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Wurdest du vor Einnahme der Pille von deinem Gynäkologen zu Risiken und Nebenwirkungen beraten?
Ja 12%  12%  [ 32 ]
Nein 88%  88%  [ 225 ]
Abstimmungen insgesamt : 257
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 Betreff des Beitrags: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 13:25 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Hallo ihr Lieben,

Ich starte die Umfrage und hoffe nach kurzem Einblick in die Suchfunktion, dass es die Umfrage noch nicht gibt.
Ich will gerne von euch wissen, ob ihr als Erst-Pillenkonsumentinnen von eurem Arzt in punkto
- Wirkungsweise
- Indikationen
- Kontraindikationen
- Nebenwirkungen
aufgeklärt wurdet.

Vielen Dank fürs Mitmachen!

_________________
Gut feelings are guardian angels.
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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 13:26 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 2. August 2005 12:36
Beiträge: 17725
Wohnort: Berlin
NFP seit: 08/2005
Nichts von alldem.

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Mein Herz ist Buchstabenliebhaberin (0707), ist Herzblutbiologensohn (0309), ist Herzwärmer (0913) und Weltherrscherin2b (0815). ✰ (1014). Bild
Genitiv ins Wasser, weil es Dativ ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 13:44 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 28. Oktober 2012 21:11
Beiträge: 357
NFP seit: Herbst 2012
Die FA die mir mal die Pille aufnötigen wollte (hab sie nicht genommen) erkundigte sich immerhin nach Thrombosen in meiner Familie. Auf meine Frage zu Nebenwirkungen war die Antwort "Die Pille ist nun mal DAS Verhütungsmittel für junge Mädchen" .
Das war's.

_________________
Auf ins Leben mit Schnuff und Knuff (*07/24)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 13:54 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. Januar 2013 21:22
Beiträge: 203
Wohnort: AT
Ich ging mit 13 zur Gynäkologin und sagte "Ich will die Pille." Ich bekam das Rezept und das wars. Null Aufklärung, Beratung, Information... beim Wechseln zu anderen Ärzten gabs dann auch nie wirklich Beratung zur Pille, weil ich die ja eh schon so lange genommen hatte. Nur eine veranlasste den Check auf Faktor-V-Leiden-Mutation.
Ausführliche, auf meine Situation zugeschnittene Beratung bekam ich dann erst mit ~21 bei meinem aktuellen Gyn, danach habe ich mich aber recht schnell zum Absetzen entschieden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 14:07 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 8. August 2009 21:47
Beiträge: 720
Bei mir wars wie bei willow, mit 14 (und erstem Freund) bin ich zur FÄ, wollte die Pille, weil ich das für das Sicherste hielt, und bekam sie. Von verschiedenen anderen FA/FÄ wurde im Laufe der Jahre mal erfragt, ob ich rauche oder ob in meiner mütterlichen Linie Brustkrebs vorhanden sei, "weil dass müsste man aufpassen", aber ansonsten nichts zu möglichen NW. Maximal der Hinweis, dass es zu SB kommen kann.
Wenn ich mit NW ankam, wie dauernden Scheidenentzündungen unter der Cerazette, dann wurde das- trotz der Tatsache, dass es in der Packugsbeilage steht!- nicht ernst genommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 14:24 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 5. Oktober 2010 10:49
Beiträge: 644
NFP seit: 10/2010
Doch, ich wurde schon aufgeklärt. Mal überlegen, ist ja schon eine ganze Weile her.

Sie hat grob erklärt, was es so gibt (natürliche Verhütungsmethoden ausgenommen, aber immerhin auch Spirale, Dia usw. erwähnt) und wie die ungefähr wirken. Sie hat auch auf Risiken hingewiesen bzw. erwähnt, dass sie die Pille nicht für eine Dauerlösung hält, u.a. wegen gesundheitlicher Kontraindikationen und möglicher Nebenwirkungen. Wollte ich damals alles nicht hören, ich hatte mir die Pille in den Kopf gesetzt ;-) . Aber sie war von Anfang an hinter her, dass ich wenigstens niedrig dosierte Varianten nehme. Das Gespräch endete dann damit, dass sie mir eine Broschüre mitgegeben hat und meinte ich soll noch mal in Ruhe drüber nachdenken und beim nächsten mal hat sie mir das Rezept gegeben und noch mal gesagt auf was ich so achten sollte.

Sie ist aber auch nicht so pro Pille eingestellt wie andere Ärzte. Es war zwar nicht sooo ausführlich und ein paar Sachen sind hinten runter gefallen, von NFP will sie auch bis heute nichts wissen, aber auf jeden Fall besser so als gar nicht *daumenhoch*

_________________
...macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt, in der Villa Kunterbunt - jetzt neu auch mit Stups (05/22) und Maus (09/25)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 14:52 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 175
Wohnort: Düsseldorf
NFP seit: 25.05.2012
Bei meiner ersten Frauenärztin zwar überhaupt nicht aber meiner aktuellen dafür sehr gründlich.
Obwohl ich die Pille da ja schon mal genommen hatte, hat sie mich damals wirklich sehr gut beraten.

Zur Wirkungsweise hat sie gesagt, dass die Pille mit Hormonen den Eisprung verhindert, dass es dafür aber wichtig ist, sie regelmäßig zu nehmen und sie hat mir ein Merkblatt mitgegeben, was zu beachten ist, wenn man sie in welcher Woche vergessen hat. Das fand ich ausreichend.

Meine Familiengeschichte hat sie sich sehr gründlich angehört und da es mehrere Thrombosen in meiner Familie gab, hat sie mich zur Gerinnungsdiagnostik geschickt. Die war dann zum Glück aber unauffällig. Zu meiner Migräne meinte sie, da sie ohne Aura wäre, könnte ich die Pille schon nehmen, mir müsste aber klar sein, dass das Risiko dadurch etwas erhöht ist und ich sollte auf jeden Fall zu ihr kommen, wenn die Migräne sich unter der Pille verändert. Rauchen wäre absolut tabu.

Was Nebenwirkungen angeht, hat sie das Thromboserisiko erwähnt und gesagt, dass ich alle weiteren Nebenwirkungen in der Packungsbeilage finde. Wenn mir irgendwas auffällt, solle ich zu ihr kommen, es könnten auch psychische Probleme auftreten, darauf solle ich auch achten. Außerdem hat sie noch erwähnt, dass Nebenwirkungen auch nach längerer Einnahme plötzlich auftreten können, daran solle ich denken.
Sie hat dann auch bei jeder Krebsvorsorge nachgefragt, ob es mir gut geht, ich die Pille vertrage oder ob ich irgendwelche Beschwerden hätte.
Als ich dann tatsächlich Nebenwirkungen bekommen habe, die auch nach 2 Präparatswechseln nicht besser wurden hat sie mir von hormonellen Verhütungsmitteln abgeraten und mir Kondome empfohlen und mir angeboten, mich über Kupferspiralen zu informieren.

Ich fand die Beratung auf jeden Fall ausreichend und angemessen *daumenhoch*

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Sayuri erkundet die Welt mit ihrer kleinen Biene (6/20) Bild
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 Betreff des Beitrags: Re: AW: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 14:55 
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Kurven-Rätslerin

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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 15:40 
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Kurven-Rätslerin

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NFP seit: 01/12 mit Unterbruch
Nein. Pille wegen starken Mensschmerzen- fertig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 16:15 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 337
NFP seit: 07/09
Nein.
Ich war gerade 17, und war wegen einer anderen Sache das erste Mal bei einem FA. Da habe ich bei der Gelegenheit auch gleich mal nach der Pille gefragt. Die FÄ ist eine Art Fragebogen durchgegangen (Rauchen, Brustkrebs etc), schien aber alles als interessiert an meinen Antworten (also bei allem was nicht ein klares "Nein!" war wurde sie ungeduldig und wollte direkt die nächste Frage stellen, auch als ich gesagt hab "Ich muss mal eben überlegen. Wir hatten mehrere Krebsfälle in der Familie, ich muss mal eben die Verwandschaftsgrade durchgehen."). Dann hat sie mir ein Rezept in die Hand gedrückt und gut wars.

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Pillenfrei seit 10/07, NFP seit 07/09 in Zyklus Nr.Bild, mittlerweile auf Papier mit gelegentlichem Nachtrag ins KurvenReich
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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 16:38 
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Inventar

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Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Ich finde eure Beiträge sehr interessant und freue mich auf viele weitere. Zur Problematik der Nicht-Aufklärung bezüglich Kontraindikationen und Nebenwirkungen komme ich weiter unten zu sprechen.

Zuerst schildere ich kurz meine eigene "Geschichte":
Ich war 18, als ich mir die Pille verschreiben lassen wollte und die FÄ hat mir das Rezept sofort in die Hand gedrückt. Ich wurde nicht untersucht, nicht aufgeklärt und auch nicht weiter bezüglich Alternativen geraten.

Ein paar Monate später stand ich wieder auf der Matte, diesmal mit der Bitte um eine andere Pille. Ich hatte mikroskopisch-kleine Pickel auf meiner Stirn entdeckt und hatte Angst vor starker Akne. *nichtallehaben* Die FÄ verschrieb mir daraufhin eine antiandrogene Pille, die Belara. Wieder ohne Untersuchung und Aufklärung. Zudem war eine antiandrogene Pille gar nicht nötig. Ich hatte Babyhaut!

Zwischendurch war ich ein paar Mal im Krankenhaus wegen Durchbruchsblutung, die eklig rochen. Dort wurde ich dann überhaupt das erste Mal untersucht!

Den Nuvaring bekam ich dann wieder ein paar Monate später, weil die Belara einen nicht mehr aushaltbaren Libidoschub bei mir verursachte. Er wurde mir als "niedrig dosiert" und "lokal wirkend" verschrieben. Außerdem hätte er weniger Nebenwirkungen.
Dann wurde mir ein Pilzrezept aufgeschrieben, ohne einen Abstrich gemacht zu haben, weil ich starke Beschwerden hatte und fertig war der Termin.

Vom Nuvaring hatte ich wahnsinnig starke Nebenwirkungen und damit war das Kapitel Hormone beendet.

Zu den mangelnden Untersuchungen fiel mir grade noch ein, dass ich in der ganzen Zeit Kassenpatientin war. Eventuell wurde ich deswegen nicht untersucht.
Als ich nämlich Privatpatientin war, hatte ich auf einmal PAP IIId (wie ich inzwischen herausgefunden habe, hatte ich das früher auch schon, nur hat es mir da niemand gesagt....) und wurde alle drei Monate einbestellt zu allen möglichen Untersuchungen. Man fand abklärungsbedürftige Myome, Zysten, den wie schon beschriebenen PAP IIId-Wert und so trabe ich seit anderthalb Jahren brav alle drei Monate zur FÄ. Inzwischen bin ich wieder Kassenpatientin und schwupps - gibt es keinen Ultraschall mehr. 8-) ;-)

Ich mag Verschwörungstheorien nicht und ich bin auch keine Anhängerin von Journalismus á la Dr. Wittig (Die weiße Mafia), aber ich finde es langsam schon komisch, wie mit mir als Patientin, die sich natürlich Sorgen um ihre Gesundheit macht, umgegangen wird. Kurzum, ich bin sehr skeptisch geworden.

Und zum Schluss noch etwas zu Kontraindikationen und Nebenwirkungen:
Wenn sich das Mädchen neu in der Praxis vorstellt und die Pille verschrieben bekommt, ohne kurz von sich zu erzählen oder nach diversen Krankheiten gefragt wird, kann das ernste Konsequenzen haben. Ich kopiere einen Auszug der Kontraindikationen der Pille "Yasmin":
Zitat:
Eine Patientin sollte die Pille nicht nehmen, wenn sie
- an Kreislauferkrankungen leitet oder gelitten hat, insbesondere wenn man an Thrombose oder Embolien leidet oder gelitten hat.
-an Herzerkrankungen leidet oder gelitten, man Anzeichen dafür hatte man könnte einen Herzinfarkt bekommen, oder man hat einen Herzinfarkt gehabt.
-Sehr hohe Blutdruck oder sehr hohe Blutfettspiegel hat.
-Schwanger ist oder stillt.
-schwere Kopfschmerzen oder Migräne hat.
-allergisch gegen einen der Bestandteile von Yasmin ist.
-an Diabetes mit Blutgefäßschaden leidet.
-Probleme mit der Bauchspeicheldrüse hat.
-an schwere Lebererkrankungen leidet oder keine normale Leberfunktion hat.
-einem Tumor hat, der wächst unter Einfluss von Geschlechtshormonen.
-ungeklärte vaginale Blutungen hat.

Woher soll denn die Patientin wissen, dass mit ihrem Diabetes die Pille kontraindiziert ist? Oder was ist, wenn sie von ihrer schwachen Leber nichts weiß? Oder wenn sie vor Jahren eine Pankreatitis hatte, dass aber nicht gefragt wird?

Ich fände als Patientin den Wirkmechanismus auch sehr spannend zu erfahren. Warum wird einem denn ein Vitaminpräparat empfohlen, wenn man die Pille nimmt? Und warum neigt die Frau zu Haarausfall und schlechten Nägeln, zu Kopfschmerzen und Pilzbefall, zu Depressionen oder gar schwerwiegenden Erkrankungen?

Die mangelnde Aufklärung halte ich für fahrlässig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 16:55 
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Kurven-Rätslerin

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Nein wurde nur gefragt ob ich rauche aber das war es :S

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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 20:27 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. März 2014 20:12
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NFP seit: Januar 2014
Ich hatte meinen FA beiläufig auf die Spirale angesprochen. Er hat aber sofort gemeint, dass die unheimlich viele Nebenwirkungen habe und deshalb zweite Wahl seinen. Kondome hielt er für nicht besonders sicher. Dann hat er mich gefragt, warum ich denn nicht die Pille nehmen würde. Die sei absolut sicher, kaum Nebenwirkungen und überhaupt DAS Verhütungsmittel. Ich hab dann gezögert und ihn nach NW gefragt und er hat nur gemeint, da ich ja weder rauche noch Thrombosefälle in der Familie habe, müsse ich mir überhaupt keine Sorgen machen. Dann hat er mir noch in der Praxis so ein Probeschächtelchen in die Hand gedrückt und mir ein Rezept geschrieben. Kein Wort zu Alternativen.
Ich hab mich dann aber so aufgeregt, dass ich so abgekanzelt wurde, dass ich mich erstmal richtig informiert habe. Schließlich wusste ich ja gar wie die Pille überhaupt funktioniert.

Ich war ursprünglich wegen einer Pilzinfektion zum Arzt gegangen. Schon deshalb finde ich es unverantwortlich, mir einfach so die Pille zu verschreiben, weil doch auf jedem Beipackzettel steht, dass die Pille Infektionen begünstigt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 21:07 
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hat sich gut eingelebt

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NFP seit: 10.10.2013
sayuri hat geschrieben:
Zur Wirkungsweise hat sie gesagt, dass die Pille mit Hormonen den Eisprung verhindert, dass es dafür aber wichtig ist, sie regelmäßig zu nehmen und sie hat mir ein Merkblatt mitgegeben, was zu beachten ist, wenn man sie in welcher Woche vergessen hat. Das fand ich ausreichend.

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Was Nebenwirkungen angeht, hat sie das Thromboserisiko erwähnt und gesagt, dass ich alle weiteren Nebenwirkungen in der Packungsbeilage finde. Wenn mir irgendwas auffällt, solle ich zu ihr kommen, es könnten auch psychische Probleme auftreten, darauf solle ich auch achten. Außerdem hat sie noch erwähnt, dass Nebenwirkungen auch nach längerer Einnahme plötzlich auftreten können, daran solle ich denken.
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Als ich dann tatsächlich Nebenwirkungen bekommen habe, die auch nach 2 Präparatswechseln nicht besser wurden hat sie mir von hormonellen Verhütungsmitteln abgeraten und mir Kondome empfohlen und mir angeboten, mich über Kupferspiralen zu informieren.

Genaaauuuuu so hätte ich mir das gewünscht und halte es für angemessen! :applaus:

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starfish ist nach 7 Jahren nebenwirkungsvoller Pillenzeit endlich befreit und cruist in Zyklus Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Wurdest du vor Einnahme der Pille beraten?
BeitragVerfasst: 22. März 2014 23:31 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 30. November 2013 14:52
Beiträge: 139
NFP seit: 27.11.2013
Nein. Ich habe die Pille mit 15 (glaub ich zumindest) verschrieben bekommen, weil ich auf Grund der Mensschmerzen teilweise nicht mal mehr in die Schule gehen konnte. Und gegen die Schmerzen hat sie auch geholfen, wobei ich nicht weiß, ob nicht eine Schmerztablette auch geholfen hätte (kann mich nicht erinnern ob ich das öfters mal probiert hätte).

Als ich mir vor 4 Jahren den Nuvaring verschreiben ließ, wurde auch nur gesagt, dass der so super ist, weil er ja die Hormone immer konstant abgibt, nicht so wie bei der Pille, wo's ja doch immer ein auf und ab bei der Hormonabgabe gibt *erschrecken*

Rauchen, Thrombose usw....neeee :-(

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...seit Oktober 2015 mit ihrem Gänseblümchen unterwegs,..............nun ist seit Oktober 2018 auch ein kleiner Löwenzahn dabei :-)


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