle ich ja doch ein bisschen an diesem Artikel, denn:

1.) Er ist von einem katholischen Nachichtendienst (....ohne Worte...)
2.) Er bezieht sich weitestgehend auf andere Zeitungsartikel und ist evtl. nicht ausreichend genug recherchiert worden
3.) Er bezieht sich weitestgehend auf England und die USA.
Ich will keineswegs die Pille verteidigen oder so (würde sie ja selbst niiiiiiiiie wieder nehmen), aber ich muss schon sagen, dass die Engländer immer sehr schnell mit solchen Sensationsmeldugen sind.
Ich habe selbst 3 Jahre lang in England gewohnt und gemerkt, wie dürftig das Gesundheitssystem dort ist. Zwar bekommt JEDER, der will, kostenlose Vehütungsmittel (weil die Rate der ungewollten (Teenie-) Schwangerschaften astronomisch ist), aber sie versuchen auch, nur die billigesten Medikamente etc. auszuteilen weil es ein öffentliches Gesundheitssystem mit überforderten Ärzten ist (NHS- National Health Service). Ich denke, bei uns wird alles viel sorgfältiger bei jedem einzelnen Patienten geprüft (Voruntersuchungen wg. Tromboserisiko und Brustkrebsrisiko, Krankheitsgeschichte, Familie, etc.), was ja auch teurer ist.
Außerdem ist mir immerwieder die Leichtfertigkeit aufgefallen, mit der die Briten mit Krankheiten und Medikamenten umgehen. Wenn jemand eine stärkere Erkältung hat, ist Paracetamol das erste, wonach eine besorgte Mutter fragt. Im Fernsehen laufen Spots für Baby-Schmerzmittel (Calpol), ganz zu Schweigen von den Anti-Meningitis-Spots. Ich kenne ein Beispiel von einem Schüler, der Meningitis bekommen hat. Tja, alle haben gesagt: "Och der Arme Junge, gegen solch eine Krankheit kommt ja keiner an." Bei näherem Nachfragen stellte sich raus, dass der Besagte Junge wegen einer Mittelohrentzündung Antibiotika nahm, sich aber trotzdem ins Nachtleben gestürzt hat (Alkohol!!!) und schließlich das Antibiotikum nicht zu Ende genommen hat, gar nicht richtig auf sich aufgepasst hat. Ergebnis: Meningitis, auf dessen Symptome er auch nicht geachtet hat und nicht zum Arzt gegangen ist oder nicht mehr konnte, weil die Wartesäle und OP-Terminkalender voll sind!!!!!!

OK, ich schweife jetzt ab, aber in England ist nun wirklich vieles im Argen bei der Gesundheitspolitik UND im (fehlenden) Krankheitsbewußtsein der Briten. Die wundern sich dann irgendwann, wenn sie Krebs und andere schlimme Sachen haben, aber auf sich aufgepasst und nachgefragt haben sie meist nicht. Ein englischer Bekannter meiner Eltern ist zum Beispiel erst zum Arzt gegangen, als meine Mutter (ehemalige Arzthelferin) ihn dazu "getrieben" hat. Es stellte sich dann heraus, dass seine Verdauungsstörungen auf Darmkrebs zurückzuführen war. Er wurde dann sehr bald in Deutschland operiert. In England wäre er heute noch nicht operiert gewesen.

Will nur sagen: Man kann Beispiele aus anderen Ländern, wo es andere Medikamente und Ärzte gibt, nicht mit Deutschland vergleichen, wo eigentlich, trotz emenser Kritik von diversen Politikern, immernoch das Gesundheitsparadies herrscht und die Ärzte bestimmt vorsichtiger sind beim Verschreiben von diversen Mitteln und Pillen. Aber natürlich gibt es, wie wir wissen, auch in Deutschland viele Negativbeispiele, keine Frage!

Also: Klar wissen wir immernoch nicht über Langzeitschäden der (deutschen) Pillen Bescheid, aber ich würde das nicht so eng sehen.
*winke*

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Liebe Grüße, Limo
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BeitragVerfasst: 8. August 2004 17:48 
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alte Häsin

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Hm als ich damals die Pille verschrieben bekam hat mich der Arzt nicht viel untersucht. Er hat auch keine Krankengeschichte abgefragt. Sondern nur Blutdruck gemessen und einen Abstrich am Gebärmutterhals gemacht und sich das angeschaut. Vielleicht tu ich dem Arzt jetzt unrecht und er hat mir angesehen, daß ich die Pille gut vertragen würde...aber damals hab ich NULL von den Nebenwirkungen gewusst...ok Beipackzettel gelesen wegen Rauchen und so wusste ich schon, aber sonstige Beschwerden (wenn ich die bekommen hätte) hätte ich nie auf die Pille zurückgeführt.
Gottseidank (*sei hier erlaubt auch wenn ich nicht katholisch bin*) liegt diese dunkle Zeit schon lange hinter mir :mrgreen:
Liebe Grüße Gwyn

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BeitragVerfasst: 8. August 2004 18:30 
Limo-Luise hat geschrieben:
Ich denke, bei uns wird alles viel sorgfältiger bei jedem einzelnen Patienten geprüft (Voruntersuchungen wg. Tromboserisiko und Brustkrebsrisiko, Krankheitsgeschichte, Familie, etc.), was ja auch teurer ist.


Bei mir ist NIE eine Voruntersuchung gemacht worden. Ich bin damals zu meinem Hausarzt und hab ihm das gesagt, dass ich darüber nachdenke, die Pille bald zu nehmen, da hat er mir erst mal 1 Packung mitgegeben, beim nächsten mal gleich 3 Packungen.

Und ich wünschte, ich hätte dieses Teufelszeug (für mich!) nie genommen!

Und ich bin zwar katholisch getauft, aber mit dem Verein hab ich schon lang nix mehr am Hut (steht nur noch auf der Lohnsteuerkarte ;-))


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BeitragVerfasst: 8. August 2004 19:16 
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Moderatorin a. D.

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Hmm.... kann schon sein.
War wohl etwas hitzig vorhin. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 8. August 2004 19:33 
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alte Häsin

Registriert: 6. Mai 2004 14:42
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Limo-Luise hat geschrieben:
Hmm.... kann schon sein.
War wohl etwas hitzig vorhin. :mrgreen:
*LOL* *daumenhoch*

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BeitragVerfasst: 8. August 2004 22:12 
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Moderatorin a. D.

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Also wenigstens das scheint mein Arzt gut gemacht zu haben. Der zwar auch nur die üblichen Untersuchungen (Blutdruck, Abstrich) gemacht, hat aber genau meine Kranheitsgeschichte abgefragt.

Er hätte mir wegen dem *rauch* auch nicht mehr dazu geraten eine Mikropille zu nehmen (abgesehen davon, daß ich eh nie mehr eine genommen hätte).

Ansonsten bin ich schon auch der Meinung, daß das Thrombose Risiko bei der Pille doch immernoch unterschätzt wird. Der letzte Arzt war der erste, der mich überhaupt gefragt hat, ob ich rauche.

Naja laßt uns froh sein, daß wir die Pille los sind und nie mehr nehmen werden.

*winke*

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BeitragVerfasst: 8. August 2004 22:15 
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Hochlagenjunkie

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Ich bin auch ganz schoen entaeuscht von meinem FA. Ich wurde nie untersucht bevor ich die Pille bekommen habe, und ich habe sogar einige Zeit die Yasmin genommen. Nehme mal an, das das die gleiche war wie in dem Bericht.

Die hat er mir aus dem tollen Grund gegeben, damit ich meine Gewichtsprobleme besser in den Griff bekomme, da soll die ja gut sein. Dabei habe ich micht nie unzufrieden ueber die vorherige Pille geaeussert. :twisted:

Und nun, da ich Uebergewicht habe, interessiert sich auch keiner dafuer, obwohl dass in den meisten Pillen-Beipackzetteln ausdruecklich als Gegenanzeige aufgefuehrt wird.

Auf meine Frage nach Alternativen zur Pille sagte der FA nur "aber doch nicht fuer SIE, doch nicht in ihrem Alter (fast 24), sie muessen doch spontan sein!!!!"

Als wuerden wir staendig wie die Karnickel *lilabett* *teufel*


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BeitragVerfasst: 9. August 2004 10:35 
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Zuletzt geändert von Gast am 14. Oktober 2004 16:40, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nebenwirkungen Pille - hab ich so krass nicht gewusst!
BeitragVerfasst: 9. August 2004 18:41 
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Fingerwundschreiberin

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Ich möchte die Pille ganz sicher nicht verharmlosen, aber dieser Artikel scheint mir auch nicht so ganz das Gelbe vom Ei. An den Yasmin-Vorfall in Holland kann ich mich noch dunkel erinnern, leider Gottes nicht mehr an die Einzelheiten. Eins ist aber mal ganz klar: So ein Todesfall lässt sich nun wirklich nicht allein auf Nebenwirkungen der Pille zurückführen. Da müssen schon eine Menge unglückliche Umstände zusammenkommen. Das wird auch mal ganz nebenbei ganz unten in dem Artikel gesagt.
Laut Schering hatten sie 40 Thrombose-Fälle in einer Million Zyklen, was offensichtlich nur einem Fünftel der Fälle bei "üblichen" Pillen entspricht.
(http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/ ... 4/7342/869)

Mit ganz viel Vorsicht sind ohnehin diese "Studien, die aus xyz Studien zusammengefasst wurden" zu genießen. Da werden sehr oft Äpfel mit Birnen verglichen, und an der Statistik hapert es meistens ganz gewaltig.

Gwynhwyfar hat geschrieben:


Eine Analyse von sieben Studien seit 1995, über die im britischen “Medical Journal” im vergangenen Jahr berichtet wurde, kam zu dem Ergebnis, dass die Pillen der dritten Generation ein 1,7-faches Risiko potentiell tödlicher Blutgerinnsel mit sich bringe als die zweite Generation, immerhin sei das Risiko für Erstbenutzer ohnehin höher.
....
Forscher haben Daten von acht früheren Studien über 3.769 Frauen aus vier Kontinenten vereinigt. Von diesen hatten 1.853 Gebärmutterkrebs und 1.916 nicht.
...
Es sei in keinem der Fälle eine ursächliche Beziehung zwischen dem Mittel und den Krankheiten festgestellt worden, heißt es in dem Brief. © www.kath.net 20. 05. 2002
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